Christliche Gedichte (z.B. Ostergedichte, Familiengedichte) und Lieder

Gottes Handeln und Wirken
Artikel verschiedener Autoren über den biblisch-christlichen Glauben

Das Alte u. Neue Testament: Ein Evangelium (Gospel) der Liebe

Tagesleitzettel - die tägliche Bibellese vom 18.01.2018

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Rechnen wir mit der Macht Gottes schon am Anfang des neuen Tages?

Gott ist bei ihr drinnen (in der Stadt Gottes), darum wird sie festbleiben; Gott hilft ihr früh am Morgen.

Hiob 46,6

Jeden Morgen lässt du dich, Gott, finden,
hilfst mir aus der Not, vegibst mir meine Sünden,
umsorgst liebevoll dein armes Kind,
all meine Angst weicht vor dir, Herr, geschwind.

Frage: Gott lässt sich von uns finden, sagt unser Tagesreim. Ja, - suchen wir denn auch von ganzem Herzen nach ihm?

Vorschlag: Gott brennt danach, mit uns Gemeinschaft zu haben. Aber er kann diese Gemeinschaft mit uns nur pflegen, wenn wir unser Leben, das durch Sünde belastet und befleckt ist, durch den Glauben an Jesus Christus gereinigt und geheiligt ihm hingeben und in Zukunft nach seinem Willen leben wollen.

Gottes Handeln und Wirken

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Der Kindermord des Herodes



Da Jesus geboren war zu Bethlehem im jüdischen Lande, zur Zeit des Königs Herodes, siehe, da kamen die Weisen vom Morgenland nach Jerusalem und sprachen:...

Matthäus 2, 1-12 (Luther 1912)


"Als Herodes nun sah, dass er von den Weisen betrogen war, wurde er sehr zornig und schickte aus und ließ alle Kinder in Bethlehem töten und in der ganzen Gegend, die zweijährig und darunter waren, nach der Zeit, die er von den Weisen genau erkundet hatte. Da wurde erfüllt, was gesagt ist durch den Propheten Jeremia, der da spricht (Jeremia 31,15): »In Rama hat man ein Geschrei gehört, viel Weinen und Wehklagen; Rahel beweinte ihre Kinder und wollte sich nicht trösten lassen, denn es war aus mit ihnen.«" Matthäus 2, 16-18

Die Weisen aus dem Morgenland waren dem Stern gefolgt und der Ansicht, dass der verheißene König der Juden in einem Palast geboren werden würde; deshalb klopften sie bei Herodes an. Die Schriftgelehrten, die Herodes befragte, wussten, dass die Zeit erfüllt war und das der verheißene Messias in Bethlehem geboren war. Herodes fürchtete um seine Pfründe und belog die Weisen, indem er sie aufforderte, das Kind zu suchen, um es selbst anzubeten: Im Grunde hatte Herodes längst beschlossen, das Kind zu töten. Doch die Weisen aus dem Morgenlande wurden gewarnt und zogen einen anderen Weg fort.

Als Herodes bemerkte, dass die Weisen nicht zurückkehrten, wurde er zornig: Vor allem war seine Angst und sein Haß dem Kinde gegenüber sehr groß. Aus diesem Grunde befahl er den Kindermord. Ein entsetzliches Massaker ließ er durch die römischen Soldaten anrichten. Was mochten die Kriegsknechte selbst gefühlt haben beim Abschlachten der Kinder?

