Sünde / Gericht

Artikel verschiedener Autoren über den biblisch-christlichen Glauben

Tagesleitzettel - die tägliche Bibellese vom 28.01.2023

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Wir dürfen uns schon jetzt auf die Herrlichkeit in Seinem Reich freuen!

Freuet euch in dem HERRN allewege! Und abermals sage ich: Freuet euch!

Philipper 4,4

Ich freue mich in meinem Herrn!
Wer könnte mir dies je verwehr‘n?
Meine Freude ist sehr groß,
nimmt Er mich bald auf Seinen Schoß,
Der, den Vater ich darf nennen.
Ihn will ich vor aller Welt bekennen!

Frage: Freuen wir uns im Herrn oder meinen wir, als wiedergeborene Christen alles Leid dieser Welt für uns ganz persönlich gepachtet zu haben?

Zum Nachdenken: Wer die mittelalterlichen Heiligenbilder in einer alten Kirche oder in entsprechenden Heiligenbüchern sieht, dem fällt auf, dass die Gesichter der dort dargestellten Personen oft traurig und leidverzehrt sind. In diesen Gesichtern sieht man keinerlei Freude, keinerlei Fröhlichkeit. Dabei haben wir als wiedergeborene Christen allen Grund uns zu freuen: Wir haben das ewige Leben in Seinem Reich, das voller Herrlichkeit, voller Schönheit und voller Liebe ist. Unser Bekenntnis ist umso glaubwürdiger, je mehr wir diese Freude ausstrahlen.

Sünde / Gericht

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Luthers Irrtum


Martin Luther sagte einmal: „Sündige tapfer, doch tapferer glaube und freue dich in Christus, der Herr ist über Sünde, Tod und Teufel.“ - Unbestritten ist Jesus Christus der Herr über Sünde, Tod und Teufel; nichts, aber auch rein gar nichts kann Seine Macht auch nur im Allergeringsten beeinträchtigen. Doch das ist keine Begründung dafür, dass wir tapfer sündigen dürfen: Die Gnade, die uns Jesus gewährt, ist zwar umsonst, aber sie ist keine billige Gnade, kein Freifahrtsschein zum munteren weiter Sündigen. Gott hasst die Sünde und die Frage ergibt sich, was eine Bekehrung wert ist, wenn man so weiter macht wie vorher.

Wer sich wirklich bekehrt, der zieht einen Schlussstrich unter sein bisheriges Leben und richtet sich nach Jesus aus. Unsere Gedanken, unsere Sprache, unser Handeln ändern sich. Uns wird es wichtig, sich mit anderen wiedergeborenen Christen zu treffen, zu beten und in der Bibel nicht nur zu lesen, sondern intensiv zu studieren. Durch den Heiligen Geist werden wir der Sünde überführt und zur Wahrheit geführt. Wo wir fehlen, bitten wir dem Herrn um Vergebung, aber auch um Veränderung. Wir entschuldigen uns auch bei den Menschen, an denen wir uns versündigt haben und versuchen, so gut als möglich den Schaden zu begleichen.

In Römer 6,1-4 heißt es: „Was wollen wir nun sagen? Sollen wir in der Sünde verharren, damit das Maß der Gnade voll werde? Das sei ferne! Wie sollten wir, die wir der Sünde gestorben sind, noch in ihr leben? Oder wisst ihr nicht, dass wir alle, die wir in Christus Jesus hinein getauft sind, in seinen Tod getauft sind? Wir sind also mit ihm begraben worden durch die Taufe in den Tod, damit, gleichwie Christus durch die Herrlichkeit des Vaters aus den Toten auferweckt worden ist, so auch wir in einem neuen Leben wandeln.“ - Wir sind also, wenn wir Jesus als unseren ganz persönlichen Retter angenommen haben, der Sünde gestorben. Unser alter Adam ist zwar noch anfällig für die Sünde und wir werden, solange wir hier auf der Erde sind, immer wieder Sünden begehen. Paulus gab zu, dass er das Böse, das er nicht wollte, tat und nicht das Gute, das er wollte. Auch David, der Mann nach Gottes Herzen, musste immer wieder um Vergebung bitten, auch für die unbewussten Sünden. Jesus ist treu und gerecht und vergibt unsere Schuld, sobald wir sie bekennen. Das heißt aber nicht, dass wir nach dem Motto handeln: „Sündigen ist ja nicht so schlimm: Wir bitten Jesus einfach um Entschuldigung und gut ist!“ - Eine solche Einstellung ist fatal; statt ein Überwinderleben der beständigen Heiligung zu leben, verharren wir so in der Sünde.


(Autor: Markus Kenn)


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Friede mit Gott finden

„Lasst euch versöhnen mit Gott!“ (Bibel, 2. Kor. 5,20)"

Dieses kurze Gebet kann Deine Seele retten, wenn Du es aufrichtig meinst:

Lieber Jesus Christus, ich habe viele Fehler gemacht. Bitte vergib mir und nimm Dich meiner an und komm in mein Herz. Werde Du ab jetzt der Herr meines Lebens. Ich will an Dich glauben und Dir treu nachfolgen. Bitte heile mich und leite Du mich in allem. Lass mich durch Dich zu einem neuen Menschen werden und schenke mir Deinen tiefen göttlichen Frieden. Du hast den Tod besiegt und wenn ich an Dich glaube, sind mir alle Sünden vergeben. Dafür danke ich Dir von Herzen, Herr Jesus. Amen

Weitere Infos zu "Christ werden"

Vortrag-Tipp: Eile, rette deine Seele!

Aktuelle Endzeit-Infos aus biblischer Sicht

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Jesu Anweisungen an seine Brautgemeinde für die Entrückung (Lukas 21,25-36)

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„Jeder Christ – ein Evangelist!“ - so kann man Jesu Missions-Auftrag (Markus 16,15) auch betiteln. Ein paar praktische Anregungen finden Sie unter

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