Christliche Gedichte (z.B. Ostergedichte, Familiengedichte) und Lieder

Leserbriefe
Artikel verschiedener Autoren über den biblisch-christlichen Glauben

Das Alte u. Neue Testament: Ein Evangelium (Gospel) der Liebe

Tagesleitzettel - die tägliche Bibellese vom 27.06.2019

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Danken schützt vor Wanken und Loben zieht nach oben! Altes Sprichwort

Das ist ein köstlich Ding, dem Herrn danken und lobsingen Deinem Namen, Du Höchster.

Psalm 92,2

Danke für das Essen und das Trinken,
für das Tragen meiner Not und Sorgen.
Herr, in Deine Arme lass mich sinken,
für alle Zeiten, heute wie auch morgen!

Frage: Ist es derart wichtig, unserem Schöpfer zu danken?

Vorschlag: Ja. Danksagung und Lob unserm Schöpfer sind für ihn ein Lobopfer. Gott wohnt unter den Lobgesängen seines Volkes. Lasst uns ihn darum täglich loben und seiner Wohltaten, die er an uns getan hat, nie vergessen!

Stimmen zum Zeitgeschehen (Leserbriefe)

Inhalt

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Antisemitismus im Gewand der Kritik



Dieser Leser bezieht sich in seinem Schreiben auf einen Kommentar und eine Karikatur in dieser Zeitung zu Israel. Er schreibt zu diesem Thema:

Auf der einen Seite wird löblicherweise der Frankfurter Kämmerer Uwe Becker zum Antisemitismusbeauftragten der hessischen Landesregierung bestellt, auf der anderen Seite nimmt der Antisemitismus im Gewand der Israelkritik seitens der Politik sowie der Medien immer mehr Fahrt auf. Sowohl der Kommentar von Friedrich Roeingh zur Wahl in Israel als auch die verächtliche Karikatur von Horst Haitzinger sind Beispiele hierfür, auch durch die Wortwahl: Netanjahu Pate umstrittener Figuren, Wahlsieg gegründet auf populistische Grenzüberschreitungen und rassistische Muster, einseitig auf Machterwerb und Machterhalt ausgerichtete Zielsetzung. Geht’s noch? Das alles und noch mehr könnte dem Tenor nach den unzähligen Israel verurteilenden UN-Resolutionen entnommen sein.

Kein Wort aber zu den Feindseligkeiten in Form von subtilen Verleumdungen bis hin zu Terrorakten und aufgezwungenen Kriegen – beginnend mit dem Überfall arabischer Streitkräfte unmittelbar nach der Staatsgründung am 14. Mai 1948. Israel konnte sich behaupten; das Westjordanland mit Ostjerusalem fiel an Jordanien und der Gazastreifen an Ägypten. Beide Mächte hätten es danach in der Hand gehabt, den arabischen Bewohnern zur Souveränität zu verhelfen, doch nichts geschah. Dagegen nahmen spätestens mit der Gründung der „Palästinensischen Befreiungsorganisation“ (PLO) durch den Ägypter Arafat im Jahr 1964 (ehe Israel seinen Fuß auf das Westjordanland setzte!) Pläne zur Eliminierung Israels Gestalt an. Auch diese schlug fehl (Sechstage krieg 1967), doch seitdem ist Israel (nunmehr projiziert auf Netanjahu) zum Buhmann der Weltgemeinschaft geworden. Selbst der Spieß der 1948 Israel zugedachten Katastophe (Nakba) wurde durch geschickte Propaganda zur Schuldzuweisung an Israel umgedreht.

(Wiesbadener Kurier/Wiesbadener Tagblatt 18.05.2019)


(Autor: Gerhard Nisslmueller)


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