Christliche Gedichte (z.B. Ostergedichte, Familiengedichte) und Lieder

Glaube und Nachfolge
Artikel verschiedener Autoren über den biblisch-christlichen Glauben

Das Alte u. Neue Testament: Ein Evangelium (Gospel) der Liebe

Tagesleitzettel - die tägliche Bibellese vom 16.07.2018

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Wie oft stehen wir vor Sorgenbergen und wissen nicht mehr weiter. Aber Gott ist uns immer ganz nah, auch wennn wir ihn ncht sehen.

Denn du hast meine Seele vom Tode errettet, mein Auge von den Tränen, mein Fuß vom Gleiten.

Psalm 116,8

Erbarm` dich, Herr, sieh meine Tränen,
nach dir verlangt mein ganzes Sehnen.
Ich will von dir, mein Gott, allein,
für alle Zeit abhängig sein.

Frage: Jeder Mensch, auch Gläubige, durchleben Notzeiten, Zeiten der Einsamkeit, der Ratlosigkeit, des Weinens. Wer hilft uns dann aus der Not heraus?

Vorschlag: Die Bibel sagt: Verlass dich auf den Herrn von ganzem Herzen, und verlass dich nicht auf deinen Verstand, sondern gedenke an ihn in allen deinen Wegen, so wird er dich recht führen (Sprüche 3,5). Psalm 34,19 sagt: Der Herr ist nahe denen, die zerbrochenen Herzens sind. Warum glauben wir Gott denn dann nicht, dass er uns nahe ist? Er ist uns bestimmt immer nah`, auch wenn wir ihn nicht sehen oder spüren. Gelobt sei er dafür!

Glaubensgedichte und Nachfolgegedichte

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Im Feuerofen

Gedicht



Das Edikt des babylonischen Königs war sonnenklar,
nämlich dass er allein und sein goldenes Standbild anzubeten war.

Wer dies nicht tat oder tun wollte,
der in den Feuerofen kommen sollte.

Daniel und seine beiden Freunde hatten darüber eine andere Sicht
und verneigten sich deshalb vor dem Standbild nicht.

Doch es dauerte nicht allzu lange daraufhin,
bis man sie mit Stricken band und schob zum großen Ofen hin.

Sieben Mal heißer wurde der Feuerofen extra gemacht,
denn sie sollten verbrennen, so war es gedacht.

Die Männer, die sie in den Ofen warfen, starben am herausschlagenden Feuer,
aber was König Nebukadnezar dann sah, war ihm nicht geheuer.

Drei gefesselte Männer wurden zuvor ins Feuer gegeben,
doch nun waren vier Männer unversehrt im Feuer am Leben.

Der Vierte sah aus wie ein dazugekommener Götterbote,
so dass der König erschrak und die drei Freunde aus dem Ofen holte.

Nicht einmal einer von ihnen war vom Feuer angesengt.
"Ein großer Gott hat das getan", sagte der König angestrengt.

Ein neues Edikt es danach näher erklärte,
dass man nun auch diesen Gott verehrte.


(Gedicht, Autor: Ekkehard Walter)


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