Christliche Gedichte (z.B. Ostergedichte, Familiengedichte) und Lieder

Glaubensvorbilder
Artikel verschiedener Autoren über den biblisch-christlichen Glauben

Das Alte u. Neue Testament: Ein Evangelium (Gospel) der Liebe

Tagesleitzettel - die tägliche Bibellese vom 15.12.2018

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Sünde trennt von Gott!

sondern eure Missetaten trennen euch von eurem Gott, und eure Sünden verbergen sein Angesicht vor euch, dass er nicht hört!

Jesaja 59,2

Auch wenn man es heute nicht gern benennt:
Es ist die Sünde, die uns von Gott trennt,
Darum laufe eilig zu Jesus Christ,
welcher der einzige Erlöser ist!

Frage: Haben wir freien Zugang zu Gottes Thron – oder trennt uns noch unbereinigte Sünde von Gott?

Tipp: Sünde kommt vom Wort „Sund“ was im Ostseeraum für eine trennende Meerenge zwischen Festland und einer vorgelagerten Insel steht. Sünde trennt uns also von dem absolut heiligen Gott! Wer einmal bei Gott in der Herrlichkeit sein will muss somit unbedingt diese Trennung schaffende Sünde weg bekommen! Da nur Jesus Christus als einzig sündloser Mensch hier auf Erden war konnte nur er mit dem nötigen rechtlichen Anspruch mit seinem Sühnetod der göttlichen Gerechtigkeit genügen und uns erlösen und damit diesen „Sund“ beseitigen. Lasst uns also alle unbereinigten Sünden vor Jesus Christus bringen und umfassende Buße tun und Ihn als HERRN und Erlöser in unser Leben aufnehmen und fortan Ihm treu dienen!

Glaubensvorbilder

Inhalt

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Sabine Ball


In dankbarer Erinnerung an Sabine Ball
(09.09.1925 - 07.07.2009)
meine geliebte Freundin und Schwester im Herrn Jesus Christus



Es ist üblich, auf eine verstorbene Person eine Lobeshymne ertönen zu lassen. Dies geschieht oftmals nur förmlich, weil es im gewissen Sinne sein muss. Auf Sabine müsste wirklich auch eine Laudatio erfolgen. Doch in ihrem Sinne möchte ich es so halten, dass ein Lob erschallen soll auf unseren Heiland Jesus Christus, dass Er durch Sabine so wunderbar gewirkt hat. So sagte sie auch aus voller Überzeugung, dass sie ohne Jesus nichts tun kann, was dem Willen Gottes entspricht.

Auf Sabines Biografie möchte ich nicht eingehen, denn diese ist in ihren Büchern “Mehr als Millionen” sowie “Mehr wert als Millionen” und in vielen anderen Medien nachzulesen, zu sehen bzw. zu hören. Ich schreibe ein wenig darüber, wie ich sie erlebt habe und was sie mir bedeutet hat. Eigentlich kann ich es immer noch gar nicht fassen, dass Sabine nicht mehr unter uns ist.

“Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben von ganzem Herzen, mit ganzer Hingabe, mit deinem ganzen Verstand und mit aller deiner Kraft.” Das war eins ihrer Leitworte aus der Bibel, was sie auch gelebt hat. Ihr Bestreben war es, Jesus mit ihrem Leben zu verherrlichen und Ihm mit ihrem Dienst alle Ehre zu machen. Sie lebte für Jesus. Sie sah die Menschen mit den Augen Gottes, auch die Nöte der Menschen. Es gab für Sabine keine wertlosen Menschen. Für sie hatte jeder Mensch denselben Wert. Sie respektierte jeden einzelnen und sah auch in denen, die aus der Gesellschaft “ausgestoßen” waren, das Potential. Sie sagte ihnen, dass Gott sie liebt und dass sie wertvoll sind. Sie wollte, dass auch diese Menschen in den Himmel kommen. Sabine sagte auch, wer weiß, was aus ihrem Leben geworden wäre, wenn sie nicht so eine wohl behütete Kindheit gehabt hätte. Überzeugend konnte sie weitergegeben, dass Jesus aus jedem Menschen etwas ganz Besonderes machen kann.

