Leben als Christ

Artikel verschiedener Autoren über den biblisch-christlichen Glauben

Tagesleitzettel - die tägliche Bibellese vom 27.05.2024

TLZ-Smartphone-AppSmartphone-App   Tagesleitzettel (Bibellese / Kurzandacht) per Newsletterabonnement täglich erhaltenEMail-Abo.   Tagesleitzettel druckenDruck

Irgendwann kommt der Zeitpunkt der Entrückung. Es gilt dafür bereit zu sein!

Darum seid auch ihr bereit! Denn der Sohn des Menschen kommt zu einer Stunde, da ihr es nicht meint.

Lukas 12,40

Seine wahren Frommen
warten auf Sein Kommen.
Jeden Tag kann dies geschehen
und dann werden wir Ihn sehen.

Frage: Sind wir für Jesu Kommen bereit?

Zur Selbstprüfung: Jedes Gotteskind, welches Jesus Christus wirklich von ganzem Herzen liebt, kann gar nicht anders als sich nach Seinem Kommen von Herzen zu sehnen und entsprechend nach Zeichen für Sein Kommen Ausschau zu halten! Daher ruft die Gemeinde auch sehnsüchtig in Off. 22,20: `Ja, komm, Herr Jesus!`. Ist das bei uns so? Wir erleben eine extreme Zeichen-Zunahme (siehe Link) aber die Stunde ist uns verborgen! Interessant ist, dass laut Vers 46 ungehorsame Knechte weder Tag noch Stunde kennt - hier lesen wir aber nur von der unbekannten Stunde. Könnte es ein Hinweis sein, dass wache und treue Gotteskinder anhand der Zeichen immerhin den betreffenden `Tag` erkennen? Gottes Zeitmaßstäbe sind anders als unsere - aber so wie es aussieht neigt sich der `Tag` von Jesu Kommen dem Ende entgegen. Lasst uns daher bereit sein und auch ausrufen: `Ja, komm, Herr Jesus!`

( Link-Tipp zum Thema: www.gottesbotschaft.de/?pg=1800 )

Leben als Christ, Nachfolge Jesu, Glaubensleben

Inhalt

1

2

3

4

5

6

7

8

9

10

11

12

13

14

15

16

17

18

19

20

21

22

23

24

25

26

27

28

29

30

31

32

33

34

35

36

37

38

39

40

41

42

43

44

45

46

47

48

49

50

51

52

53

54

55

56

57

58

59

60

61

62

63

64

65

66

67

68

69

70

71

72

73

74

75

76

77

78

79

80

81

82

83

84

85

86

87

88

89

90

91

92

93

94

95

96

97

98

99

100

101

102

103

104

105

106

107

108

109

110

111

112

113

114

115

116

117

118

119

120

121

122

123

124

125

126

127

128

129

130

131

132

133

134

135

136

137

138

139

140

141

142

143

144

145

146

147

148

149

150

151

152

153

154

155

156

157

158

159

160

161

162

163

164

165

166

167

168

169

170

171

172

173

174

175

176

177

178

179

180

181

182

183

184

185

186

187

188

189

190

191

192

193

194

195

196

197

198

199

200

201

202

203

204

205

206

207

208

209

210

211

212

213

214

215

216

217

218

219

220

221

222

223

224

225

226

227

228

229

230

231

232

233

234

235

236

237

238

239

240

241

242

243

244

245

246

247

248

249

(Mit obiger Navigationsleiste kann innerhalb des Glaubensleben-Menüs geblättert werden)


Christ sein im Alltag


In meiner Kindheit legte nur meine Oma mütterlicherseits wert auf den allsonntäglichen Kirchgang; für meine Eltern genügte es, am Heiligen Abend die Christmette zu besuchen und am Karfreitag auf Fleisch zu verzichten, weil es nun einmal ein Kirchengebot war. Ansonsten beschränkte man den Kirchenbesuch auf unausweichliche Familienfeiern wie der Beerdigung, und nur, weil es so üblich war, wurde ich katholisch getauft, ging zur Ersten Heiligen Kommunion und zur Firmung. Als Kind katholischer Eltern nahm ich in der Schule auch an dem entsprechenden Religionsunterricht teil, der oft nur die Fortsetzung des Sozialkundeunterrichtes mit anderen Mitteln war oder in denen der christliche Glaube als solcher unterschwellig relativiert wurde. Christ sein im Alltag lernte ich nicht kennen.

