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Und berauscht euch nicht mit Wein, was Ausschweifung ist, sondern werdet voll Geistes.
Epheser 5,18
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Gib dem Glauben Kraft und Halt,
Heilger Geist, und komme bald
mit den Gaben siebenfalt.
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Frage:
Wie kann ich denn voll Geistes werden?
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Zum Nachdenken: Die biblischen Bilder vom Weinstock und den Reben und von der brennenden Lampe, die durch Öl am Leuchten gehalten wird, verdeutlichen sehr eindringlich, dass hier ein immerwährender Prozess gemeint ist. Nur wenn ich im ständigen Strom des Heiligen Geistes stehe, kann Gottes Kraft in und durch mich wirken - in jedem Menschen nach seinen Gaben und Aufgaben.
Erfahre ich nicht mehr die Kraft durch Sein Wort, durch eine lebendige Beziehung zu Ihm, dann werde ich auf ein Minimum gesetzt. Es besteht die Gefahr lau zu werden. Dadurch entfaltet das Fleisch wieder sein Eigenleben. Doch Gott bewahre mich davor. Ich bete zu Gott, dass Sein Heiliger Geist mich erhalte im Strom des Heiligen Geistes, dass meine Lampe reichlich leuchte und ich einst würdig empfunden werde, alsbald entrückt zu werden, in die leibhaftige Gegenwart Jesu. |
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| Spott und Gotteslästerung
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Spötteleien treffen nicht mehr "nur" Christen selbst, die oft als naiv, als Betbrüder oder als ewig Gestrige dargestellt werden, nein, man spottet Gott direkt, man lästert ganz bewusst Seinen Namen, und es sind nicht allein einzelne "Patzer" oder "Ausrutscher". Man kann den Betreffenden selbst beim allerbesten Willen nicht einmal Unwissenheit, Leichtsinn oder Trunkenheit zugute halten, wobei es auch hier zweifelsohne schlimm genug ist.
Ich möchte sowohl mir als auch den Leser alle jene dummen, ekelhaften und erbärmlichen Sprüche ersparen, die längst Alltag oder traurige Mode geworden sind. Neu und fantasiereich sind die Spötter allerdings nicht; schon unter dem Kreuz spotteten sie über Jesus, und während Seines Verhörs musste Jesus Lästerungen über sich ergehen lassen.
Es erscheint ja so einfach: Gotteslästerung wird von der Justiz nicht mehr wirklich verfolgt; es scheint ja keine negativen Konsequenzen zu haben, über Gott zu lästern und Seinen Namen zu verunglimpfen. Man kann sich sogar des Applauses um so sicherer sein, je mehr man über Gott spottet.
Man findet es witzig, Jesu Wunder, Leben und Wirken durch den Schmutz zu ziehen. Mancher nennt sich Christ und engagiert sich in einer Kirchengemeinde und ist dennoch ein Fan des blasphemischen Films: "Das Leben des Bryan". Auch moderne Comedians treiben ihren Spott mit Jesus, was hohe Einschaltquoten und Werbeeinnahmen verspricht, und selbst die Werbung setzt vermehrt darauf, den christlichen Glauben und die Bibel ins Lächerliche zu ziehen.
Doch machen wir uns nichts vor: Eines Tages werden wir vor dem Richterstuhl Gottes stehen, und da wird den Spöttern - so sie sich nicht noch vorher bekehrt haben - das Lachen für immer und ewig vergehen. Vor der Heiligkeit und der Majestät Gottes wird der Spott jenen im Halse stecken bleiben, die jetzt noch großspurig ihre Witze reißen.
Heinrich Heine hat seine Spottverse im Alter zurück gezogen und gebeten, seine Spottlieder zu verbrennen. Voltaire, der über das Christentum und den christlichen Gott spottete, hatte einen grausamen Todeskampf; von Stalin und Lenin wissen wir, dass sie wahnsinnig vor Angst die Schwelle des Todes überschritten. Es ist nicht angenehm, in die Hände des lebendigen Gottes zu fallen, wenn die Sündenschuld nicht durch Christus bereinigt ist.
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(Autor: Markus Kenn) |
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