Christliche Gedichte (z.B. Ostergedichte, Familiengedichte) und Lieder

Leben als Christ
Artikel verschiedener Autoren über den biblisch-christlichen Glauben

Das Alte u. Neue Testament: Ein Evangelium (Gospel) der Liebe

Tagesleitzettel - die tägliche Bibellese vom 21.08.2018

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Lasst uns wirken für Jesus solange die Möglichkeit dazu noch besteht.

Ich muss wirken die Werke des, der mich gesandt hat solange es Tag ist; es kommt die Nacht, da niekmand wirken kann.

Johannes 9,4

Auf zur Ernte, ruft der Herr!
Dir zur Verfügung und anders nicht mehr!
Wer bringt die Ernte des Herrn heute ein?
Willst du ein Helfer des Heilands heut` sein?

Frage: Wollen wir uns von Gott in seinen Dienst rufen lassen?

Vorschlag: Der allmächtige Gott bittet uns Nachfolger Jesu inständig: Komme in den Weinberg, komm, komm, komm! So viele Menschen eilen ins Verderben, wenn ihnen niemand die Botschaft der Ertlösung durch Jesus Christus bringt. Lassen wir uns doch senden! Für Gott zu arbeiten das ist Glückseligkeit!

Leben als Christ, Nachfolge Jesu, Glaubensleben

Inhalt

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Das Auge ist das Licht des Leibes



Das Auge ist die Leuchte des Leibes. Wenn nun dein Auge lauter ist, so wird dein ganzer Leib licht sein.

Matthäus 6,22 (Schlachter 2000)

Wenn dir aber dein rechtes Auge ein Anstoß [zur Sünde] wird, so reiß es aus und wirf es von dir! Denn es ist besser für dich, daß eines deiner Glieder verlorengeht, als daß dein ganzer Leib in die Hölle geworfen wird.

Matthäus 5,29 (Schlachter 2000)

Es besteht ein Zusammenhang zwischen demjenigen, was ich über das Auge aufnehme, und meinem geistlichen Zustand. Das Auge ist das entscheidende Einfallstor von Licht und Finsternis im wörtlichen und übertragenen Sinn. Für das, was ich mir anschaue, trage ich eine Verantwortung.

Wenn mich mein Auge bzw. das, was ich mit ihm konsumiere, von Gott wegzieht, so wäre es besser, das Auge auszureißen und blind, aber gerettet durch das Leben zu gehen. Jesus gebraucht immer wieder solche drastischen Beispiele, die man freilich nicht wörtlich, sondern in ihrer Zielrichtung verstehen sollte, welche im Bildwort deutlich wird. Jesus meint, man soll solche Bilder und Eindrücke meiden, die uns von Gott wegziehen.

Was nun zum Beispiel das Fernsehen angeht, so kennt vielleicht mancher die Geschichte: Ein frommer Mann bekam von Freunden ein Fernsehgerät geschenkt. Als er die Verpackung öffnete, stand mit großen Buchstaben darauf geschrieben: "Die Welt ins Haus." "Nein danke", sagte sich der Mann, packte das Fernsehgerät wieder ein und schickte es an den Absender zurück. "Die Welt will ich nicht im Haus haben. Ich will ein Diener Jesu Christi sein."

Gewiss kenne ich das Argument, dass jeder Fernseher, jeder Computer und ähnliches einen Knopf zum Ausschalten habe und dass man ja die Sendungen streng auswählen könne. Aber ich frage mich, ob es wirklich jemanden gibt, der immer diese Disziplin besitzt. Die heutigen multimedialen Geräte besitzen eben leider nicht nur einen Knopf zum Ausschalten, sondern auch eine Tastatur zum Umschalten in eine wachsende Zahl von Programmen - und wie schnell hat sich der Betrachter hier in eine gewalttätige, okkulte oder unzüchtige Sendung verirrt. Gottes Wort lehnt solche Dinge klar ab. Aber gerade über das Fernsehen, das Internet u.ä. werden solche Sünden und Gräuel Tag für Tag in die privaten Räume und die Seelen der Menschen geschickt.

Ein befreundeter Pfarrer sagte mir, dass es die heutige Jugend schwer habe, in das Himmelreich zu kommen, weil eine immer größere Flut von Verführungen auf sie einströmt. Ob es die Video- bzw. DVD-Handlung an der Ecke oder der Spätfilm im Fernsehen ist - der Schaden im Blick auf die Ewigkeit ist katastrophal. Und keiner möge sagen, er sei hier nicht versuchbar.

Ich war einmal bei einem älteren Ehepaar zu Gast. Der Mann hatte früher viele Menschen zu Jesus geführt. Nun aber spürte ich eine seltsame Spannung und einen Unfrieden im Haus. Geistlich war kaum noch etwas da. Als ich spät in der Nacht aufstand, weil ich Geräusche gehört hatte, merkte ich, womit diese Veränderung zusammenhing: Durch die Scheibe der Wohnzimmertür flimmerte immer noch das Blau des Fernsehapparats, der sein verführerisches Gift in die Seelen der alten Menschen hineinträufelte.

Ich möchte hier gewiss kein neues Gesetz aufrichten. Jeder prüfe sich selbst, ob er die Kraft hat, der Verführungsgewalt des Bildes zu widerstehen. Falls aber nicht, ist es besser die Ursache der Sünde zu beseitigen, als sich ihr Tag für Tag auszusetzen. Sind wir dazu bereit? Lieben wir den HERRN mehr als die Dinge, die uns von Ihm wegziehen und trennen? Hier hilft nur eine klare Scheidung, ein radikales Entweder – Oder. Der HERR erbarme sich über uns! Er hat verheißen, es zu tun: „Meine Schafe hören Meine Stimme ... und niemand wird sie aus Meiner Hand reißen“ (Johannes 10,27 f.).


(-Autor: Lothar Gassmann)


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