Christ werden

Artikel verschiedener Autoren über den biblisch-christlichen Glauben

Tagesleitzettel - die tägliche Bibellese vom 05.05.2021

Tagesleitzettel-Feeds RSS-Feed Tagesleitzettel druckenDruck Tagesleitzettel (Bibellese / Kurzandacht) per Newsletterabonnement täglich erhaltenEMail-Abo.

Freude darüber, dass unsere Namen im Himmel verzeichnet sind!

Freut euch darüber, dass eure Namen im Himmel verzeichnet sind!

Lukas 10,20b

Jesus lenkt die Freude der Jünger darauf hin,
was für sie wichtig werden soll in herrlichem Sinn.
Ziemlich groß kann jetzt schon unsere Freude sein,
in dem Wissen: Unsere Namen sind schon daheim.
Das ist unser zukünftig ewiger Himmelsort.
Darauf haben wir Gottes wahrhaftiges Wort!

Frage: Bist Du (schon) für den Himmel bereit?

Nachgedacht: Freude, die nie vergeht! Treffend heißt es in dem alten Lied von Hedwig von Redern: `Wenn nach der Erde Leid, Arbeit und Pein, ich in die goldenen Gassen zieh ein, wird nur das Schau´n meines Heilands allein, Grund meiner Freude und Anbetung sein ...`

Christ werden, Umkehr, Glauben wagen

Inhalt

1

2

3

4

5

6

7

8

9

10

11

12

13

14

15

16

17

18

19

20

21

22

23

24

25

26

27

28

29

30

31

32

33

34

35

36

37

38

39

40

41

42

43

44

45

46

47

48

49

50

51

52

53

54

55

56

57

58

59

60

61

62

63

64

65

66

67

68

69

70

71

72

73

74

75

76

77

78

79

80

81

82

83

84

85

86

87

88

89

90

91

92

93

94

95

96

97

98

99

100

101

102

103

104

105

106

107

108

109

110

111

112

113

114

115

116

117

118

119

120

121

122

123

124

125

126

127

128

129

130

131

132

133

134

135

136

137

138

139

140

141

142

143

144

145

146

147

148

149

150

151

152

153

154

155

156

157

158

159

160

161

162

163

164

165

166

167

168

169

170

171

172

173

174

175

176

177

178

179

180

181

182

183

184

185

186

187

188

189

190

191

192

193

194

195

196

197

198

199

200

201

202

203

204

205

206

207

208

209

210

211

212

213

214

215

216

217

218

219

220

221

222

223

224

225

226

227

228

229

230

231

232

233

234

235

(Mit obiger Navigationsleiste kann innerhalb des Christwerden-Menüs geblättert werden)


Beten, statt zu zweifeln



Suchet den HERRN, so werdet ihr leben! daß nicht ein Feuer im Hause Joseph überhand nehme, das da verzehre und das niemand löschen könne zu Beth-El;

Amos 5,6a (Luther 1912)


Ich hatte einen langen Fußmarsch vor mir vom Bahnhof nach Hause, und es sah nach Regen aus. Schon der ganze Tag war regnerisch gewesen, und nun ballten sich wieder bedrohlich dunkle Wolken am Himmel. Da habe ich meine Hände gefaltet und gesagt: „Herr, lass mich trocken nach Haus kommen!“

Selbstverständlich weiß ich, dass Wettervorgänge natürliche Ursachen haben – Temperatur, Luftfeuchtigkeit, Windrichtung – und dass sie Naturgesetzen unterliegen. Trotzdem habe ich gebetet. Denn was bedeutet: „Ich weiß...“? Dass ich es in der Schule so gelernt habe, dass ich es in Büchern so gelesen habe, dass es mir so vernünftig und logisch erscheint – mehr nicht. Und es gibt keinen Beweis dafür, dass die Welt tatsächlich so ist, wie wir sie mit unseren Sinnen wahrnehmen, und wie wir sie uns, mit unserer Vernunft und Logik, denken.