Ich habe Sabine vor vielen Jahren als Sprecherin bei Christen im Beruf in Kassel zum ersten Mal gehört. Dort hat sie über ihr Leben berichtet und über ihre Arbeit in Dresden. Was sie erzählte, hat mein Herz total angesprochen. Es war wie eine Story aus Hollywood. Ich war erstaunt, was diese wunderbare Christin zu sagen hatte. Sie erzählte von ihrem reichen Leben in den USA, von ihrer Zeit auf dem Land mit den Hippies, von ihrer Bekehrung und wie sie von Gott nach Dresden geführt wurde.

Das Gehörte bewegte mich nachhaltig. Mir kam der Gedanke, dass solch ein Cafe auch für unsere Stadt wünschenswert wäre. Und dann sprach der Heilige Geist nach einiger Zeit zu mir, dass ich Sabine in Dresden besuchen sollte. Zeitlich war ich zu der Reise gar nicht recht gewillt, denn das Wochenende benötigte ich bei meiner Berufstätigkeit für Familie, Haus und Garten etc. Doch ich spürte, dass diese Reise von Gott geplant war. So besorgte ich mir die Telefonnummer von Sabine und rief sie an. Ich erreichte sie tatsächlich. Wir waren uns schon am Telefon sympathisch, sie bot mir gleich das Du an und lud mich auch kurzfristig ein. Mit einer Freundin machte ich mich schon bald auf den Weg.

Das Gebäude in der Martin-Luther-Straße wurde zu dieser Zeit gerade renoviert. Wir hatten ein Zimmer, was noch provisorisch eingerichtet war und Sabine bewirtete uns in ihrer kleinen Wohnung. Sie zeigte uns auch ihren ehemaligen Schlafplatz im Cafe. Es war eine wunderbare Zeit bei ihr. Sabine hatte allerdings etwas Not wg. dem Lord’s Land in Kalifornien. So suchten wir nach einer Lösung und beteten sehr intensiv zusammen. Wir staunten, dass uns Gott konkrete Antworten gab. Sabine sagte zu mir: “Brunhilde, Dich hat der liebe Gott persönlich geschickt.” Dies war der Beginn unserer herzlichen Freundschaft. Gott gab uns damals auch Vision über die Entwicklung ihres Dienstes und über das Werk. Voller Dankbarkeit durften wir sehen, wie dies auch eingetroffen ist.

Wir waren von Anfang an so eng vertraut, als würden wir uns schon immer kennen. Es war eine Freundschaft, die im Himmel bereits beschlossen war. Bei unserem ersten Treffen zeigte uns auch Gott, wie wichtig es für Sabine und das Werk ist, wenn Geschwister permanent in der Fürbitte dahinter stehen. So entstand ein Gebets- und Freundeskreis.

Sabine war mein großes Vorbild. Wenn ich mit ihr zusammen war, dann wurde mir bewusst, dass dies Jesus gemeint haben musste, wenn Er von Jüngerschaft sprach. Die Jünger waren mit Jesus ständig zusammen. Er zeigte ihnen Sein Leben, was dazu beitrug, dass sie auch wie Jesus leben wollten. So erging es mir mit Sabine. Mit ihrem authentischen Christsein hat sie mich total stark beeinflusst. Es war einfach großartig, mit ihr unterwegs zu sein. Ich erlebte sie rund um die Uhr, ihr Leben war wirklich echt! Menschen, die sie hörten, ob alt oder jung, schenkten ihr die größte Aufmerksamkeit und viele nahmen Jesus Christus als ihren Retter an.