Es wäre aber auch nicht viel besser gewesen, wenn ich an allen Sonn- und Feiertagen in die Kirche gegangen wäre, wenn ich Bibel- und Hauskreise besucht hätte und mich ansonsten bei den Pfadfindern oder in der Kirchengemeinde engagiert hätte ohne wirklich Christ im Alltag zu sein. Nein, ich möchte das Engagement in der Kirchengemeinde und in christlichen Organisationen nicht schlecht reden, im Gegenteil: Sie sind wichtig, und auch die Teilnahme an Gottesdiensten, an Haus- und Bibelkreisen sind ein gutes Fundament für das Christ sein im Alltag; dieses Christ sein darf aber nicht auf der sicheren und einsamen Insel unserer Gemeinden bleiben.

"Gehet hin in alle Welt ...", das ist nicht nur die Verbreitung des Evangeliums durch Traktate verteilen und Evangelisationen, sondern es ist der gelebte Glaube, der sich im Alltag bewährt. Wenn die Menschen merken, dass wir eindeutig und authentisch sind, dann wird das, was wir sagen, interessant; wo der Glaube sich nicht in theoretischen Reden beschränkt, sondern sich in der Praxis bewährt, wird er schließlich glaubwürdig.

Das ist nicht einfach: Versuchungen gibt es überall, der Gruppendruck ist groß, der Zeitgeist wandelt sich ständig und ist unberechenbar, aber in jedem Fall nicht besonders christlich. Glaube und Christ sein im Alltag ist auch sonst nicht sehr bequem: Es heißt: "Runter vom Sofa!" Begeben wir uns in die Welt außerhalb unserer christlichen Gemeinden, dann merken wir, dass es unendlich leicht ist, von Mut zu reden, solange wir vor den Gittern stehen und in den Löwenkäfig hineinschauen; für den Dompteur ist der Mut nicht mehr nur hypothetisch, und sein Wissen über Raubkatzen muss sich dann im Alltag bewähren. So ist es auch mit unserem Christ sein: Wenn wir uns als Christen outen, dann setzen wir uns oft genug dem Spott und dem Gefrotzel anderer Leute aus.

Dennoch haben wir im Alltag viele Chancen zu zeigen, dass Nächstenliebe mehr als nur ein Wort ist: Die kleine Handreichung für einen Kollegen, das Opfer - so wenig und gering es in menschlichen Augen auch sein mag -, das Einkaufen fahren mit dem Nachbarn, der sich alleine nicht mehr helfen kann, sind nur drei Schlagworte für Viele. Und im Straßenverkehr können wir im Winter doch dem ein oder anderen, der am Straßenrand steht, vielleicht eine Überbrückungshilfe geben. Unser Lächeln, unsere Freundlichkeit, unser Gleichmut sind weitere Zeichen unseres Christ seins im Alltag. Wir müssen schließlich keine großen Heldentaten vollbringen; es werden ohnehin die Wenigsten große Autoren, Künstler oder Erfinder, und das erwartet Gott auch nicht von uns.

Als Christen möchte uns Jesus einfach nur gebrauchen; erscheint eine Hilfeleistung noch so klein, eine Gefälligkeit auch noch so unwichtig, so kann sie doch die Bekehrung eines Menschen auslösen oder mit dazu beitragen. Ist es wirklich bedeutungslos, wenn unser alltägliches Verhalten jemanden vor den Flammen der ewigen Hölle bewahrt? Vielleicht war es "nur" unser freundliches Lächeln, ein Mut machendes Wort, eine kleine Hilfeleistung oder die Tatsache, dass wir Rückgrat hatten und uns nicht dem Gruppendruck beugten, wenn es darum ging, eine Sünde zu begehen.

