Christliche Gedichte (z.B. Ostergedichte, Familiengedichte) und Lieder

Weihnachten
Artikel verschiedener Autoren über den biblisch-christlichen Glauben

Das Alte u. Neue Testament: Ein Evangelium (Gospel) der Liebe

Tagesleitzettel - die tägliche Bibellese vom 18.09.2019

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Wie bekommt man ein reines Herz?

Gott ist dennoch Israels Trost, für alle, die reinen Herzens sind.

Psalm 73,1

Bei Dir darf ich Trost empfinden,
mich in Deine Gnade binden,
Deiner Liebe starkes Licht,
schenkt dem Herzen Zuversicht.

Frage: Wie bekommt man ein reines Herz?

Vorschlag: Seit dem Sündenfall von Adam und Eva ist jeder Mensch mit Sünde belastet und hat die Neigung zum sündigen. Da Gott aber keine Gemeinschaft mit Sündern haben kann, weil er heilig ist, hat er uns seinen Sohn, Jesus Christus, in die Welt gesandt. Dieser nahm unsere Sünden auf sich und ließ sich an unserer Stelle ans Kreuz von Golgatha schlagen und töten. Weil er als unschuldiges Opferlamm unser Urteil getragen hat, geht jeder Mensch straffrei aus, wenn er seine eigene Sünde bereut und bekennt, wenn er Gott um Vergebung bittet und ihn als seinen Herrn anerkennt. Wer an Jesus glaubt, der wird gerettet und bekommt ein reines Herz. Jesus sagt: Selig sind, die reinen Herzens sind, denn sie werden Gott schauen!

Weihnachten, Heilige Nacht

Inhalt

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(Mit obiger Navigationsleiste kann innerhalb des Weihnachten-Menüs geblättert werden)


Die neue Wirklichkeit


Eine Nacht wie jede andere – so empfanden es die Hirten auf dem Feld zu Bethlehem in der Eintönigkeit ihrer Nachtwache. Gewiss forderte die ständige Gefährdung der Herde durch wilde Tiere, Räuber, Diebe und sonstige Umstände ihre ganze Aufmerksamkeit, aber ansonsten floss alles so dahin. So blieb nur das Warten auf den ersten morgendlichen Lichtstrahl am Horizont.

Welchen Gedanken hingen sie Nacht für Nacht nach? Sie dachten an ihre Familien, die sie wohl nur selten sahen, an ihre persönlichen Lebensumstände. Und immer wieder kreisten die Gedanken um die offene und schleichende Ungerechtigkeit im Land. Feindschaft und Misstrauen auf der ganzen Linie. Die religiösen Instanzen kümmerten sich wenig; auf der anderen Seite beargwöhnten sie jeden Schritt der Menschen. Und zu alledem lag das Joch der römischen Herrschaft schwer auf den Schultern der Menschen.

So zog sich auch diese Nacht gedankenschwer dahin. Doch plötzlich schreckten die Hirten auf und sahen sich von einem strahlenden Leuchten umgeben. Aus diesem heraus hörten sie die Stimme einer hehren Gestalt, die zu ihnen getreten war: „Fürchtet euch nicht! Siehe ich verkündige euch eine große Freude, die allem Volk widerfahren wird; denn euch ist heute der Heiland geboren, welcher ist Christus, der Herr, in der Stadt Davids.“

Uns allen ist nicht fremd, wie es mit der Weihnachtsgeschichte aus dem Lukasevangelium weitergeht. Die Hirten eilten zu dem Kind in der Krippe, um alles so vorzufinden, wie der Engel des Herrn es ihnen gesagt hatte. Voller Freude und Lobpreis machten sie sich auf den Rückweg zur Herde. Doch was fanden sie dort? Nichts als dieselbe Dunkelheit wie zuvor, dieselbe Armseligkeit ihres Hirtendaseins. Aber gleichwohl war es nicht mehr dieselbe Wirklichkeit, denn sie hatten die Erfahrung einer anderen Wirklichkeit machen dürfen - die Freude darüber konnte ihnen niemand nehmen! Denn es war eine Wirklichkeit, die sich nicht auf den von ihnen geschauten Lichtglanz und die gehörten Worte beschränkte, sondern sich bis zum heutigen Tag real auf alle Lebensgebiete der Menschen auswirkt. Denn mit dem Kind in der Krippe kam ein neuer Geist mit verändernder Kraft in die Welt, und wo sich Menschenherzen durch diese verändern lassen, gilt: „Ist jemand in Christus, so ist er eine neue Schöpfung. Das Alte ist vergangen, siehe, Neues ist geworden“ - auch im Umgang von Menschen miteinander.

Die allumfassende neue Wirklichkeit nach Offenbarung 21,5 („alles neu“) steht freilich noch aus. Wer jedoch schon hier und jetzt sein Leben darauf ausrichtet, hat allen Grund, sich an jedem Weihnachtsfest von Herzen über die nie veraltende Botschaft zu freuen: „Euch ist heute der Heiland geboren!“.


(Autor: Gerhard Nisslmueller)


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