Als ich bei ihr in Dresden war, erstaunte mich immer wieder, wie sie für jeden Menschen eine “offene Tür”, letztlich ein offenes Herz hatte. Sie war immer bereit, die Menschen zu empfangen, egal, wer es war.
Sabine war sehr gastfreundlich. Sie kochte gerne selbst - übrigens sehr gut (wie köstlich war schon die Salatsoße/amerikan. Dressing!) - oder wir haben mit den Kindern, jungen Leuten und Mitarbeitern im „stoffwechsel“ zu Mittag gegessen. Sabine war einfach rührend. Sie hat mir stundenlang von ihrem Leben berichtet, die Originalbilder gezeigt, auch von den Hippiezeiten. Es war alles so spannend. Wir tauschten uns aus, wir beteten zusammen. Unsere Gemeinschaft war ein sehr großer Segen.

In 2006 hatten wir Sabine zu uns eingeladen. Ich hatte in unserer Region mehrere Veranstaltungen mit Sabine geplant. Auch hier sprach sie an einer Schule, in der großen Stadtkirche, in verschiedenen Gemeinden. Bei uns im Haus hatten wir auch eine Veranstaltung, wo wir Nachbarn und Bekannte eingeladen hatten, die sie hautnah erleben konnten. Es war eine wunderbare Zeit. Alle, die sie hörten, waren so sehr begeistert, dass sie ein zweites Mal kommen sollte. Diesen Termin konnte Sabine leider nicht einhalten aufgrund ihrer gesundheitlichen Situation. Sie hatte eine Knie-OP und direkt nach der OP einen Herzinfarkt. Es ging ihr damals sehr schlecht. Sie lag auf der Intensivstation. Wir konnten miteinander reden und beten. Sie wollte sich schon von mir verabschieden. Doch dafür hatte ich noch keine Sicht. So haben viele Beter den Herrn bedrängt und darum gebeten, dass Sabine noch einige Jahre auf der Erde bleiben darf. Gott hat unsere Gebete erhört! Sabine hatte auch danach noch einen wunderbaren Dienst für unseren Heiland machen können. Einer Herz-OP wollte sie sich aber in ihrem fortgeschrittenen Alter nicht mehr unterziehen. Sie hatte sich in den letzten Jahren wieder wunderbar erholt.

Als ich sie letztes Jahr mit meinem Mann in Dresden besuchte, sind wir auch abends spät noch auf die Straße zu den Punks und Junkies gegangen. Es war einfach großartig, wie Sabine ihnen Gottes Liebe rüber brachte. Keiner hat sie verspottet oder abgelehnt. Sie haben ihr zugehört, sie geachtet, sie gefragt, sich mit ihr verabredet, sie verehrt, gedrückt. Sie haben bei Sabine wirklich die Liebe und Annahme Gottes spüren dürfen. Sie war ihnen wie eine Mutter, ein Mensch, der ihnen Liebe und Wertschätzung schenkte, der an ihrem Leben wirklich Interesse hatte.

Wie gerne ist Sabine auch in die Gefängnisse gegangen. Sie hatte einen Besuchsschein für alle Gefängnisse in Sachsen. Wie sehr war sie doch begeistert, wenn sie den Inhaftierten das Evangelium bringen konnte und wie sehr dankte sie dem Herrn, wenn sich auch welche bekehrten. Sabine hat keinen Menschen abgelehnt. Sie hatte für jeden ein gutes Wort, eine helfende Tat, etwas zu essen, zu trinken, ein offenes Herz und ein hörendes Ohr. Ihr war es besonders wichtig, dass Menschen ehrlich waren. Keiner war ihr lästig.
Ja, die Menschen spürten, dass sie wirklich in Wort und Tat ihren christlichen Glauben lebte.

Als Sabine bei Sandra Maischberger eingeladen war, hatte sie mich vorher informiert, damit wir ins Gebet gehen konnten. Sie sagte mir, dass es eine große Herausforderung werde, wo wir stark beten müssten. So hatte Sabine wiederum von Gott Gelegenheit bekommen, den Heiland vor vielen Menschen zu bezeugen. Und nach der Aufzeichnung hatte sie auch noch ein wertvolles Gespräch mit Frau Maischberger.

