Sünde / Gericht

Artikel verschiedener Autoren über den biblisch-christlichen Glauben

Tagesleitzettel - die tägliche Bibellese vom 03.04.2025

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Buße tun ist das Gebot der Stunde!

Denn ich habe euch vor allem überliefert, was ich auch empfangen habe: dass Christus für unsere Sünden gestorben ist nach den Schriften.

1. Korinther 15, 3

Und uns machte er zu des Himmels Erben,
dafür musste Jesus auf Golgatha sterben.
Dort wurde sein Leib gebrochen.
Dort wurde seine Seite durchstochen.
Dort floss für uns sein kostbares Blut.
Darauf unsere Sündenreinigung beruht.
Dort hat er den endgültigen Sieg über den Feind gemacht.
Dort hat Jesus ausgerufen: Es ist vollbracht.

Frage: Sind auch meine zukünftigen Sünden bereits jetzt vergeben?

Zum Nachdenken: Jesus Christus ist am Kreuz für die Sünden aller Menschen gestorben. Auch ich nehme diese Tatsache im Glauben an. Vielfach wird behauptet, dass auch die zukünftigen Sünden automatisch schon vergeben sind und ich mir darüber keine Gedanken machen muss. Diese Auffassung kann in die Irre führen und es kann zu einem fatalen Missverständnis kommen. Es tut mir aufrichtig Leid, wenn ich auch weiterhin noch sündige. Aber nur wenn ich auch meine zukünftigen Sünden bereue und Jesus bekenne, ist ER treu und gerecht, dass ER meine Sünden vergibt ( 1. Johannes 1.9) Wahre Christen bekennen ihre Sünden, andere leugnen sie.
Es ist das Kennzeichen eines wahren Christen, dass er aus der Vergebung lebt und immer wieder - solange er in dieser Welt lebt - Christi Blut und Gerechtigkeit in Anspruch nimmt.

Sünde / Gericht

Inhalt

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Gottes Strafgerichte sind fürchterlich



Und ich rede solches in meinem Eifer und im Feuer meines Zorns. Denn zur selben Zeit wird großes Zittern sein im Lande Israel, daß vor meinem Angesicht zittern sollen die Fische im Meer, die Vögel unter dem Himmel, die Tiere auf dem Felde und alles, was sich regt und bewegt auf dem Lande, und alle Menschen, so auf der Erde sind; und sollen die Berge umgekehrt werden und die Felswände und alle Mauern zu Boden fallen.

Hesekiel 38, 19-20 (Luther 1912)


Kaum jemand fürchtet sich noch vor Gottes Strafgerichten: Das liegt nicht nur an dem sich immer weiter verbreitenden Atheismus, sondern auch daran, dass der Gottesbegriff immer schwammiger und austauschbarer wird. Immer öfter begegnet man auch der Vorstellung, Gott sei ein alter, seniler, gutmütiger Opi, der - falls im doch rein zufällig etwas auffällt - schon alle Augen zudrücken würde oder man setzt auf die unselige Allversöhnungstheorie, in der uns glauben gemacht werden soll, dass wir zwar alle kleine Sünderlein sind, aber doch noch in den Himmel herein kämen.

Gott ist zwar liebevoll, gütig und barmherzig: Er vergibt selbst dem grössten Sünder, und doch dürfen wir nicht vergessen, dass Er zugleich absolut heilig ist, also selbst die geringste Sünde nicht durchgehen lassen kann. Seine Vergebung ist daran geknüpft, dass wir uns unter das Blut Jesu, welches Er auf Golgatha für uns vergossen hat, stellen und uns davon reinwaschen lassen. Dieses Angebot müssen wir allerdings ganz bewusst wahrnehmen, uns also klipp und klar dafür entscheiden.

Gott muss in Seiner Heiligkeit Sünde bestrafen; ansonsten würde Er Seine Heiligkeit verraten und dem Teufel recht geben. Dies ist natürlich nicht wünschenswert. Behielte der Teufel recht, dann wären wir alle verloren; Gottes Strafgerichte dienen dazu, dass wir zur Besinnung kommen und nach Ihm fragen. Es ist bezeichnend, dass in Krisensituationen und in Zeiten allgemeiner Not die Kirchen voll sind, die Leute also nach Gott fragen. In der schlechten Zeit unmittelbar nach dem Zweiten Weltkrieg haben die Menschen wieder intensiv nach Gott gefragt und waren offen für Seine Gebote. Diese schlechte Zeit war schließlich die Strafe für das gottlose NS-Regime, das große Teile Europas in Schutt und Asche gelegt hat.

