Christliche Gedichte (z.B. Ostergedichte, Familiengedichte) und Lieder

Christlicher Glaube
Artikel verschiedener Autoren über den biblisch-christlichen Glauben

Das Alte u. Neue Testament: Ein Evangelium (Gospel) der Liebe

Tagesleitzettel - die tägliche Bibellese vom 19.01.2018

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Geld oder Treue zu Jesus?

Ein Mann aber mit Namen Ananias verkaufte ein Grundstück zusammen mit seiner Frau Saphira, und schaffte etwas von dem Erlös für sich beiseite mit Wissen seiner Frau; und er brachte einen Teil davon und legte ihn den Aposteln zu Füßen.

Apg. 5,1-2

Mögen Fromme auch als „Wohltäter“ scheinen,
so sieht doch Gott darauf wie sie es meinen:
Geht es um eigne Ehre, Eitelkeiten,
wozu sie gar Unwahrheiten verbreiten,
ist dies Sünde – kann nicht vor Gott bestehen,
drum lasst uns stets ehrlich durchs Leben gehen!

Frage: Was ist uns wichtiger für unsere Ortsgemeinde: Viel Geld zu erhalten oder eine geheiligte und treue Gemeinde in welcher keine Unehrlichkeit und Heuchelei geduldet wird?

Tipp: In Apg. 5 wird uns von einem Ehepaar berichtet, welches viel Geld an die Urgemeinde in Jerusalem spendete. Ist es nicht dass, was heute meist zählt: „Große Spenden bzw. viel Geld, schließlich kann man doch damit viel „Gutes“ tun! Ob Angaben dabei korrekt sind oder nicht ist doch egal – oder?“ Wie wir weiter im Bibeltext lesen sieht Gott das ganz anders! Gott hat nicht nur eh alle Macht und Möglichkeiten und wird seine treue Gemeinde immer recht führen, sondern es geht ja um reine Herzen, ohne welche wir Gott nicht sehen können (Matth. 5,8)! Darum heißt es auch in Sprüche 21,3: „Recht und Gerechtigkeit üben ist dem HERRN lieber als Opfer“ und in Hosea 6,6a „Denn an Liebe habe ich Wohlgefallen und nicht am Opfer.“ Lasst uns authentisch im Glaubensgehorsam leben und die Prioritäten recht setzen und nicht aufs Geld sondern zuerst auf aufrichtige, ehrliche und reine Herz achten!

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Gott ist ein Gott der Lebenden!


"... Aber von den Toten, dass sie auferstehen, habt ihr nicht gelesen im Buch des Mose, bei dem Dornbusch, wie Gott zu ihm sagte und sprach (2.Mose 3,6): »Ich bin der Gott Abrahams und der Gott Isaaks und der Gott Jakobs«? Gott ist nicht ein Gott der Toten, sondern der Lebenden. Ihr irrt sehr."

Markus 12, 18-27

Die Frage nach dem Fortleben nach dem Tode hat die Menschen seit dem Zeitpunkt nach dem Sündenfall beschäftigt:
Unterschiedliche Religionen und Kulturen beantworten diese Frage bis heute unterschiedlich. Es gab Kulturen, in denen nur eine bestimmte Schicht - heute würde man sagen: Die oberen Zehntausend - fortleben würden. Andere wie die alten Germanen meinten, Krieger, die in einer Schlacht durch Feindeshand getötet wurden, kämen sofort in die große Halle namens Wallhalla. Für die Apachen war es ein Albtraum, wenn man ihnen nach dem Tode die Augen ausstach, weil sie der Ansicht waren, sie würden ohne Augen nicht das Paradies finden.

Wie viel besser haben wir es da doch, den Gott der Bibel zu haben: Er ist der Gott der Lebenden und nicht der Toten. Die Sadduzäer, die nicht an ein Fortleben nach dem Tode glaubten, waren da zwar Anderer Ansicht, doch Jesus - Er ist ja Gott selbst und Schöpfer des Universums! - weiß dies natürlich besser. Und Er weiß, dass es in der zukünftigen Welt, in Seinem Königreich kein Verheiratet sein mehr gibt. Wir, die Geretteten, werden natürlich sein wie die Engel. Wir werden leben, auch wenn wir biologisch gesehen gestorben sind. In Johannes 11, 25 lesen wir: "Ich bin die Auferstehung und das Leben; wer an mich glaubt, wird leben, auch wenn er gestorben ist." Das heißt, wir werden nach dem Tode weiter existieren.

Auch die Geschichte des Henoch, der gottesfürchtig lebte, beweist uns das; so heißt es im ersten Buch Mose, Kapitel 5, Verse 23 - 24: "Und alle Tage Henochs waren dreihundert fünfundsechzig Jahre. Und Henoch wandelte mit Gott; und er war nicht mehr, denn Gott nahm ihn hinweg". Dies bedeutet nicht, dass Henoch nun kein Bewusstsein mehr hat. So lesen wir in Hebräer 11, 5: "Durch den Glauben wurde Henoch entrückt, damit er den Tod nicht sehe, und wurde nicht mehr gefunden, weil Gott ihn entrückt hatte; denn vor seiner Entrückung ist ihm bezeugt worden, dass er Gott gefallen habe".

Aus diesen Textstellen kann man sehen, dass Gott ein Gott der Lebenden ist: Darüber dürfen wir uns freuen!


(Autor: Markus Kenn)


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