Wenn sich der Glaube im Alltag bewährt, dann begegnen wir sicher dem Ein oder Anderen in der Ewigkeit, der gerade davon überzeugt wurde und Jesus als ganz persönlichen Retter angenommen hat!


(Autor: Markus Kenn)


  Copyright © by Markus Kenn, www.christliche-themen.de
  Dieser Inhalt darf unter Einhaltung der Copyrightbestimmungen kopiert und weiterverwendet werden


Ähnliche Artikel, Gedichte etc. auf www.christliche-themen.de:
Die Reifeprüfung (eine wahre Geschichte) (Themenbereich: Nächstenliebe)
Die brüderliche Liebe untereinander sei herzlich (Themenbereich: Nächstenliebe)
HERR, wie gross ist Deine Liebe (Themenbereich: Nächstenliebe)
Ich lebe; doch nun nicht ich (Themenbereich: Gott dienen)
In Christus liegen alle Schätze der Weisheit (Themenbereich: lebendiger Glaube)
Sanftmut einer Frau (Themenbereich: lebendiger Glaube)
Von der Feindesliebe! (Themenbereich: Nächstenliebe)
Lebendige Beziehung statt Religion (Themenbereich: lebendiger Glaube)
Infos, große Linklisten etc. auf www.bibelglaube.de zu weiteren Artikeln, Gedichten, Liedern usw.:
Themenbereich Glaube
Themenbereich Aktiv sein
Themenbereich Nächstenliebe
Themenbereich Alltag



Gottes Durchtragen

Spuren im Sand Auch Gotteskinder müssen Nöte durchstehen. Aber wo ist Gott und Seine Hilfe in schweren Zeiten?

Spuren im Sand

Fragen - Antworten

Mit welchem Kurzgebet ist ewiges Leben im Himmel erlangbar?

Was bedeutet „in Jesus Namen" bitten?

Was bedeutet das Fisch-Symbol auf manchen Autos?

Was sind die 7 heilsgeschichtlichen Feste?

Was war der "Stern von Bethlehem"?

Das Herz des Menschen
Das Herz des Menschen

Wie sieht es in IHREM Herzen aus?
Bekanntlich sagen Bilder mehr als 1000 Worte! In dem bekannten Klassiker
"Das Herz des Menschen"
mit verschiedenen Darstellungen, werden Sie auch Ihren Herzenszustand finden ...

Aktuelle Endzeit-Infos aus biblischer Sicht

Endzeit-Infos

"Matrix 4: Resurrections"
und die Corona-Zeit

Jesu Anweisungen an seine Brautgemeinde für die Entrückung (Lukas 21,25-36)

Wann wird die Entrückung sein bzw. wie nah sind wir der Entrückung?

Die Entrückung des Elia und die der Brautgemeinde

Corona Die vier apokalyptischen Reiter und die Corona-Zeit

Left Behind – Zurückgeblieben bei der Entrückung

Endzeitliche News

Kriege, Krisen, Corona -
und die Rettung!

Gottes Durchtragen

Spuren im Sand Auch Gotteskinder müssen Nöte durchstehen. Aber wo ist Gott und Seine Hilfe in schweren Zeiten?

Spuren im Sand

Gottesbotschaft
Bibel & Glauben
Christliche Gedichte und Lieder
Christliche Gedichte & Lieder
Christliche Themen

Christliche Lyrik

Christliche Kinderwebsite mit Kindergedichten und Spielen
Christliche Kinderwebsite
Tagesleitzettel, die tägliche Bibellese
tägliche Bibellese
Christen heute
Christen heute
Christliche Unternehmen stellen sich und ihre Leistungen vor
Christliches Branchenverzeichnis
Web-Verzeichnis zum biblisch-christlichen Glauben
Christliches Web-Verzeichnis