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So lasst uns nun durch ihn Gott allezeit das Lobopfer darbringen, das ist die Frucht der Lippen, die seinen Namen bekennen.
Hebräer 13,15
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Ich erkannte vor Jahren durch Gottes reiche Gnade,
dass ich IHN brauche auf meinem Lebenspfade.
Mein Bekenntnis führte zur Wiedergeburt hin:
Jesus, mit dem ich seitdem unterwegs bin.
Gottes Geist gab mir stete Bewährung im Glauben.
Es ist mir eine Freude, Seinen Namen zu bekennen!
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Frage:
Bist Du ein bekennender Christ?
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Zum Nachdenken: Wem das Herz voll ist, dem geht der Mund über. Wenn Jesus Christus mein Herz erfüllt, wird Lob und Dank zur höchsten Würde meiner Selbst, in meiner Beziehung zu Gott. `Lobopfer`, von dem der Vers spricht, ist unabhängig von Gefühlen und Situationen. Wer sich geliebt und geborgen weis, findet immer einen Grund, Jesu Namen mit Freude und Ehrfurcht zu besingen. (Apg.16,25-26) |
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| Siehe, das ist Gottes Lamm
„Siehe, das ist Gottes Lamm, das die Sünde der Welt wegnimmt!“
Wer liest nicht lieber einen Beitrag über das Osterfest als eine Abhandlung über die herausfordernde Passionszeit mit dem Karfreitag als Höhepunkt? Aber dieser geht nun mal dem Osterfest voraus.
Immer wieder haben Künstler die Passion Christi zu Motiven ihrer Darstellungen gewählt. Eine der bekanntesten und ergreifendsten Darstellungen des Geschehens ist der im Unterlinden-Museum in Colmar ausgestellte „Isenheimer Altar“ von Matthias Grünewald (etwa 1475-1527). Auf der Haupttafel des Flügelaltars ist der Gekreuzigte in der ganzen Dramatik seines Leidens und Sterbens mit vier Umstehenden zu sehen. Zu seiner Linken steht symbolisch Johannes der Täufer. Dargestellt ist er mit einem aufgeschlagenen Buch; zu seinen Füßen schaut ein Lamm mit einem Siegesfähnlein zu Jesus auf. Was bei Johannes besonders hervorsticht, ist der berühmte überdimensionale Zeigefinger der rechten Hand, mit dem er auf den weist, von dem er zu Beginn seiner Wirksamkeit als dessen Vorbote mit folgenden Worten Zeugnis abgelegt hatte: „Er muss wachsen, ich aber abnehmen“ (Joh. 3,30 - im Hintergrund auf Lateinisch wiedergegeben) und „Siehe, das Lamm Gottes, das die Sünde der Welt wegnimmt“ (Joh. 1,29). Letzteres bezeugte er Zuhörern, bei denen er davon ausgehen konnte, dass sie diese Worte direkt mit dem „Lamm, das zur Schlachtbank geführt wird“ (Jesaja 53,7) in Verbindung bringen konnten.
Was hat es mit dem „Lamm, das zur Schlachtbank geführt wird“ aus dem alttestamentlichen Buch Jesaja auf sich? Dieses enthält eine Fülle prophetischer Voraussagen im Hinblick auf die Welt- und Heilsgeschichte. In Kapitel 53 (beginnend mit dem vorausgehenden Kapitel 52 ab Vers 13) wird schwerpunktmäßig das Leiden des „Gottesknechtes“ beleuchtet und auch die Tragik der Menschheit benannt: „Wir gingen alle in die Irre wie Schafe, ein jeder wandte sich seinem eigenen Weg zu.“ (Vers 6). „Wir alle“ – weltweit. Die derzeitige Pandemie zeigt uns, dass Schlimmes und Allerschlimmstes sich in Windeseile über die ganze Welt verbreiten kann.
Das prophetische Wort belässt es gleichwohl nicht bei der deprimierenden Diagnose, sondern zeigt einen Ausweg. Vers 6 geht wie folgt weiter: „Aber der Herr warf unser aller Ungerechtigkeit [anderes Wort für Sünde] auf ihn.“ Wie aber soll sein stellvertretendes Leiden der Ausweg aus unserer Verirrung sein?
Wenn der Herr unser aller Sünde auf ihn wirft, zeigt das einen ursächlichen Zusammenhang auf. Auf dem Weg der Menschheit durch diese Welt und Zeit kommt das Prinzip „Ursache und Wirkung“ leidvoll zum Tragen. Freilich ist hier nicht der Raum für eine theologische Abhandlung, aber Irrwege münden bei nicht rechtzeitiger Umkehr in Zielverfehlung, und das ist von der Sache her die Bedeutung von „Sünde“. Und Abhilfe konnte nur einer schaffen, der selbst unbeirrt auf der Spur und damit ohne Schuld geblieben war. Das hatte der Schöpfer des Isenheimer Altars vor Augen, als er am Fuß des Kreuzes das Lamm als Sinnbild eines „unschuldigen und unbefleckten Lammes“ (1. Petrus 1,19) zu dem aufschauen ließ, der sich in höchster Vollkommenheit als solches erwiesen hatte.
Zur dankbaren Nachdenklichkeit darüber können wir uns gerne beispielsweise von einem Lied führen lassen:
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„Herr, stärke mich, dein Leiden zu bedenken,
mich in das Meer der Liebe zu versenken,
die dich bewog, von aller Schuld des Bösen
uns zu erlösen.“
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(Autor: Gerhard Nisslmueller) |
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