Sabine hat mir und vielen Menschen gezeigt, wie authentisches Christsein aussieht. Sie war mir eine wunderbare Freundin, eine aufrichtige Glaubensschwester und ein großartiges Vorbild. Sabine hat mir oft gesagt, dass ich sie immer wieder ganz stark ermutigt hätte und auch ihre Seelsorgerin wäre. Wir genossen gegenseitig uneingeschränktes Vertrauen.

In unserem letzten Telefonat sagte mir Sabine, dass es ihr gesundheitlich sehr gut ginge. Sie war gerade wieder von mehreren Vortragsreisen zurückgekehrt. Auch wäre gerade ihr 3. Buch fertig geworden, unter Zeitdruck, sagte sie mir, was ihr eigentlich gar nicht so recht war. Doch es lässt sich jetzt erkennen, dass auch dies letztlich Gottes wunderbares Timing war. Ihr Buch ist noch wie ein kleines Vermächtnis geworden. Es trägt den Titel “Sabine Ball - Begegnungen und Erinnerungen” und erscheint im August.

Wer Sabine wirklich kannte, konnte sie nur lieben – ihre Liebe erwidern. Wie sehr sie Jesus liebte, das konnte keiner übersehen. Sabine besuchte Gottesdienste in unterschiedlichen Kirchen und Gemeinden. Sie war nicht konfessionsgebunden, wollte in ihrem Dienst als Evangelistin nicht eingeschränkt werden durch irgendwelches “Schubladendenken”. Sabine praktizierte den “vernünftigen Gottesdienst”, weil sie ihr Leben Jesus Christus völlig hingegeben hat. Sie war herzlich, liebevoll, wahrhaftig, sanftmütig, demütig und bescheiden – sie war echt. Ein kostbarer Schatz im Reich Gottes. Sie hinterlässt eine große Lücke. Für Sabine können wir unserem himmlischen Vater nur dankbar sein. Sie ist am Ziel ihres Glaubens angekommen. Ich bin mit ganz vielen Menschen sehr traurig, dass sie schon heimgegangen ist, denn viele Menschen hätten sie noch so sehr gebraucht. Es gibt m. E. viel zu wenige Christen, die so ein brennendes Herz voller Liebe haben wie Sabine, vor allem für die jungen Menschen. Mich tröstet es sehr, dass Sabine nicht leiden musste und dass ich sie eines Tages beim Herrn wieder sehen werde.

Ich würde mir sehr wünschen, dass Sabines Leben zur Ehre Gottes noch verfilmt wird. Dies war schon durch einen Amerikaner geplant, aber leider hatte es sich wieder zerschlagen. Wenn es Gottes Wille ist, wird es auch noch werden.

Ralf Knauthe (Spitzname “Knafffi”) hatte bereits vor einigen Jahren die Leitung für den stoffwechsel e.V. übernommen. Sabine war davon überzeugt, dass sie keinen besseren Leiter hätte finden können. Ja, Knafffi ist wirklich auch ein ganz besonderer Mensch. Auch für die anderen Geschwister, die Verantwortung für den stoffwechsel tragen, bin ich sehr dankbar. Gerne glaube ich, dass Knafffi mit den Geschwistern vom stoffwechsel das Werk durch Gottes Gnade sowohl im Sinne Jesu als auch im Sinne von Sabine treu weiterführen wird. Wir sollten im Gebet an sie denken und wer es auf dem Herzen hat, sollte diesen wertvollen Dienst auch finanziell unterstützen.
(www.stoffwechsel.com)

Abschließend möchte ich festhalten, dass wir an Sabines Leben sehen können, dass Gott immer derselbe ist und auch heute noch mit Menschen Geschichte schreibt. So gebührt Ihm allein aller Dank und alle Ehre!

Vom ERF “Hof mit Himmel” steht eine Sondersendung (Aufzeichnung) anlässlich des Todes von Sabine zur Verfügung, die ich sehr empfehlen möchte


(-Autor: Brunhilde Rusch)



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