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Lieber Herr, ich habe so viel auf dem Herzen.
Also erzähle ich DIR jetzt von meinen Schmerzen.
Ich wende mich zum wiederholten Male
an DEINE göttliche Leitzentrale!
Weil DU, Herr, mich selbst dazu ermutigst,
sage ich DIR frei heraus, was mich bedrängt.
DU treusorgender Vater, gib mir genügend Kraft,
damit DEIN Wille in mir weiten Raum schafft!
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Frage:
Kannst du Dich (noch) dankbar darauf besinnen, wie oft Gott Dir in schwierigen Situationen geholfen hat? (Ps.103,2)
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Zum Nachdenken: BETEN ist wie das Rudern gegen den Strom. Sobald man aufhört, treibt man zurück. Jemand sagte: Wenn der Mensch horcht, redet Gott. Wenn der Mensch gehorcht (rudert), handelt Gott. Danke, Herr, dass DU mich stärkst, wenn ich schwach bin und DEINE Hilfe brauche, die DU gerne gibst. Immer wieder neu. Danke Herr, für Deine unendliche Geduld und Liebe mit mir! |
| Christ werden, Umkehr, Glauben wagen | (Mit obiger Navigationsleiste kann innerhalb des Christwerden-Menüs geblättert werden)
| Von Jetzt auf Sofort!
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Man sagt: "Gottes Mühlen mahlen langsam, aber sie mahlen!" Ja, oft lässt sich Gott Zeit, unsere Gebete zu beantworten, doch wenn Er uns ruft, dann ist es immer von Jetzt auf Sofort.
So beauftragte Er Noah mit dem Bau der Arche; Noah sollte nicht irgendwann oder später oder Morgen vielleicht anfangen, sondern sofort. Noah wartete also nicht und fing an, das Holz zu sammeln, das er für den Bau der Arche brauchte.
Auch Abraham rief Gott in ein fremdes Land. Abraham ließ alles stehen und liegen und nahm nur das mit, was Gott Ihm auftrug. Abraham hatte keine Zeit, sich darüber erst einmal zu beraten oder auch nur nachzudenken.
Moses sah den brennenden Dornbusch und wurde nach Ägypten zurück gesandt: Er sollte sein Volk befreien. Gott schickte Ihn von Jetzt auf Sofort.
David wurde als Knabe zum König gesalbt, auch wenn seine Regentschaft später im Erwachsenenalter begann, aber die Entscheidung ging auch von jetzt auf sofort, ohne Vorwarnung.
Selbst die Propheten wurden nicht gefragt: "Gehe hin ...", das hieß: "Warte nicht, marschiere los!"
Und auch Maria musste sich direkt entscheiden als der Engel des Herrn ihr die Botschaft brachte, dass sie Gnade gefunden hat und Jesus, den Retter gebären sollte. Ihr Verlobter Joseph, der sich von ihr in Anbetracht ihrer Schwangerschaft trennen wollte, wurde von Gott im Traum angewiesen, Maria zu sich zu nehmen; Gott ließ auch Ihm keine Zeit.
Auch Elisabeth und ihr Mann Zacharias hatten keine Bedenkfrist; sie konnten nicht mal schnell überschlafen, ob sie Johannes, den Täufer, zur Welt bringen sollten.
Jesus hat an dieser Tradition fest gehalten: Er berief die Fischer, darunter Petrus, faktisch von ihren Booten herunter und machte sie von Jetzt auf Sofort zu Menschenfishern. Matthäus, der Zöllner, ließ seinen Tisch und seine Einnahmen stehen, als Jesus ihn berief. Zebedäus, der Zöllner, der sich wegen seines Zwergwuchses auf einen Ast begab, um Jesus zu sehen, konnte auch nicht lange fackeln: Jesus lud sich schlichtweg selbst ein. Und auch Paulus in seinem Damaskus-Erlebnis wurde von Jetzt auf Sofort berufen.
Das aber ist keine Überrumpelungstaktik. Gott bereitet uns auf solche schnellen Begegnungen vor: Moses wurde für seine Aufgabe vierzig Jahre lang vorbereitet. David - obwohl als Knabe bereits gesalbt - hatte noch seine Lehrjahre, Zeiten der Flucht mit eingeschlossen. Petrus hatte das Leben kennen gelernt, bevor er zum Menschenfischer wurde und konnte so in das Leben der einfachen Menschen hineinsprechen.
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(Autor: Markus Kenn) |
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