Christliche Gedichte (z.B. Ostergedichte, Familiengedichte) und Lieder

Gottes Wesen
Artikel verschiedener Autoren über den biblisch-christlichen Glauben

Das Alte u. Neue Testament: Ein Evangelium (Gospel) der Liebe

Tagesleitzettel - die tägliche Bibellese vom 22.09.2018

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Helfen bereichert auch den Helfer

Mein Lieber, ahme nicht das Böse nach, sondern das Gute! Wer Gutes tut, der ist aus Gott; wer aber Böses tut, der hat Gott nicht gesehen.

3. Johannes 1,11

Wenn man Mitmenschen hilft und Gutes tut
gibt es einem selbst auch frischen Mut!
Denn mit freudigem Helfen und Geben
legt sich Segen aufs eigene Leben.

Frage: Bist du bereit zu helfen oder schaltest du auf stur?

Vorschlag: Helfen macht Freude und schafft Erfolgserlebnisse. Deshalb ist Helfen auch für den Helfer eine Bereicherung.

Gottes Wesen

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Herrlichkeit Gottes



Die Cherubim aber standen zur Rechten am Hause, und die Wolke erfüllte den innern Vorhof. Und die Herrlichkeit des HERRN erhob sich von dem Cherub zur Schwelle am Hause; und das Haus ward erfüllt mit der Wolke und der Vorhof voll Glanzes von der Herrlichkeit des HERRN.

Hesekiel 10, 3-4 (Luther 1912)


Gott ist in Seiner Majestät absolut herrlich und glanzvoll; selbst die Cherubim, die hinter den Seraphim die zweithöchsten Engel sind, werden von der göttlichen Herrlichkeit übertroffen und durchleuchtet. So heißt es in der Offenbarung Kapitel 4, Vers 8: "Und eine jede der vier Gestalten hatte sechs Flügel, und sie waren außen und innen voller Augen, und sie hatten keine Ruhe Tag und Nacht und sprachen: Heilig, heilig, heilig ist Gott der Herr, der Allmächtige, der da war und der da ist und der da kommt." Gott ist also absolut herrlich und heilig.

Sind wir uns dieser Tatsache bewusst? Erahnen wir, wie groß, wie heilig, wie majestätisch Gott ist? - Wohl kaum! Gott lässt sich nicht von unserem menschlichen Geist erfassen; Er ist grösser als unser Verstand es erfassen kann. All das menschliche Wissen ist allenfalls ein winziges Erfassen dieser Tatsache, vielmehr noch ein Erahnen einer unendlichen, für uns unvorstellbaren Großartigkeit und Reinheit.

Leider verdrängen wir Menschen all dieses: Wie sonst wäre es möglich, dass wir so leichtfertig mit dem Namen Gottes umgehen? Oft sagen wir "Gott sei Dank" und meinen es gar nicht so oder geben von uns: "Um Gottes Willen!", doch wir fragen nicht nach Seinem Willen, nein, oft treten wir diesen sogar mit unseren Füssen. Und wir sagen "Oh Gott" ohne dass es uns bewusst ist. Gottes Name wird missbraucht in falschen Eiden, in falschen Versprechungen, und es ist längst üblich, mit Gottes Namen zu fluchen. Ich möchte nicht wiederholen, wo überall diese Flüche verwendet werden und diese Flüche auch nicht wiedergeben. Würde man einen menschlichen Namen so missbrauchen und mit diesem auch nur ansatzsweise so viel Schindluder treiben wie mit dem Namen Gottes, dann hätte eine Klage wegen Verleumdung, Beleidigung und Nötigung sehr gute Chancen, gewonnen zu werden. Das stimmt mich sehr traurig.

Wir sollten, ja, wir haben mit der Erwähnung Gottes vorsichtig und ehrfurchtsvoll umzugehen: "Gott sei Dank!", "Gottlob" und "Um Gottes Willen" haben nur dort ihren Platz, wo man es einhunderttausendprozentig auch so meint und wo man tatsächlich ohne jedes Wenn und ohne jedes Aber nach Seinem Willen fragt. Warum Gottes Willen ausrufen, wenn man sich darum nicht im Geringsten schert?

Es ist auch mehr als unangemessen, wenn man Gott verniedlicht: "Ach Gottchen" ist eine solch üble Verniedlichung. Wer mit unvergebener Schuld in die Hände Gottes fällt, der wird im geringsten Sekundenbruchteil bemerken, dass es fürchterlich ist, in die Hände des lebendigen Gottes zu fallen. Er ist nicht der alte, zerstreute, demente Opi, den sich Manche wünschen mögen, sondern der heilige, große, erhabene Gott, und niemand ist Ihm gleich.

Wer darüber hinaus meint, mit dem Namen Gottes fluchen zu können, der bemerkt nicht einmal mehr, dass er sich selbst nicht mehr auf dünnem, brüchigen Eis bewegt, sondern schon längst in die reißenden Stromschnellen des Verderbens geraten ist. "Irret euch nicht! Gott lässt sich nicht spotten. Denn was der Mensch sät, das wird er ernten." So lesen wir es ganz richtig in Galater 6,7. Wer Gott spottet, wird dafür den Preis zahlen müssen, wenn er sich nicht doch noch unter das rettende Blut Jesu stellt.

Beten wir lieber Gott an, loben und preisen wir Seinen wunderschönen Namen, damit uns Seine Herrlichkeit immer bewusst bleibt.


(Autor: Markus Kenn)


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