Auch der Zusammenbruch des ehemaligen Ostblocks ist eines der Strafgerichte Gottes: Die Massenarbeitslosigkeit und die düstere ökonomische Lage in den gar nicht mehr so neuen Bundesländern sind ein Beleg dafür, aber auch die ökonomische Not in anderen Staaten, vor allem in Rumänien, welches das Niveau eines Dritt-Welt-Landes hat. Der staatlich verordnete Atheismus, den es in den Warschauer-Pakt-Staaten gab, wurde von Gott nicht hingenommen.

Doch auch wir erleben quasi die Strafgerichte Gottes: Weil wir die traditionelle Familie in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft mit Füssen treten, steuern wir massiv auf eine demografische Katastrophe zu. Experten bezweifeln, dass unsere sozialen Sicherungssysteme diesem Wandel standhalten werden. Wer sich damit beschäftigt, wie die Zukunft unseres Landes ohne entsprechenden Nachwuchs, der nach biblischen Kriterien erzogen wird, aussieht, dem überfällt das Zittern: Kinder, die wir für unsere Zukunftssicherung bräuchten, werden erst gar nicht geboren, sondern abgetrieben, und die, die geboren werden, werden nicht an Disziplin und an Sekundärtugenden wie Fleiß, Engagement und Pünktlichkeit heran geführt. Viele Jugendliche sind gar nicht mehr ausbildungsfähig, und selbst Realschülern fehlen Deutsch- und Mathematikkenntnisse, die früher spätestens in der siebten Klasse der Hauptschule selbstverständlich waren. Düstere Aussichten.

Deshalb ist der kurze Bibelabschnitt aus Hesekiel 38, 19-20 heute noch genauso aktuell wie damals: Wir dürfen nicht vergessen, dass Gott nicht wegschaut und die Sünde nicht ignoriert, nicht ignorieren kann und auch nicht ignorieren möchte. Er reagiert auf Sünde mit Strafgerichten, doch Er möchte uns zur Buße rufen. Es geht nach dem Prinzip, dem sich auch unser deutsches Rechtssystem verbunden fühlt: Der Resozialisierung. Wenn in Deutschland ein Verbrecher ins Gefängnis geht, dann soll er dort lernen, wie man ehrlich und anständig lebt. Die Strafgerichte Gottes sollen uns zur Buße geleiten.

Sicher spricht Gott hier eine deutliche Sprache, eine, die selbst von hartgesottenen Zeitgenossen verstanden werden müsste. Je mehr sich aber die Menschheit Gottes Willen widersetzt, um so deutlicher wird Gott die Strafen über uns kommen lassen, sei es durch Krieg, Hunger oder Katastrophen. Das hat auch der ägyptische Pharao erkennen müssen, dessen ruhmreiche Armee so erbärmlich in den Fluten des Roten Meeres versank und samt Ross und Reiter starb.

Auch die Hebräer - Gottes Augapfel - blieben nicht von den Strafgerichten Gottes verschont: Eine vierzigjährige Wüstenwanderung, Sklaverei, Zerstreuung und die zweimalige Zerstörung des Tempels sind Zeichen der strafenden Hand Gottes. Doch die Entscheidung liegt bei jedem Einzelnen von uns. Bekehren wir uns zu Gott oder ertragen wir lieber Seine fürchterlichen Strafgerichte? Letzteres ist wie das Verhalten von Suppenkaspar, der seine Suppe nicht essen wollte und am Ende am gedeckten Tisch verhungerte.


(Autor: Markus Kenn)


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Friede mit Gott finden

„Lasst euch versöhnen mit Gott!“ (Bibel, 2. Kor. 5,20)"

Dieses kurze Gebet kann Deine Seele retten, wenn Du es aufrichtig meinst:

Lieber Jesus Christus, ich habe viele Fehler gemacht. Bitte vergib mir und nimm Dich meiner an und komm in mein Herz. Werde Du ab jetzt der Herr meines Lebens. Ich will an Dich glauben und Dir treu nachfolgen. Bitte heile mich und leite Du mich in allem. Lass mich durch Dich zu einem neuen Menschen werden und schenke mir Deinen tiefen göttlichen Frieden. Du hast den Tod besiegt und wenn ich an Dich glaube, sind mir alle Sünden vergeben. Dafür danke ich Dir von Herzen, Herr Jesus. Amen

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