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Christ werden
Artikel verschiedener Autoren über den biblisch-christlichen Glauben

Das Alte u. Neue Testament: Ein Evangelium (Gospel) der Liebe

Tagesleitzettel - die tägliche Bibellese vom 19.11.2017

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Denn wir haben hier keine bleibende Stadt, sondern die zukünftige suchen wir.

Hebr. 13,14

Meine Heimat ist dort in der Höh,
wo man nichts weiß von Trübsal und Weh,
wo die heilge unzählbare Schar
jubelnd preiset das Lamm immerdar.

Frage: Suchen Sie irdische Freuden und vergängliche Ziele – oder vorrangig die zukünftige, ewige Heimat?

Tipp: Interessanter Weise ist die Jahreslosung für 2018 mit Off. 21,6 dem Bibelabschnitt über den neuen Himmel und die neue Erde entnommen. Angesichts der vielen Zeichen erwarten Christen weitweit Jesu Kommen mit der Entrückung, womit die Heilsgeschichte Gottes in ein neues Stadium eintreten und die Erfüllung von Off. 21,6 näher rücken wird. Aber egal wie lange wir noch hier auf Erden verweilen werden, immer sollte ein Gotteskind das Ziel der zukünftigen, himmlischen Heimat vor Augen haben!! Unbeschreibliche Herrlichkeiten hat Gott denen verheißen, die dort einziehen dürfen! Lasst uns Jesus Christus entsprechend treu dienen, ihn mit ganzem Herzen lieben und diesem herrlichen Ziel entgegen streben!

Christ werden, Umkehr, Glauben wagen

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Jesus ruft die Verlorenen!


"Und danach ging er hinaus und sah einen Zöllner mit Namen Levi am Zoll sitzen und sprach zu ihm: Folge mir nach! ..."

Lukas 5, 27-32

Der obige Bibeltext hat es in sich: Jesus nahm sich der Sünder an und scheute sich nicht, mit ihnen zu speisen. Darunter waren auch Zöllner, also Personen, die mit dem römischen Imperium kollaborierten und ihr eigenes Volk auspressten um des eigenen Wohlstandes willen. Das zog natürlich den Unmut der Schriftgelehrten und der Pharisäer nach sich, die sich selbst für gerecht hielten und nach außen hin ein wirklich frommes und ehrbares Leben führten: Sie beteten regelmäßig, sie kannten und studierten die Schriften, sie kannten die wichtigsten Kommentare dazu und kommentierten die Schriften selbst. In den Augen der breiten Bevölkerung waren sie, die Schriftgelehrten und die Pharisäer, Gerechte. Menschen also, die sich nach dem Willen Gottes richteten und allen Geboten folgten.

Den Schriftgelehrten und Pharisäern wurde also diejenige moralische Festigkeit zugestanden, die man heute den Menschen zugesteht, welche pünktlich ihre Miete, ihre Steuern, ihre Abgaben, ihre Rechnungen bezahlen, die sich nichts zuschulden kommen lassen und die sozial, gemeinnützig, politisch, ökologisch und im Tierschutz engagiert sind, wie diejenigen, die pünktlich zur Arbeit und zu Verabredungen kommen, ihre Versprechen halten, einen guten Job machen, denen man also nichts Negatives nachsagen kann. Doch Jesus kommt nicht zu ihnen, so scheint es, sondern zu den Sündern.

Wir können die Verärgerung der Pharisäer und Schriftgelehrten besser verstehen, wenn wir uns Folgendes ins Bewusstsein rufen: Stellen wir uns vor, Jesus würde unter uns Sein Erdenwirken vollziehen und ginge nicht in die Häuser der ehrbaren Bürger, die sich nichts, aber auch rein gar nichts zuschulden kommen lassen und für die man nur voll des Lobes sein kann. Stellen wir uns vor, Er ginge nicht zu denen, die regelmäßig in die Kirche gehen und Bibelkreise besuchen, die ihre Kinder christlich erziehen und sich in der Kirchengemeinde und auch sonst weit über die Grenzen des Zumutbaren engagieren. Stattdessen ginge Jesus zu den Trinkern, zu den Junkies, zu Vorbestraften, zu Rockern, zu Prostituierten. Jetzt mal ehrlich: Wer würde da nicht auch protestieren und fragen: "Was ist das denn? Was ist denn dieser Jesus für einer?"

