Christliche Gedichte (z.B. Ostergedichte, Familiengedichte) und Lieder

Gottes Wille
Artikel verschiedener Autoren über den biblisch-christlichen Glauben

Das Alte u. Neue Testament: Ein Evangelium (Gospel) der Liebe

Tagesleitzettel - die tägliche Bibellese vom 15.08.2020

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Wir sollen eine Säule in Gottes Tempel werden!

Und dem Engel der Gemeinde in Philadelphia schreibe: Das sagt der Heilige, der Wahrhaftige, der den Schlüssel Davids hat ... Siehe, ich habe vor dir eine geöffnete Tür gegeben ... Weil du das Wort vom standhaften Ausharren auf mich bewahrt hast, werde auch ich dich bewahren vor der Stunde der Versuchung, die über den ganzen Erdkreis kommen wird ... halte fest, was du hast, damit dir niemand deine Krone nehme! Wer überwindet, den will ich zu einer Säule im Tempel meines Gottes machen, und er wird nie mehr hinausgehen; und ich will auf ihn den Namen meines Gottes schreiben und den Namen der Stadt meines Gottes, des neuen Jerusalem, das vom Himmel herabkommt von meinem Gott aus, und meinen neuen Namen. Wer ein Ohr hat, der höre, was der Geist den Gemeinden sagt!

Offenbarung 3,7-13

Lasst uns immer fest, treu und (er)tragend wie Säulen sein,
und mit Glaubensgeschwistern für Gott leben ganz allein!
Dann werden wir auch einst im himmlischen Tempel stehen
und dürfen unseren HERRN und Bräutigam Jesus sehen!

Frage: Haben Sie einen soliden, tragfähigen Glauben um eine „Säule“ im Tempel Gottes zu sein?

Tipp: Nach der gestrigen Brautgemeinde-Vorstellung vor Gottes Thron lesen wir nun im Sendschreiben an Philadelphia, dass wir (analog zu 1. Kor. 3,16) für immer Gottes Tempel bilden und darin jeder von uns gar eine tragende Säule sein soll! Auch dieses Sendschreiben spricht vom neuen Namen zur Hochzeit und das „auf die Säule schreiben“ erinnert an Eheringe mit Namensgravur. Jerusalem wird als Wohnort für die Brautgemeinde erwähnt und passend spricht Jesus von Schlüsselgewalt und offener Tür. Philadelphia bedeutet „brüderliche Liebe“ und zeigt den wichtigen Zusammenhalt der Brautgemeinde an! Auch hier erwähnt Jesus erneut, dass die Brautgemeinde vor der weltweiten großen Trübsal bewahrt werden wird – weil sie „überwunden haben“! Und wiederum weist Jesus auf sein Kommen, Bereitschaft und die verheißene Krone zur Hochzeit hin. Lasst uns fest im Glauben stehen um eine Säule Gottes zu werden!

Gottes Wille

Inhalt

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Tüchtig sein zum Dienst am Herrn



Die suchten ihre Geburtsregister, und fanden keine; darum wurden sie untüchtig geachtet zum Priestertum.

Esra 2, 62 (Luther 1912)


Wer das zweite Kapitel im Buch Esra ganz durchliest, findet eine Aufzählung der Sippen und Stämme Israels und stellt fest, dass die Hebräer sehr viel Volk zählten; trotzdem waren alle untüchtig geachtet worden zum Priestertum: Es war also keiner würdig und in der Lage, den priesterlichen Dienst so zu versehen, wie Gott es wollte und will. Leider ist es auch heute so, dass sehr wenige Menschen für die Reich-Gottes-Arbeit würdig sind; dabei haben wir einen entscheidenden Vorteil: Wenn wir uns unter das Blut Jesu Christi stellen, dann wäscht Er uns rein von aller Schuld, und wenn wir uns von Ihm verändern lassen, dann werden wir für die Arbeit an Seinem Königreich bereit gemacht.

Dazu gehört aber die Bereitschaft der Bekehrung und die damit verbundene Bereitschaft, sich von Jesus verändern zu lassen. Wir benötigen also eine lebendige Beziehung zum Herrn, was zugleich bedeutet, dass wir die Bibel studieren und beten sollen. Dann lernen wir den Willen Gottes kennen und richten uns danach aus: Das ist notwendig, weil zum Einen unsere Reich-Gottes-Arbeit nicht nur aus Worten, sondern auch aus Taten besteht, zum Anderen, weil unsere Worte nur dann glaubwürdig sind und bleiben, wenn die Menschen um uns sehen, dass wir auch das tun, was wir sagen. Wir nehmen ja auch niemanden wirklich ernst, der ständig sturzbetrunken ist und behauptet, er sei diesbezüglich für Abstinenz. Wer für das Rauchverbot eintritt, während er eine dicke Zigarre nach der anderen qualmt, sorgt allenfalls für Lacherfolge.

Natürlich sind wir keine perfekten Menschen: Wir machen Fehler, uns geschehen Patzer, und wir müssen immer wieder vor den Herrn treten und um Vergebung bitten, weil wir schwach geworden sind. Den Willen Gottes umzusetzen, bedarf der Übung wie alles im Leben. Es ist wie mit dem Laufen oder dem Sprechen lernen: Erst fallen wir hin, unsere ersten Worte sind noch unverständlich, doch am Ende können wir gehen und uns verständlich ausdrücken. Selbst ein Weltmeister im Marathonlaufen fiel häufig hin, bevor er Rekorde brechen konnte, und auch die besten Literaturnobelpreisträger mussten sich anstrengen, um Reden zu lernen.

So ist es mit uns: Wir müssen das Tun des göttlichen Willens beständig einüben; dann aber werden wir immer besser. Es heißt ja nicht umsonst, dass Übung den Meister macht. Jesus, der nicht nur unser Retter, sondern auch unser Lehrer und Meister ist, unterstützt uns dabei. Er zeigt uns, wo unsere Schwächen liegen. Er zeigt uns, wo wir noch einen Mangel haben, und Er hilft uns, das zu beseitigen. Wir erleben dann, dass es uns Freude bereitet, wenn wir Fortschritte entdecken und wissen, dass wir Gott damit erfreuen. Und mit jedem Schritt in diese Richtung werden wir tüchtiger zum Dienst an Gottes Reich.


(Autor: Markus Kenn)


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