Christliche Gedichte (z.B. Ostergedichte, Familiengedichte) und Lieder

Leben als Christ
Artikel verschiedener Autoren über den biblisch-christlichen Glauben

Das Alte u. Neue Testament: Ein Evangelium (Gospel) der Liebe

Tagesleitzettel - die tägliche Bibellese vom 17.10.2018

Tagesleitzettel-Feeds RSS-Feed Tagesleitzettel druckenDruck Tagesleitzettel (Bibellese / Kurzandacht) per Newsletterabonnement täglich erhaltenEMail-Abo.
Gehorsam und Treu wird belohnt werden!

Dann werdet ihr wieder sehen, was für ein Unterschied besteht zwischen dem Gerechten und dem Gesetzlosen, zwischen dem, der Gott dient, und dem, der Ihm nicht dient.

Maleachi 3,18

Unfassbar, die Gnade, die mir großem Sünder widerfahren
durch Glauben an Jesus Christus und durch Sein kostbares Blut.
Auch wenn ich für Jesus Spott ertrage und freches Gebaren,
nichts hält mich ab, Ihm zu danken, Ihn zu lieben. Er ist so gut!

Frage: Bin ich bereit, als Zeuge Jesu Christi um seinetwillen Spott, Hohn und Leiden zu ertragen?

Tipp: Es gibt manchmal Situationen, in denen es vordergründig zwischen einem gerecht gesprochenen Gläubigen und einem Gottlosen keinen Unterschied gibt. Aber dann darf ich immer wieder erfahren, dass Jesus einen Unterschied macht. In meinem Herzen ist Frieden, auch wenn es stürmisch ist. In meinem Herzen ist Freude und Dank, auch wenn es mal durch Tränentäler geht. Ich vertraue auf Gott, dass Er immer wieder den Unterschied macht gemäß Seiner Verheißung.

Leben als Christ, Nachfolge Jesu, Glaubensleben

Inhalt

1

2

3

4

5

6

7

8

9

10

11

12

13

14

15

16

17

18

19

20

21

22

23

24

25

26

27

28

29

30

31

32

33

34

35

36

37

38

39

40

41

42

43

44

45

46

47

48

49

50

51

52

53

54

55

56

57

58

59

60

61

62

63

64

65

66

67

68

69

70

71

72

73

74

75

76

77

78

79

80

81

82

83

84

85

86

87

88

89

90

91

92

93

94

95

96

97

98

99

100

101

102

103

104

105

106

107

108

109

110

111

112

113

114

115

116

117

118

119

120

121

122

123

124

125

126

127

128

129

130

131

132

133

134

135

136

137

138

139

140

141

142

143

144

145

146

147

148

149

150

151

152

153

154

155

156

157

158

159

160

161

162

163

164

165

166

167

168

169

170

171

172

173

174

175

176

177

178

179

180

181

182

183

184

185

186

187

188

189

190

191

192

193

194

195

196

197

198

199

200

201

202

203

204

205

206

207

208

209

210

211

212

213

214

215

216

217

218

219

220

221

222

223

224

225

226

227

228

229

230

231

232

233

234

235

236

(Mit obiger Navigationsleiste kann innerhalb des Glaubensleben-Menüs geblättert werden)


Traditonen oder Gottesbeziehung?


In der römisch-katholischen Kirche haben Traditionen eine sehr große Bedeutung; sie sind genauso wichtig wie die Schrift selbst. Die Piusbruderschaft, ein katholischer Orden, der das Zweite Vatikanum und seine Reformen nicht anerkennt, nennt sich bewusst "Die Tradition" und verweist damit auf die "alte Kirche" vor dem Zweiten Vatikanum; sie möchte den Traditionen, die sich in der Kirchengeschichte entwickelt haben, unabänderlich beibehalten. Auch die Pharisäer hatten sehr viele Traditionen, denen sie treu bleiben wollten. Für sie war Tradition auch etwas sehr Wichtiges.

Traditionen und Bräuche haben ja auch etwas für sich: Wir Menschen brauchen bestimmte Rituale, wir brauchen etwas, auf das Verlass ist. Viele Traditionen haben auch sehr viel Sinnvolles: Die handwerklichen Zünfte des Mittelalters hatten die Tradition, für drei Jahre und einen Tag - in manchen Zünften waren es zwei Jahre und ein Tag - auf die Walz zu gehen; heute noch spricht man von den Lehr- und Wanderjahren eines Menschen und meint damit, dass er in dieser Zeit seinen Beruf und das Leben richtig lernt. In den letzten zwanzig, dreißig Jahren - so habe ich den Eindruck - lebt diese Tradition der Walz wieder auf. Einen Zimmermann, der viele Jahre auf der Walz war, habe ich auch kennen lernen dürfen: Er hat wirklich "was auf der Pfanne" gehabt: Ein handwerkliches Problem, das er nicht lösen konnte, gab es nicht, und selbst aus "Mist" konnte er Gold machen.

Aber Traditionen bergen auch die Gefahr, in die falsche Richtung zu gehen: Halloween, eine irische Tradition, schwappt in alle Länder des Abendlandes über und beschwört heidnische Kulte. Die Hexen- bzw. Walburgisnacht, die vom Wechsel vom 30. April auf den 1. Mai stattfindet, beschwört oft ebenfalls heidnische und okkulte Traditionen. In einigen Gegenden wird in dieser Nacht alles weg genommen, was nicht niet- und nagelfest oder eingeschlossen ist, um es auf den Marktplatz zu tragen; manch Vandalismus ist dabei. Besonders beschämend finde ich die Tradition, in der man weiße Striche zieht zwischen dem Wohnsitz eines Burschen und dem eines Mädchens, weil man meint oder vielleicht auch weiß, dass dieser Bursche jenes Mädchen freit. Die alemanische Fastnacht geht auch auf heidnische Traditionen zurück, und als Christen müssen wir uns fragen, ob das nicht die falschen Traditionen sind.

