Gottes Wille

Artikel verschiedener Autoren über den biblisch-christlichen Glauben

Tagesleitzettel - die tägliche Bibellese vom 28.07.2021

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Willkürherrscher sendet Gott zur Strafe!

Mein Volk – seine Gebieter üben Willkür, und Wucherer beherrschen es. Mein Volk, deine Führer verführen dich und verwirren den Weg, den du gehen sollst!

Jesaja 3,12

Gott setzte auch Willkürherrscher zur Strafe ein,
leider musste dies bis heute immer wieder sein!
`Tut Buße! Vielleicht wird Gott noch Gnade geben,
kehrt um und führt ein gottesfürchtiges Leben!`

Frage: Schon immer hatte Gott Willkürherrscher zur Strafe gesandt. Ist die Welt aktuell auch so gerichtsreif, dass Gott dies tut?

Dringliche Warnung: Dieser Tage machte ein CDU-Politiker die Aussage, dass `gewisse Angebote selbst für negativ getestete Ungeimpfte nicht mehr möglich wären`. Spätestens hier sollte jedem klar sein, dass die Vermutung stimmen muss, dass es nie um die Gesundheit der Bevölkerung ging, sondern um das Impfen der Bevölkerung und letztlich eine Agenda! Passend zu den in Stein gehauenen Anweisungen (Georgia Guidestones) die Weltbevölkerung auf 500 Mill. zu begrenzen, ist es nicht nur meine Erfahrung, keine Coronatoten im persönlichen Umfeld zu kennen, wohl aber Impftote, welche aber fast nie als solche gezählt werden. Gehört dies alles zu Gottes Gericht? Es sieht so aus! Dass es laut Off. 6,4 zu weltweiten Bürgerkriegen kommen wird, wissen wir (offenbar wird die Wahrheit ans Licht kommen). Lasst uns Gott um Wegweisung in dieser schwierigen Zeit bitten!

( Link-Tipp zum Thema: www.gottesbotschaft.de/?pg=8&NEWSKAT=2 )

Gottes Wille

Inhalt

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Den Herrn befragen



Da nahmen die Hauptleute ihre Speise an und fragten den Mund des HERRN nicht.

Josua 9, 14 (Luther 1912)


Als die Hebräer nach 40 Jahren Wüstenwanderung in das Gelobte Land kamen und es erst noch erobern mussten, waren sie sehr auf Gottes Hilfe angewiesen: Ohne Seine Führung hätten sie die zahlenmäßig überlegenen Völkerschaften mit ihren teilweise sehr gut ausgerüsteten und sehr gut ausgebildeten Heeren niemals bezwingen können. Doch nicht immer befragten sie den Herrn wie in diesem Bibelvers dargelegt. Deshalb haben sie sich durch die Bürger von Gibeon täuschen lassen. Josua machte auch Frieden mit ihnen ohne vorher Gott nach Seinem Willen zu fragen.

So handeln wir selbst oft genug: Wir beten nicht darüber, ob Gott es will, dass wir unseren Arbeitsplatz wechseln, ob wir umziehen sollen, ob wir uns selbstständig machen sollen, ob wir ein Haus bauen sollen oder besser in Miete wohnen oder ein Haus kaufen. Es geht auch um ganz alltägliche Dinge, darum, wie wir mit anderen Menschen, die uns an diesem oder jenem Tag begehen, umgehen sollen. Wir sollten auch Gott befragen darüber, was Er an uns verbessern möchte: Vielleicht möchte Er uns höflicher machen oder zeigen, wie wir qualitativ besser arbeiten können oder wo wir uns, wenn wir arbeitslos sind, bewerben sollten. Wir sollten den Herrn um Führung bitten, was wir wann wo wie zu machen haben.

Auch vor Gesprächen, Tagungen, Entscheidungen sollten wir Gott befragen, mögen sie uns auch vielleicht unwichtig erscheinen. Manchmal zeigt Gott uns auch, wo wir unbegabt sind oder dass wir woanders besser hinpassen oder Er lässt einen Fehlstart zu, damit wir lernen, zu Ihm zu bitten und zu lernen, dass Er selbst missliebige Situationen gebrauchen kann, um uns zu belehren. Wenn wir vor Klassenarbeiten beten, wenn wir vor Prüfungen uns an Gott wenden, dann steht Er uns bei. Sicher wird Er dabei nicht jede schlechte Note verhindern, doch damit will Er uns weder schaden noch ärgern: Vielleicht soll es ein Zeichen sein, dass wir intensiver üben sollen, dass wir es vielleicht unterlassen haben, eine Frage zum Verständnis zu stellen oder aber, dass Er aus uns keinen Mathematiker, keinen Literaten, sondern etwas Anderes machen möchte. Und manch schlechte Note hat den Eifer eines Schülers entfacht.

Selbst bei ganz simplen Dingen dürfen wir den Herrn befragen: Wir dürfen Ihn sogar in einem Supermarkt befragen, ob wir lieber Äpfel oder doch besser Bananen kaufen sollen. Wir können Ihn fragen, was wir mittags kochen sollen oder welches Buch wir uns aus der Bibliothek entleihen sollen. Das mag platt und ironisch klingen, hat aber einen sehr tiefen Sinn: Damit üben wir die Befragung Gottes ein, sodass sie uns selbstverständlich wird. Zudem ist Gott froh, wenn wir Ihn befragen, weil wir dann unsere Bereitschaft dokumentieren, uns von Ihm auch in kleinsten Dingen leiten zu lassen. Mit der Befragung des Herrn und der Bereitschaft, Seinen Anweisungen zu folgen, werden wir Ihm gegenüber gehorsamer, was uns zum Segen dient. Gleichsam überlassen wir dadurch Ihm die Herrschaft über jeden noch so kleinen Winkel unseres Lebens. Gott möchte nicht nur das Gästezimmer unseres Lebenshauses haben, Er möchte nicht nur mit uns die Zeit im Wohnzimmer verbringen, sondern Er möchte auch unsere Rumpelkammer, unseren Keller, unseren Speicher ansehen, um dort Ordnung zu schaffen.

Wir sollen Gott mit all unserem Denken und all unserem Reden, aber auch mit all unserem Tun bis ins aller kleinste Detail ehren. Wer zur Ehre Gottes isst und trinkt, erspart sich Völlerei und Alkoholismus, aber auch in aller Regel Gewichtsprobleme. Wer sein Denken sauber hält, wer sein Reden frei macht von schmutzigen Worten, wer in seinem Verhalten rücksichtsvoll und höflich ist, der baut Brücken und öffnet sich selbst Türen. Wer dabei die Ehre Gottes sieht, der kreist nicht um seine eigene Achse, der läuft folglich nicht im Kreis. Die Orientierung auf Gottes Willen hin, die Bereitschaft, sich in jeder, aber auch wirklich jeder Hinsicht von Ihm führen zu lassen, gibt uns Ziel und Geradlinigkeit. Dann verlaufen wir uns auch nicht mehr im Irrgarten unseres Lebens.


(Autor: Markus Kenn)


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