In der Regel kannten sie Tod und Sterben: Auf den Schlachtfeldern und in den Kriegen Roms hatten sie oft genug das qualvolle Sterben der Feinde und der eigenen Kameraden gesehen. Oft genug sahen sie auf den Schlachtfeldern das Sterben der eigenen Brüder, und sie hatten den Tod selbst immer vor Augen: Ein Feldherr, der nicht siegreich war, beging nach römischem Ehrenkodex Selbstmord, ganz gleich, wie oft er zuvor auch gesiegt haben mochte. Wachsoldaten, die auch nur das kleinste Wachvergehen begingen, fielen ebenfalls dem Tod anheim, und es war die Aufgabe der römischen Legionen, die Todesstrafe zu vollstrecken, vor allem die am Kreuz. Es waren abgebrühte, abgestumpfte Männer, die ihre Befehle ausführten ohne nach deren Sinn und nach deren moralischen Verhältnismäßigkeiten zu fragen. Wahrscheinlich waren sie der Überzeugung, ihre Pflicht zu tun und damit die römische Zivilisation und Kultur gegen die vermeintlichen Barbaren zu verteidigen.

Herodes selbst kannte nur seine Karriere, seine Pfründe, die er in Gefahr sah: Alles wollte er behalten und sogar vermehren. Dafür war ihm jedes Mittel recht, auch ein Massaker an Kindern. Was bedeuteten ihm schon Menschenleben und der Tod Wehrloser? Menschen wie Herodes sehen nur sich und haben kein Gewissen.

Viele fragen: "Wie konnte das Gott nur zulassen?" Eine Frage, die ich mir selbst gestellt habe. Doch ist Gott verantwortlich für das, was geschah? Es war die Entscheidung des Herodes, dies zu tun, und er zeigte damit die ganze Boshaftigkeit, zu der ein machthungriger und machtbesessener Mensch fähig ist. Damit riss er sich selbst die Maske vom Gesicht und zeigte die ganze Schlechtigkeit, die einem Menschen innewohnen kann.

Ja, für mich ist der Kindermord auch schwer zu verstehen, und ich möchte nicht in der Haut der damaligen Mütter stecken: Es ist immer schlimm, einen lieben Menschen zu verlieren, und es ist noch schlimmer, das eigene Kind zu verlieren, besonders, wenn dies aufgrund bestialischer Gewalt geschieht, die ohne Sinn alles zerstört, was ihr in die Quere kommt.

Doch es war ja nicht nur der Schmerz als solcher, so schlimm dieser auch gewesen ist: Mit ihren Söhnen nahm man den Müttern auch die Versorgung für die Zeit, da sie Witwen sein würden. Herodes nahm den Müttern nicht nur die Kinder, sondern die einzige Sozialversicherung, die sie hatten. Durch die Tötung der Kinder raubte er den Menschen, den abgeschlachteten Kindern, den Müttern, aber auch den Vätern und dem jüdischen Volk Zukunft.

Auch wenn ich es selbst nicht verstehen kann, wie so etwas möglich war, so sehr ich auch Gott selbst fragen möchte, warum das alles so geschah, so weiß ich doch, dass Gott die Schreie der sterbenden Knaben genauso hörte wie das Schreien der Mütter. Gott hat grösseren Schmerz über jedes einzelne getötete Kind gespürt als die Mütter selbst, und dies ist kein zynischer Einwurf, sondern eine Tatsache. Die Kinder, die Herodes getötet hat, sind in Gottes Hand, sie sind Erlöste im Himmel und dürfen den Herrn schauen.

Herodes aber hat sich selbst sein geistliches Grab geschaufelt und darf sich nicht wundern, dass er auf ewig von Gott getrennt im Feuersee sein wird. Sein Machthunger hat ihn blind gemacht für die Wahrheit, seine Besessenheit, seine Pfründe behalten und mehren zu wollen, hat ihm die ewige Heimat gekostet. Ist es denn wirklich wert, für einige wenige Lebensjahre Macht und Reichtum zu haben, wenn am Ende die Hölle steht?

Nein, ich komme da lieber in den Himmel. Mag ich auf der Erde auch nicht angesehen sein, vielleicht - wie der arme Lazarus - in der Gosse sein und mich mehr schlecht als recht vom Wohlstandsmüll ernähren, so ist der Himmel immer noch die bessere Alternative, die ich in Christus gewählt habe.


(Autor: Markus Kenn)


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