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Die Bibel
Artikel verschiedener Autoren über den biblisch-christlichen Glauben

Das Alte u. Neue Testament: Ein Evangelium (Gospel) der Liebe

Tagesleitzettel - die tägliche Bibellese vom 23.02.2019

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In der Bibel finden wir den Weg, der uns zum ewigen Leben führt.

In Christus Jesus gilt weder Beschneidung noch Unbeschnittensein etwas, sondern der Glaube, der durch die Liebe tätig ist.

Galater 5,6

Wie ist der Mensch so klein und nichtig,
Dir, grosser Gott trotzdem so wichtig.
Du gabst Dein teures Leben hin,
damit ich nicht verloren bin.

Frage: Jesus opferte sich selbst um uns verlorene Sünder zu retten. Was tun wir aus Dankbarkeit für ihn?

Vorschlag: Der Apostel Paulus lehrt uns, dass äussere Formen und Riten uns nicht helfen können, sondern dass wir Jesus erfreuen, wenn wir kindlich an ihn glauben und ihm als gehorsame Nachfolger unsern Nächsten tatkräftige Liebesdienste erweisen. Der beste Dienst, den wir unsern Nächsten erweisen können, ist, dass wir ihnen die frohe Botschaft von Jesus, dem Heiland der Welt, verkündigen.

Die Bibel - das Buch der Bücher

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Eine kriegslüsterne Bibel?


Oft wird mit dem Verweis auf das Alte Testament gesagt, dass die Bibel ganz schön kriegslüstern sei: Nicht nur der Pharao habe unter den vielen Plagen zu leiden gehabt, die gemäß der Bibel über sein Reich gekommen sind, sondern auch die Völker, denen die Hebräer begegnet sind, sind ja nach den biblischen Berichten gewaltsam vertrieben worden. Krieg finden wir im Alten Testament sehr oft, und auch David, der Mann nach Gottes Herzen, führte Kriege mit den Nachbarvölkern. Das aber liegt nicht daran, dass der Gott der Bibel kriegslüstern oder gar gewalttätig ist: Vielmehr ist das Problem darin zu finden, dass die heidnischen Völker massiv gegen Gottes Willen verstoßen haben und sich damit die Strafgerichte Gottes zugezogen haben. Dasselbe mussten die Israeliten selbst immer wieder erfahren, wenn sie sich von dem lebendigen Gott abgewandt haben: Babylonische Gefangenschaft und später die weltweite Zerstreuung sind nur zwei Beispiele hierfür.

Der Mensch erntet nun einmal, was er sät: Setzt der Bauer Kartoffeln, so wird er keinen Mais ernten und umgekehrt. Pflanzt ein Winzer Riesling an, dann bekommt er keinen Silvaner. Züchtet man Hunde, dann zieht man sich keine Katzen heran. So ist es mit allem: Wenn wir Alkohol missbrauchen, dürfen wir uns nicht wundern, wenn sich unsere Leberfunktionen mit der Zeit verabschieden. Lebe ich exzessiv und ungesund, dann wird der Körper eines Tages Alarm schlagen. Wundert es uns denn wirklich, wenn wir für unsere Sünden früher oder später auch die Quittung bekommen?

Es ist nun einmal so, dass all unser Denken, Reden und Handeln Konsequenzen hat. Auch das, was wir nicht sagen und nicht tun, hat Konsequenzen: Ob es gute oder schlechte Folgen sind, hängt davon ab, ob wir Gutes oder Böses tun. So hat einer meiner ehemaligen Schulkameraden häufig seine Arbeitsstellen verloren, weil er seine Arbeitgeber bestohlen hat. Wenn wir unehrlich sind, dann dürfen wir uns nicht wundern, wenn uns irgendwann niemand mehr traut. Wenn wir gegen Strafgesetze verstoßen, brauchen wir uns auch nicht selbst zu bedauern, wenn wir ins Gefängnis wandern.

So war es auch mit den Heidenvölkern: Sie betrieben alle möglichen Formen des Okkultismus wie Totenbeschwörung, Zauberei, Wahrsagerei und Zeichendeuterei. Unzucht gehörte zu ihrem Lebensstil. Das konnte und kann Gott nicht zulassen. Wundern wir uns nicht, wenn aufgrund der heutigen Unmoral und unbiblischen Lebensweise Gott Seine Strafgerichte schickt. Die Ursache ist aber nicht Gott, die Ursache ist stets unsere eigene Sündhaftigkeit.


(Autor: Markus Kenn)


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