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Er hat dir mitgeteilt, Mensch, was gut ist. Und was fordert der HERR von dir, als Recht zu üben und Güte zu lieben und einsichtig zu gehen mit deinem Gott?
Micha 6,8
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Er kennt die rechten Freudenstunden,
er weiß wohl, wann es nützlich sei;
wenn er uns nur hat treu erfunden
und merket keine Heuchelei,
so kommt Gott, eh wir`s uns versehn,
und lässet uns viel Guts geschehn.
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Frage:
Was ist denn der Wille Gottes?
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Zum Nachdenken: Gerade in der letzten Zeit vor der Entrückung möchte ich wie Paulus dem vor mir liegenden Ziel mit Furcht und Zittern entgegen gehen. Dabei möchte ich mich in aller Demut vor Gott beugen und mich ganz und gar an Jesus klammern. Denn nur mit und durch Ihn werde ich würdig empfunden werden auch entrückt zu werden.
Bis dahin muss ich dem in mir wohnendem Heiligen Geist immer mehr Raum in meinem Leben geben: Er möge mein selbstgerechtes Eigenleben unterbinden. Liebe üben und Recht tun bedeuten, dass ich dem Heiligen Geist Raum gebe, mein Herz zu reinigen damit ich Güte und Barmherzigkeit walten lassen kann; so dass ich nicht mehr eine fromme Gerechtigkeit heuchle. Ich schmiege mich an Jesus und tue meinen treuen Dienst in der Nachfolge ohne Eigenliebe und Heuchelei. Treu und demütig nehme ich tagtäglich mein Kreuz auf mich. |
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| Hoffnungsschimmer
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Ja, ich fordere immer wieder von Christen ein, ihrem Missionsbefehl nachzukommen: Die Welt ist verloren, die Menschen brauchen Gott, sie brauchen Ihn im Hier und Jetzt. Vor allem hängt die Ewigkeit jedes Einzelnen davon ab, ob er zu Jesus gehört oder nicht. Das ist eine schwere Aufgabe, und ich denke, dass hier mehr getan werden muss und auch mehr getan werden kann. Da nehme ich mich selbst nicht aus, denn so manche Chance habe ich verpatzt und bin heute auch noch nicht derjenige, der so missioniert, wie er es könnte.
Und doch gibt es auch viele Hoffnungsschimmer: Bei Rhein in Flammen sah ich in Koblenz abends einen jungen Mann, der Traktate an die Menschen dort verteilte. Auch ein junges Mädchen verteilte Einladungen für ein Konzert in einer Mennonitengemeinde. In der Koblenzer Fussgängerzone sah und hörte ich junge Mennoniten singen und für Jesus "Werbung" machen.
Ein Glaubensbruder von über siebenundsiebzig Jahren verteilt noch eine Menge Traktate in seiner Nachbarschaft und gibt alljährlich Kalender weiter. In Cochem fand ich Traktate eines Missionswerkes. Und ich sah dort einmal Jugendliche, die in Cochem eine Freizeit damit beendeten, Broschüren an Interessierte für den Glauben zu verteilen.
In Frankfurt am Main gibt es eine Gemeinde, die in den Stadtvierteln Plakate klebt und dafür hohe Kosten auf sich nimmt. All das gibt Hoffnung.
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(Autor: Markus Kenn) |
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