Ich habe also Gott um gutes Wetter gebeten – dabei bin ich gar nicht sicher, dass Gott existiert. Seine Existenz lässt sich nicht beweisen, und es gibt viele vernünftige Argumente gegen die Existenz Gottes. Trotzdem habe ich gebetet, denn: Muss man von der Existenz Gottes überzeugt sein, um zu beten? Ich glaube nicht. Man muss Gott lediglich für möglich halten. Dagegen aber kann die Vernunft nichts einwenden, denn so wenig sich die Existenz Gottes beweisen lässt, so wenig lässt sich seine Nichtexistenz beweisen.

Im Gebet setze ich Gott einfach voraus: Ich verhalte mich so, als ob es Gott gäbe. Dieses Voraussetzen Gottes lässt sich auf andere Lebensbereiche übertragen: Ich kann einfach so leben, als ob Gott existieren würde: seine Gebote halten, die Sünde meiden, meinem Nächsten beistehen. Ich kann Gott mein Innerstes anvertrauen, ihm meinen Unglauben beichten, ihn bitten, ihm danken.

Ich muss mich nicht mit der Frage quälen, ob Gott „wirklich“ existiert – ich kann einfach so mit ihm reden, als ob es ihn gäbe und er mich hören würde – so, wie ein Kind mit seiner Puppe redet, als ob die Puppe verstehen könnte. Aber ist das Glauben? Glaubt das Kind, dass seine Puppe es versteht? Ja - jedenfalls dann, wenn es mit ihr spricht. Im nächsten Moment, wenn es gestört und aus seinem Spiel herausgerissen wird, vielleicht nicht mehr. Aber geht es uns mit dem Glauben an Gott denn anders? Werden wir nicht auch dauerd herausgerissen aus dem Glauben durch die Forderungen der "Realität", auf die wir mit Vernunft und Logik reagieren müssen, wo wir nach natürlichen Ursachen fragen müssen (etwa bei einem technischen Problem), wo wir ganz und gar selbst verantwortlich sind – ganz so, als ob es Gott nicht gäbe?

Entscheidend ist, dass wir immer wieder zum Glauben zurückfinden – weil wir zurückfinden wollen. Weil wir Sehnsucht haben nach Gott. Diese Sehnsucht kann man psychologisch erklären – dann erscheint sie als eine Art Defekt der ansonsten vernünftigen Persönlichkeit. Man kann diese Sehnsucht aber auch für eine Wirkung des Heiligen Geistes halten. Dann ist sie kein Defekt, sondern eine Gnade: die Gnade Gottes. Wenn ich also diese Sehnsucht in mir spüre und die Existenz des Heiligen Geistes grundsätzlich für möglich halte (wogegen die Vernunft nichts einwenden kann, denn es gibt keinen Beweis seiner Nichtexistenz), dann kann ich wählen zwischen „einen Defekt haben“ und „Gottes Gnade teilhaftig sein“. Und auch wenn meine Vernunft mir sagt, dass es sich höchstwahrscheinlich um einen Defekt handelt, habe ich doch die Freiheit, zu glauben, dass es nicht so ist. Wer hat schon gern einen Defekt?

Anscheinend muss ich drei Bedingungen erfüllen, um zum Glauben zu kommen:

Erstens muss ich die Existenz Gottes (einschließlich des Heiligen Geistes) grundsätzlich für möglich halten – was, wie gesagt, der Vernunft nicht widersprich. Wenn man nicht beweisen kann, dass etwas nicht existiert, dann ist es vernünftig, seine Existenz zumindest für möglich zu halten.

Zweitens muss ich glauben wollen, muss mich nach dem Glauben und nach Gott sehnen und muss bereit sein, Gottes Gebote einzuhalten, Jesus als meinen Herrn und Erlöser anzuerkennen und ihm nachzufolgen.