Doch auch kirchliche Traditionen - so sinnvoll sie im Allgemeinen auch sein mögen - bergen die Gefahr der puren Pflichtübung: Wenn es für uns Tradition ist, nur zu hohen Feiertagen in die Kirche zu gehen, dann sieht es mit unserem Glaubensleben dürftig aus. Wenn für uns der Kirchgang am Sonntag nur darauf beruht, weil wir es so gewohnt sind oder als Sonntagspflicht ansehen, dann müssen wir in uns gehen. Morgenandachten, stille Zeit, Bibellese und Gebet dürfen keine Tradition sein, die abgearbeitet wird wie eine to-do-Liste. Die schönsten und besten Traditionen verkommen zur Heuchelei, wenn das Herz nicht dabei ist.

Bei mir ist die Morgenandacht, die Bibellese längst Tradition, und langsam wird auch Gebet zur Tradition; dabei achte ich aber auf eines: Dass meine Beziehung zu Gott lebendig ist. Was nützt es mir, wenn ich in der Bibel lese und dann das Buch der Bücher, Sein Wort, weg stelle und mich nicht wirklich dafür interessiere? Dann ist es so wie bei einer Armee mit ihren Traditionen: Sie sind nur mechanisch, auf Befehl, aber nicht mit Leben gefüllt. Gott aber sieht in uns keine blinden Befehlsempfänger, die nur "ihre Pflicht" tun; Er möchte, dass wir es aus Liebe tun. Eine berühmte Person - wenn ich mich recht erinnere, war es Mutter Teresa - sagte einmal: "Gott fragt nicht, was oder wie viel du getan hast, sondern mit wie viel Liebe du es getan hast."

Ja, Gott will mit uns eine Liebesbeziehung haben, Er will mit uns eine Vater-Kind-Beziehung unterhalten. Gott ist dabei zwar ein strenger Vater, der uns ordentlich die Leviten liest und uns auch züchtigt, doch nur, weil es uns gut tut. Gottes Hand liebt immer, selbst wenn sie schlägt. Wir können Ihm vertrauen. Unsere Tradition sollte deshalb sein, eine lebendige Beziehung zu Ihm zu haben: Dann sind Morgenandachten, Bibellese, Kirchgang, Treffen mit anderen Christen, Evangelisation und Anderes Traditionen, die mit Leben gefüllt sind.


(Autor: Markus Kenn)


  Copyright © by Markus Kenn, www.christliche-themen.de
  Dieser Inhalt darf unter Einhaltung der Copyrightbestimmungen kopiert und weiterverwendet werden


Ähnliche Artikel, Gedichte etc. auf www.christliche-themen.de:
In Christus liegen alle Schätze der Weisheit (Themenbereich: lebendiger Glaube)
Lebendige Beziehung statt Religion (Themenbereich: lebendiger Glaube)
Ist das Christentum eine Religion? (Themenbereich: Gottesbeziehung)
Auf eine lebendige Beziehung kommt es an! (Themenbereich: Gottesbeziehung)
Christ sein im Alltag (Themenbereich: lebendiger Glaube)
Worauf kommt es wirklich an? (Themenbereich: lebendiger Glaube)
Sanftmut einer Frau (Themenbereich: lebendiger Glaube)
Die Babylon-Kirche der Endzeit (Themenbereich: Lebendiger Glaube)
Infos, große Linklisten etc. auf www.bibelglaube.de zu weiteren Artikeln, Gedichten, Liedern usw.:
Themenbereich Glauben
Themenbereich Gottesgemeinschaft



Gottesbotschaft
Bibel & Glauben
Christliche Gedichte und Lieder
Christliche Gedichte & Lieder
Christliche Themen

Christliche Lyrik

Christliche Kinderwebsite mit Kindergedichten und Spielen
Christliche Kinderwebsite
Tagesleitzettel, die tägliche Bibellese
tägliche Bibellese
Christen heute
Christen heute
Christliche Unternehmen stellen sich und ihre Leistungen vor
Christliches Branchenverzeichnis
Web-Verzeichnis zum biblisch-christlichen Glauben
Christliches Web-Verzeichnis

Rettung finden

Jesus Christus ist in die Welt gekommen, Sünder zu erretten!

1. Timotheus 1,15

Buß-Aufruf


www.die10gebotegottes.de

DEINE Wahl!

Darum wacht jederzeit und bittet, dass ihr gewürdigt werdet, diesem allem zu entfliehen, was geschehen soll, und vor dem Sohn des Menschen zu stehen!
(Lukas 21,36)

Wirst Du entfliehen dürfen - oder zurückbleiben müssen?

Umfrage

Umfrage

Die Zeichen mehren sich, dass Entrückung, 3 1/2 Jahre Trübsalzeit und 1000-jähriges Reich kurz bevor stehen.
Aber was kommt dann?

Was wissen Sie über die zukünftige ewige Herrlichkeit im Himmel?

Zur Umfrage

Buchempfehlung

Ein umfassendes Bibelstudium

Anhand von Fragen und Antworten in Selbststudium oder Bibelkreis das Gebetsleben bereichern und vertiefen.

Weitere Infos ...