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Christ werden
Artikel verschiedener Autoren über den biblisch-christlichen Glauben

Das Alte u. Neue Testament: Ein Evangelium (Gospel) der Liebe

Tagesleitzettel - die tägliche Bibellese vom 10.04.2020

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Jesus schreit in seiner schlimmsten Stunde am Kreuz, und selbst da bittet Er noch für seine Feinde,.

Jesus aber sprach: Vater, vergib ihnen, denn sie wissen nicht, was sie tun! Und sie verteilten seine Kleider und warfen das Los darum.

Lukas 23,34

In schlimmsten Schmerzen stöhnt der Herr,
geschunden, angenagelt leidet Er.
Doch selbst jetzt noch, da kann Er nur
für Feinde beten, - Seiner Liebe Spur!

Frage: Woher nahm Jesus die Kraft, selbst da noch für seine Folterknechte zu beten?

Vorschlag: Das war der Gottessohn, der in Seiner furchtbarsten Verlassenheit und seinen bohrenden Qualen für Seine schlimmsten Verfolger betete. Ein Mensch hätte solche überirdischen Leibeskräfte niemals gehabt. Denken wir auch immer wieder daran, dass es auch unsere Sünden waren, die den heiligen, unschuldigen Messias ans Kreuz von Golgatha brachten? Aber statt uns zu verurteilen, bittet Er beim Vater für uns um Vergebung. Jeder Mensch, der sich reuig und bussfertig zu Jesus wendet und ihn um Vergebung seiner Sünden bittet, wird erleben, dass seine Sündenschuld ausgelöscht wird. Als Dank für dieses herrliche Geschenk bitten wir unsern Heiland: `Lieber Herr, mein Leben soll fortan Dir gehören. Danke für Deine Liebe, ich will in Zukunft Deinen Willen tun! Amen.`

Christ werden, Umkehr, Glauben wagen

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Christ sein oder religiös?


Die Meisten sind der Ansicht, dass Jesus ein Religionsstifter war, ähnlich wie Mohammad, Buddha oder Konfuzius, doch Jesus hat uns keine neue Religion gegeben, sondern schenkt jedem, der Seine Erlösungstat am Kreuz von Golgatha annimmt, ewiges Leben. Das ist ein beachtlicher Unterschied. Es geht beim Christ sein nicht um die Einhaltung religiöser Regeln, sondern um eine echte, lebendige Gottesbeziehung, um ein Vater-Kind-Verhältnis, das von Liebe und Vertrauen getragen wird. Was bedeutet dies konkret?

In der katholischen Kirche wird heute noch - vor allem bei der Piusbruderschaft, die das Zweite Vatikanum nicht anerkennt - von der Sonntagspflicht gesprochen. Jesus aber möchte nicht, dass wir aus Pflichtgefühl in die Kirche gehen, sondern aus Liebe zu Ihm den Gottesdienst besuchen.

Im Buddhismus sind Meditationsübungen vorgeschrieben. Jesus aber möchte nicht, dass wir in Meditationen unsere Gedanken entleeren oder aber um die eigene Achse drehen. Er möchte, dass wir bewusst auf Ihn schauen wie auf einen großen Bruder: Einen großen Bruder verehrt und liebt man, weil man von ihm beschützt wird und Hilfe bekommt.

Im Islam sind bestimmte Gebets- und Fastenzeiten vorgeschrieben. Beim Beten sind Rituale zu beachten, und es gibt beim Freitagsgebet bzw. dem Moscheebesuch rituelle Reinigungen. Als Christ weiss ich, dass ich immer und überall zu Gott beten kann. Ich brauche keine festen Gebetszeiten. Ob ich im Stehen, Sitzen, Liegen oder im Knieen bete: Für Jesus spielt nur unser ehrliches, Ihn liebendes Herz dabei eine Rolle; die Haltung kommt von allein.

Der Islam schreibt einem Moslem vor, nach Mekka zu pilgern, also eine Hadsch zu machen, wenn er es sich leisten kann. Auch von Hindus wird erwartet, dass sie den Ganges, ihren heiligen Fluss, besuchen. Für Jesus brauchen wir keine Pilgerreisen zu machen.

Jesus möchte keine Rituale, die irgendwann leblos werden, weil sie im Sog der Routine nur noch abgearbeitet werden. Er möchte, dass wir Ihn leben. Dann sprechen wir mit Ihm, dann beten wir aufrichtig, dann studieren wir Sein Wort, und das nicht, weil es unsere "Arbeit", unsere Pflicht ist, sondern weil Er uns wichtig ist, weil wir Ihn lieben und Zeit mit Ihm verbringen möchten.

Ich selbst bete mehr und lese Sein Wort intensiv. Doch es ist mir ein Bedürfnis. Ich liebe Ihn. Und mit jemanden, den man liebt, möchte man zusammen sein.


(Autor: Markus Kenn)


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