Und drittens muss ich demütig genug sein, um anzuerkennnen, dass das alles nicht aus mir selbst kommt, dass das keine Leistung von mir ist, sondern Wirkung des Heiligen Geistes, also der Gnade Gottes. Dann habe ich bereits eine Erfahrung mit Gott gemacht – denn ich habe erfahren, dass er etwas in mir bewirkt hat. Und wie kann einer, der eine Erfahrung mit Gott gemacht hat, nicht glauben?

Ich bin trocken nach Haus gekommen.


(Autor: Torsten Hesse)


  Copyright © by Torsten Hesse, www.christliche-themen.de
  Dieser Inhalt darf unter Einhaltung der Copyrightbestimmungen kopiert und weiterverwendet werden


Ähnliche Artikel, Gedichte etc. auf www.christliche-themen.de:
Beten? - Mir fällt nichts ein! (Themenbereich: Beten)
Du sagst: es gibt keinen Gott (Themenbereich: Existenz Gottes)
Thomas Zweifel (Themenbereich: Zweifel)
Bitten, Suchen und Anklopfen (Themenbereich: Gott suchen)
Sollte Gott gesagt haben ...? (Themenbereich: Zweifel)
Wenn dir die Freude zum Singen fehlt (Themenbereich: beten)
Was soll ich denn beten? (Themenbereich: beten)
Schöpfung oder Evolution? (Themenbereich: Zweifel)
Infos, große Linklisten etc. auf www.bibelglaube.de zu weiteren Artikeln, Gedichten, Liedern usw.:
Themenbereich Suche nach Gott
Themenbereich Bekehren
Themenbereich Gottes Existenz
Themenbereich Gebete
Themenbereich Zweifel



Covid-19 / Corona
Corona

Gemeindehilfsbund: Wichtige Infos über Corona-Impfstoffe

Weitere Infos ...

Agenda 2030
Agenda 2030

Die UNO-AGENDA 2030 und die kommende WELTREGIERUNG!

Vortrag Teil 1

Vortrag Teil 2

Weitere Infos ...

Aktuelle Endzeit-Infos aus biblischer Sicht

Wann wird die Entrückung sein bzw. wie nah sind wir der Entrückung?

Die Entrückung des Elia und die der Brautgemeinde

Corona Die vier apokalyptischen Reiter und die Corona-Zeit

Left Behind – Zurückgeblieben bei der Entrückung

Endzeitliche News

Ratschläge für Christen zum Umgang mit der Corona-Krise

Die 7 Sendschreiben mit ihrer Botschaft zur Entrückung und der Hochzeit des Lammes

Vorbereitung gläubiger Christen auf die Erstlings-Entrückung

Das Zeichen des Menschensohns

Die Zeit des Endes und die ausstehenden 3 biblischen Festtag

Die Bedeutung der Sterne in der Zeit des Endes

Das Gleichnis von den zehn Jungfrauen (Matth. 25,1-13)

Das Preisgericht

Die Hochzeit des Lammes

Das neue Jerusalem

Gospel


The Gospel

"Ich war einst verloren, aber Jesus streckte mir seine Hand entgegen - und dieses Glück möchte ich mit Ihnen teilen!"

(Text) - (youtube)

DEINE Wahl!

Darum wacht jederzeit und bittet, dass ihr gewürdigt werdet, diesem allem zu entfliehen, was geschehen soll, und vor dem Sohn des Menschen zu stehen!
(Lukas 21,36)

Wirst Du entfliehen dürfen - oder zurückbleiben müssen?

Jesus DER Weg

Ich (Jesus Christus) bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater denn durch mich.

Johannes 14, 6
Gottesbotschaft
Bibel & Glauben
Christliche Gedichte und Lieder
Christliche Gedichte & Lieder
Christliche Themen

Christliche Lyrik

Christliche Kinderwebsite mit Kindergedichten und Spielen
Christliche Kinderwebsite
Tagesleitzettel, die tägliche Bibellese
tägliche Bibellese
Christen heute
Christen heute
Christliche Unternehmen stellen sich und ihre Leistungen vor
Christliches Branchenverzeichnis
Web-Verzeichnis zum biblisch-christlichen Glauben
Christliches Web-Verzeichnis