Und doch können wir froh sein, dass Jesus die Sünder ruft; sonst wären wir verloren. Auch wenn wir pünktlich unsere Steuern zahlen und dabei nicht tricksen, auch wenn wir pünktlich unsere Miete zahlen und unsere Rechnungen, auch wenn wir ein ehrbares Leben führen und unsere Nachbarn sich niemals beschweren müssen, weil wir die Hausordnung einhalten, die Zimmerlautstärke beachten, freundlich sind, hilfsbereit und so fort: Geschummelt haben wir trotzdem da und dort, wir haben die Wahrheit zu unseren Gunsten verdreht, wir sind in der Regel berechnend, wir reagieren wütend, wenn jemand einen Fehler macht, wir messen mit zweierlei Maß, wir bevorzugen die, die uns sympathisch sind. Und wir rümpfen die Nase über die, die scheinbar schlechter sind als wir. So ging es auch dem Pharisäer im nachstehenden Abschnitt:

"Es bat ihn aber einer der Pharisäer, bei ihm zu essen. Und er ging hinein in das Haus des Pharisäers und setzte sich zu Tisch. Und siehe, eine Frau war in der Stadt, die war eine Sünderin. Als die vernahm, dass er zu Tisch saß im Haus des Pharisäers, brachte sie ein Glas mit Salböl und trat von hinten zu seinen Füßen, weinte und fing an, seine Füße mit Tränen zu benetzen und mit den Haaren ihres Hauptes zu trocknen, und küsste seine Füße und salbte sie mit Salböl. ..."

Lukas 7, 36-50

Der Pharisäer, bei dem Jesus aß, war ein großzügiger Mann, sonst hätte er ganz sicher Jesus, der für Ihn ja lediglich ein Wanderprediger war, wenn auch ein sehr guter, nicht zum Essen eingeladen. Als dann die Sünderin hereinkam und Jesus Füße salbte, war der Pharisäer brüskiert: Eine Sünderin in seinem Haus, bei ihm, den Reinen, den Ehrbaren? - Es ist doch wie bei uns: Wir wollen doch auch nichts mit dem "Pack" zu tun haben, der trinkt, der pöbelt, der provoziert. Wir möchten nicht mit Prostituierten oder Strichern gesehen werden, nicht mit Menschen, die nervlich zerrüttet sind. Dabei wissen wir oft sehr wenig über sie. Wir sehen den Betrunkenen in seinem Rausch, aber wir sehen nicht seine Not, die ihn dazu trieb. Wir wissen vielleicht, dass Frau X oder Frau Y eine Prostituierte ist, doch wir wissen nicht, ob sie dazu gezwungen werden. Wir urteilen schnell, ohne uns die Mühe zu machen, alle Fakten zu kennen und sie zu einem Bild zusammen zu fügen.

Aber wie der Zöllner aus dem Gleichnis, der hinten im Tempel stehend nicht wagte, seinen Blick gen Himmel zu richten, mag Mancher und Manche, die sich in einem zweifelhaften Milieu bewegt, zu Gott rufen. Wie die Sünderin, die oben zu Jesu Füßen kniet und Seine Füße mit ihren Tränen der Reue wäscht und mit ihren Haaren trocknet, hat vielleicht manch Gestrandete Gott um Vergebung der eigenen Sünden angefleht.
Müssen wir als Christen uns nicht auch fragen, ob wir richtig handeln, wenn wir nichts mit "Knastis" und "Säufern" zu tun haben wollen? - Sicher: Wir können Sünde nicht gut heißen, wir müssen klipp und klar sagen, dass es Dinge gibt, die alles andere als in Ordnung sind.

Wir dürfen Sünde nicht unterstützen, und es ist keinem Spielsüchtigen damit geholfen, wenn man ihm Geld gibt, damit er seine Sucht befriedigen kann; damit würden wir uns sogar mitschuldig machen, wenn er noch tiefer sänke. Doch gehen wir zu ihm hin, das Evangelium zu sagen? Geben wir ihm die Chance, sein Leben in Ordnung zu bringen? Und rümpfen wir nicht immer noch die Nase über jemanden, der ein schlechtes Leben geführt hat, selbst wenn er nun jahre- und vielleicht sogar jahrzehntelang gezeigt hat, dass er Jesus aufrichtig liebt und Ihm nach Kräften nachfolgt? In Anbetracht der eigenen Schuld und im Bewusstsein, dass wir nur durch Jesu Blut gerettet sind, sollten wir uns immer erst an die eigene Nase fassen. Wir sollen die Sünde hassen, aber den Sünder lieben wie Jesus es tat.

