Sünde / Gericht

Artikel verschiedener Autoren über den biblisch-christlichen Glauben

Tagesleitzettel - die tägliche Bibellese vom 27.10.2020

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Jesus ist Herr über Naturgewalten.

Da sagt er zu ihnen: Ihr Kleingläubigen, warum seid ihr so furchtsam?, und stand auf und bedrohte den Wind und das Meer; und es ward eine große Stille.

Matthäus 8,26

Feuer, Sonne, Sturm und Wind,
müssen folgen Deinem Willen,
weil sie Deine Schöpfung sind,
Du beherrschst sie, kannst sie stillen!

Frage: Die furchtsamen Jünger im Schiff befürchteten, dass dies ihre Todesstunde sei, und dass sie jetzt ertrinken müssten. Sind wir auch oftmals so ratlos und furchtsam?

Vorschlag: Jesus ist der HERR. Keine Notlage, und sei sie noch so schlimm, bringt Ihn in Verlegenheit. Rufen Sie aufrichtig Seinen heiligen Namen an. Bekennen Sie Ihm, dass Sie hilflos sind und an Seine Macht glauben. Lassen Sie Jesus in Ihrem Leben der Herrn sein, der sie führt und Ihr Leben bestimmt! Wer Ihn mit bußfertigem Herzen als Retter annimmt und sich von der Sünde abkehrt, erlebt das Wunder Seiner Liebe. Er ist der HERR!

Sünde / Gericht

Inhalt

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Männer in Frauenkleidern?



Ein Weib soll nicht Mannsgewand tragen, und ein Mann soll nicht Weiberkleider antun; denn wer solches tut, der ist dem HERRN, deinem Gott, ein Greuel.

5. Mose 22,5 (Luther 1912)


Travestiestars scheinen derzeit einen hohen Unterhaltungwert zu haben: Wenn Kegelclubs Ende August bis Anfang November ihre Wochenendtouren an die Mosel übernehmen, gehören Travestierstars wie selbstvertändlich zum Programm, und auch die Sylvesterfeiern sind da keine Ausnahme. Auch zu Karneval verkleiden sich Männer oft als Frauen, um ihre Showeinlage abzuliefern, begleitet vom breiten Applaus eines begeisterten Publikums.
All das sind längst nicht mehr Randerscheinungen: Selbst in Kabaretts mit künstlerischem Anspruch verkleiden sich nahmhafte Satiriker als Frauen, um ihrer Kritik einen Rahmen zu geben.

Alles normal? Alles nur Unterhaltung bzw. Kunst? Und wer will denn schon etwas gegen Spaß, Satire, Kunst haben?
Nein, so einfach ist es nicht: Gott selbst wendet sich dagegen, dass Männer in Frauenkleidern und Frauen in Männerkleidung auftreten. In alten Zeiten und in allen Kulturen erkannte man früher Männer und Frauen schon von Weitem: Meistens hatten Frauen die längeren Haare, und auch die Bekleidung unterschied sich schon in erheblicher Entfernung auf den ersten, oberflächlichen Blick. Im alten Rom trugen zwar auch die Männer eine Art Kleider, doch der Zuschnitt und die Farben unterschieden sich erheblich von Frauenkleidung.

Das hat etwas mit der Schöpfungsordnung zu tun: Männer und Frauen, Buben und Mädchen sind in jedem Fall gleichwertig, aber sie sind nicht gleichartig. Männer und Frauen - so zeigen es neueste Forschungen - unterscheiden sich in ihrem Denken, in ihrem Handeln, in ihren Begabungen. Jungs interessieren sich bereits im Säuglingsalter mehr für Spielzeugautos und Mädchen desselben Alters mehr für Puppen, so Tests.

Die Gender Ideoloige kann daran nichts ändern. Zwar haben Erziehung und Elternhaus einen erheblichen Einfluss auf unsere Entwicklung, doch biologische Fakten beeinflussen uns auch. Selbst Eltern, die ihre Kinder "geschlechtsneutral" erziehen, stellen fest, dass ihre Söhne mehr zu Kampfspielen und ihre Töchter mehr zum Spielen mit Puppen neigen.
Ich selbst galt als ruhiger, geradezu schüchterner Junge ohne Aggressionspotential: Dennoch raufte ich mich gerne herum.

Gott möchte, dass sich Männer und Frauen unterscheiden, weil er ihnen unterschiedliche Aufgaben zugedacht hat. Deshalb hat Er sie auch unterschiedlich geschaffen und mit unterschiedlichen Begabungen ausgestattet, so dass sich beide Geschlechter ergänzen. Natürlich spielen Jungen ab und zu mal Mädchen und umgekehrt, doch in der Regel sind Jungen gerne Jungs und Mädchen gerne Mädels.

Transvestiten, die in die Rolle des anderen Geschlechtes schlüpfen, fliehen im Grunde vor sich selbst. Oft haben sie Angst vor ihrer eigenen Identität oder haben sie nicht gefunden. Doch das Ankleiden von Frauenkleidern hilft mir als Mann genauso wenig wie eine Geschlechtsumwandlung, wenn ich mit meiner eigenen Geschlechterrolle nicht klar komme; all das kaschiert nur ein Persönlichkeitsproblem, das auf diese Weise nicht gelöst wird.

Meine Mutter hat mir deutlich gemacht, dass sie lieber ein Mädchen gehabt hätte und ich ja "nur" ein Junge sei. Mir hat das sehr weh getan, aber weil ich weiss, dass Gott mich als Mann geschaffen hat, kann ich mich als solcher annehmen. Mann sein bedeutet ja auch nicht Macho- oder Paschagehabe, sondern hat mit Fürsorge, Mut, Schutz und Ritterlichkeit zu tun. Frau sein bedeutet ja auch nicht, sich weinerlich bei jedem Problemchen zu zieren, sondern für Gefühlswärme, Geschmack und Gemütlichkeit zu sorgen. Der Mann als Vater und die Frau als Mutter ergänzen sich und treffen sich gemeinsam in ihrer Fürsorge für die Kinder und Pflegebedürftigen, jeder nach seiner Begabung.

Auf die Frage, ob ich als erstes Kind lieber einen Knaben oder lieber ein Mädchen haben wollte, antwortete ich spasseshalber: "Mir egal: Hauptsache, der Bub ist gesund!" Im Grunde wäre es mir egal gewesen, ob mein Kind das eine oder andere Geschlecht gehabt hätte, denn Kinder sind immer ein Geschenk Gottes. Ich hätte das Kind sowohl als Junge als auch als Mädchen hunderttaussendprozentig bejaht.
Sagen wir auch Ja zu uns selbst, ganz gleich, ob wir Jungen oder Mädchen, Männer oder Frauen sind. Gott liebt uns mit dem Geschlecht, das Er für uns festgelegt hat, und in diesem Geschlecht hat Er uns für die Aufgabe vorgesehen, die nur wir so erfüllen können, denn Gott hat schon vor Ewigkeiten unsere Berufung fest gelegt. Fliehen wir also nicht davor und seien wir gerne Junge oder Mann, Mädchen oder Frau.


(Autor: Markus Kenn)


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