Christliche Gedichte (z.B. Ostergedichte, Familiengedichte) und Lieder

Gottlosigkeit
Artikel verschiedener Autoren über den biblisch-christlichen Glauben

Das Alte u. Neue Testament: Ein Evangelium (Gospel) der Liebe

Tagesleitzettel - die tägliche Bibellese vom 14.12.2018

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Unser Pilgerlauf wird einmal hier enden. Dann zählt nur die Treu bis zum Ende!

Ich habe den guten Kampf gekämpft, ich habe den Lauf vollendet, ich habe Glauben gehalten; hinfort liegt für mich bereit die Krone der Gerechtigkeit, die mir der Herr, der gerechte Richter, an jenem Tag geben wird, nicht aber mir allein, sondern auch allen, die seine Erscheinung lieb haben.

2. Tim. 4,7-8

Ist mir auch ganz verhüllt,
dein Weg allhier,
wird nur mein Wunsch erfüllt:
Näher zu dir!
Schließt dann mein Pilgerlauf
schwing ich mich freudig auf,
näher mein Gott zu dir,
näher zu dir!

Frage: Wie wird Ihr Pilgerlauf wohl hier zum Abschluss kommen?

Tipp: Egal ob durch Tod oder Entrückung – die Zeit hier auf Erden wird für uns alle mal enden und dann bleibt nur die Frage, ob wir „den Lauf vollendet und Glauben gehalten“ haben und nicht vorzeitig aufgaben bzw. vom schmalen Weg abkamen. Lasst uns treu in der Nachfolge Jesu sein und daran denken, dass es auf das Ende bzw. unseren Lebensabschluss ankommt (Hesekiel 18,24; Hebr. 13,7)! Darum heißt es auch in Off. 2,10: „Sei getreu bis in den Tod, so werde ich dir die Krone des Lebens geben!“

Gottlosigkeit

Inhalt

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Gott ist wirklich



Nach diesen Geschichten und dieser Treue kam Sanherib, der König von Assyrien, und zog nach Juda und lagerten sich vor die festen Städte und gedachte, sie zu sich zu reißen....

2. Chronik 32, 1-22 (Luther 1912)


König Sanherib von Assyrien hatte bemerkt, dass die Juden nach der Zeit ihrer babylonischen Gefangenschaft die Stadt Jerusalem wieder aufbauten und versuchte, ihren Führer Nehemia in die Falle zu locken; er unterstellte, dass die Juden einen Aufstand planen würden. Dies wollte König Sanherib vermeiden, denn er wollte Macht für sich und für Assyrien. Bisher hatte er alle Länder und Völker, gegen die er gezogen war, besiegen können und spottete deshalb über das jüdische Volk. Die Götter der umliegenden Nationen hatten ihren Anhängern nicht geholfen; deshalb war König Sanherib felsenfest davon überzeugt, dass auch der Gott Israels nicht helfen würde, nicht helfen könne.

Doch er irrte gründlich: Während die Götter der Völker lediglich tote Götzen sind und auch die Götter der Assyrer nichts anderes als Gebilde der menschlichen Fantasie, konnten sie nicht helfen; der Gott der Bibel aber ist wahrhaft und lebendig, stark und allmächtig. Anders als die Götzen, die sich Menschen schufen und schaffen, hat der Gott der Bibel Augen, um zu sehen und Ohren, um zu hören. Und Er, der Schöpfer des Himmels und der Erde mit allem, was darauf ist, ist allmächtig und deshalb fähig, den Seinen zu helfen.

König Hiskia von Israel und der Prophet Jesaja schrien mit lauter Stimme zu Gott: Gott hörte auf sie und beschirmte die Hebräer. König Sanherib und die Assyrer wurden geschlagen und mussten erkennen, dass der Herr, der Gott der Bibel, lebt und allmächtig ist. Anders als die toten Götzen, die nur Menschenwerk sind, ist der Gott der Bibel real, wirklich.

Doch wie König Sanherib spotten die Menschen heutzutage Gott; es scheint vielleicht oft so, als hätten sie recht. Am Ende jedoch werden auch sie erkennen müssen, dass der Gott der Bibel kein Mythos, sondern eine Realität ist. Es hat nichts mit Aufgeklärtheit und Klugheit zu tun, die Existenz Gottes zu verneinen, sondern mit Vermessenheit und Ignoranz. Genau wie seinerzeit der assyrische König werden diejenigen, die Gottes Existenz und Allmacht bestreiten, eines Besseren belehrt werden. Diejenigen aber, die sich vertrauensvoll an den Gott der Bibel wenden, werden Seinen Schutz und Seine Führung erfahren und Ihn eines Tages von Angesicht zu Angesicht sehen dürfen.


(Autor: Markus Kenn)


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