Christliche Gedichte (z.B. Ostergedichte, Familiengedichte) und Lieder

Christlicher Glaube
Artikel verschiedener Autoren über den biblisch-christlichen Glauben

Das Alte u. Neue Testament: Ein Evangelium (Gospel) der Liebe

Tagesleitzettel - die tägliche Bibellese vom 15.11.2018

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Die Zehn Worte

Und Gott redete alle diese Worte: Ich bin der HERR, dein Gott, der ich dich aus Ägyptenland, aus der Knechtschaft, geführt habe.

2. Mose 20,1-2

Gott will in enger Gemeinschaft mit uns Leben!
Unbegreiflich, aber dahin geht Sein Streben!
Trotz meinem Versagen bietet Gott den Bund mir:
Welche Gnade und Liebe sehen wir doch hier!

Frage: Wie sehen Sie die Zehn Gebote: Als Zwang oder als Schritt Gottes, Gemeinschaft mit uns zu haben?

Tipp: Die Bibel kennt eigentlich keine „10 Gebote“ sondern „10 Worte“ (z.B. 2. Mose 34,28b: „Und er schrieb auf die Tafeln die Worte des Bundes, die Zehn Worte“). Bei jedem Ehebund wird eine rechtliche Grundlage geschaffen - wie auch hier. „Zehn Gebote“ suggeriert eher bloßes „Du musst“. Das Judentum geht korrekt vom „Wort“ aus und setzt die Einteilung entsprechend. Beim 1ten „Wort“ nimmt sich Gott nämlich selbst in die Pflicht: Ich bin DEIN Gott. Gott will mit uns sündigen Menschen Gemeinschaft und sogar einen Bund! Haben wir das verdient? Ist es nicht reine Gnade? Und dann sagt Gott was er bereits tat: Aus der Knechtschaft geführt. Dies galt auch geistlich-prophetisch: Jesus Christus hat uns durch seinen Sühnetod aus der Knechtschaft der Sünde geführt und wird uns sogar noch als Brautgemeinde aus der sündigen Welt zu sich führen! Welch Vorrecht! Lasst uns Gott für die „Zehn Worte“ danken, diesen Bund eingehen und von Herzen halten!

( Link-Tipp zum Thema: downloads.gottesbotschaft.de/predigten/Tscharntke/2018-09-02_J.Tscharntke_2.Mose20,1-3_Der_Segen_der_Gebote.mp3 )

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Bad Religion?


Vor kurzem sah ich einen jungen Burschen - er dürfte so um die zwanzig gewesen sein - mit einem T-Shirt, auf dem ein rundes Verbotsschild ähnlich einem im Strassenverkehr mit einem durchgestrichenen Kreuz aufgedruckt war; darüber war zu lesen: "Bad Religion". Das ist eine eindeutige Anspielung auf das Christentum. Solche T-Shirts sieht man zwar selten, aber es ist traurig genug, dass es sie überhaupt gibt! Ich selbst frage mich, was die Trägerinnen und Träger solcher T-Shirts vom Christentum überhaupt wissen.

Im Christentum geht es nicht um eine Religion, vielmehr um eine lebendige Gottesbeziehung. In einer Religion haben wir nichts als Pflichten; in Religionen sind Menschen verpflichtet, so und so oft am Tag zu beten, bestimmte Zeiten einzuhalten oder sich sogar in eine bestimmte Richtung zum Beten hinzuwenden. Bestimmte Gebetstexte sind vorgegeben. Oft sind auch Meditationen vorgeschrieben, und man hat gute Werke zu tun und Opfer zu bringen, um die Götzen milde zu stimmen.

Als Christ hingegen hat man eine lebendige Gottesbeziehung: Man betet also zu Gott, weil man mit Ihm Gemeinschaft haben möchte. Man muss auch keine bestimmten Texte einhalten, sondern kann so reden wie einem "der Schnabel gewachsen" ist. Zu Gott kann man beten, wann immer man will. Auch die Bibel liest man nicht aus Pflicht oder aus Geboten heraus, sondern aus Liebe zu Gott. Das ist etwas völlig anderes als reine Pflichtübung. Wer sich an die Gebote nur hält, weil es ihm vorgegeben ist, der wird sehr schnell techno- und bürokratisch.

Darüber hinaus ist die Gemeinschaft mit anderen Glaubensgeschwistern ebenfalls aus Liebe getragen. Nicht aus Pflicht hält man einander aus, sondern man geht geschwisterlich und familiär miteinander um. Gute Werke werden nicht deshalb getan, weil sie vorgeschrieben sind, sondern aus Liebe. Das macht die Hilfe effektiver und menschlicher, weil sie aus dem Herzen geschieht und nicht aus Berechnung.

Wir dürfen wissen, dass Gott uns auch liebt: "Denn also hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, damit alle, die an ihn glauben, nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben." (Johannes 3,16) Aus dieser Liebe heraus trug Jesus, der menschgewordene Gott, unsere Sünden. Johannes der Täufer sagte schließlich über Ihn: "Am nächsten Tag sieht Johannes, dass Jesus zu ihm kommt, und spricht: Siehe, das ist Gottes Lamm, das der Welt Sünde trägt!" (Johannes 1,29). Jesus hat unsere Sünden getragen. Das haben die Götzen der Religionen nicht.

Ein weiterer gravierender Unterschied zwischen dem Christentum und einer Religion ist, dass Gott nicht weitab auf seinem Thron sitzt und sich nicht um uns Menschen schert, sondern dass Gott selbst Mensch geworden ist:

"Im Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott, und Gott war das Wort. Dasselbe war im Anfang bei Gott. Alle Dinge sind durch dasselbe gemacht, und ohne dasselbe ist nichts gemacht, was gemacht ist. In ihm war das Leben, und das Leben war das Licht der Menschen. ... Und das Wort ward Fleisch und wohnte unter uns, und wir sahen seine Herrlichkeit, eine Herrlichkeit als des eingeborenen Sohnes vom Vater, voller Gnade und Wahrheit. ..."

Johannes 1, 1-18

Wo ist solch ein Gott, der zu uns Menschen herabkommt, der selbst zum Menschen wird, um Sühne für die Schuld von uns Menschen zu übernehmen, damit wir gerettet werden?

Folglich ist das Christentum keine Religion, sondern eine wirkliche Gottesbeziehung, dass von der Liebe Gottes getragen wird, obwohl wir das nicht verdient haben. Was ist daran schlecht, dass Gott selbst in Seinem Sohn Mensch geworden ist, damit Jesus Christus, der nie gesündigt hat, für uns den Sühnetod erlitten hat, damit wir, wenn wir Ihn als ganz persönlichen Heiland und Retter aufnehmen, Kinder Gottes werden und erlöst sind? Da sind mir die T-Shirts, die bedauerlicherweise ebenfalls selten sind, schon wesentlich sympathischer, und vor allem sind sie auch wahr: "Jesus Christus? Ja bitte!"


(Autor: Markus Kenn)


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