"Es nahten sich ihm aber allerlei Zöllner und Sünder, um ihn zu hören. Und die Pharisäer und Schriftgelehrten murrten und sprachen: Dieser nimmt die Sünder an und isst mit ihnen ..."

Lukas 15, 1-7

Hier wird deutlich, dass es sich bei Sündern um Menschen handelt, die verlorene Schafe sind. Als Schaf bezeichnet zu werden, ist nicht gerade schmeichelhaft: Hunde und Katzen finden den Weg zurück in das Haus, wo es ihnen gut geht. Kühe, Ziegen und Esel finden mühelos ihren Stall wieder. Es gab Zeiten, in denen man den, der mit dem Pferd kam und sich betrank, eben auf das Pferd packte, ihn festband und dem Pferd einen Klaps gab: Das Huftier fand den Weg nach Hause und lieferte seinen betrunkenen Herrn sicher daheim ab. Schafe dagegen sind orientierungslos. Burschikos ausgedrückt: Sie sind zu dämlich, um selbst nach Hause zu finden. Sie brauchen den Hirten, der sie sucht, wenn sie verschüttet gehen.

Doch wer seine Sünden bereut und unter das Blut Christi stellt, wird auf Seine Schultern genommen und nach Hause getragen. Er ist wieder zurück wie der verlorene Sohn, der sein Erbe verprasst hat und in der Hungersnot zur Vernunft gekommen ist. Über diesen einen Sünder, der nun ein neues Leben beginnt, herrscht mehr Freude als über alle Gerechten.
Auch wir sollten uns freuen über jeden Sünder, der sich bekehrt, mehr noch als über die vielen Glaubensgeschwister, die ohnehin schon im Herrn sind. Es ist wie in einer Familie, die schon Kinder hat: Sie freut sich doch auch über das weitere Kind. Wie groß ist doch das Strahlen, wenn eine Frau freudig mitteilt, dass sie schwanger ist! Und auch die bereits geborenen Kinder freuen sich auf den Nachwuchs, den sie beschützen, behüten und verwöhnen wollen!

So ist die Freude im Himmel groß über jeden, der gerettet ist! Im Himmel ist ganz viel Platz. Füllen wir ihn, indem wir Sünder zur Buße rufen.

"Aber die Schriftgelehrten und Pharisäer brachten eine Frau, beim Ehebruch ergriffen, und stellten sie in die Mitte und sprachen zu ihm: Meister, diese Frau ist auf frischer Tat beim Ehebruch ergriffen worden. Mose aber hat uns im Gesetz geboten, solche Frauen zu steinigen. Was sagst du? ... "

Johannes 8, 3-11

Auch diese Bibelstelle gehört hierhin: Wie oft rümpfen wir die Nase über die, die große Schuld auf sich geladen haben? Doch sind wir frei von Schuld? Wie viel Morde haben wir schon in unseren Gedanken und Träumen begangen? Hätte ich jeden umgebracht, dem ich in Gedanken schon ein Messer in die Rippen gestoßen habe, würden nicht Wenige ihr Rentenalter niemals erreichen! Wäre ich damals dabei gewesen als Jesus sagte, dass der, der ohne Sünde sei, den ersten Stein werfen sollte, dann müsste ich mich ganz schön weit hinten anstellen. Besser ausgedrückt: Ich käme selbst dann nicht an die Reihe, wenn ich der einzige Ankläger wäre. Ich muss da ganz schön bescheiden bleiben.

Die Ankläger selbst ließen die Steine fallen und zogen von dannen, sie waren beschämt. Ob sie Buße getan haben? Ich weiß es nicht, ich hoffe es. Aber eines ist mir bei dieser Geschichte bewusst geworden: Der Kampf gegen die Sünde ist immer zunächst ein Kampf gegen die eigene Sündhaftigkeit und das Bewusstsein, dass Jesus die Verlorenen liebt und nicht will, dass auch nur ein einziger verloren geht. Es liegt an uns, ihnen die Botschaft von der Errettung zu bringen.


(Autor: Markus Kenn)


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