Leben als Christ

Artikel verschiedener Autoren über den biblisch-christlichen Glauben

Tagesleitzettel - die tägliche Bibellese vom 26.09.2020

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Die Bibel ist absolut glaubwürdig!

Glaubwürdig ist das Wort, und ich will, daß du dies mit allem Nachdruck bekräftigst, damit die, welche an Gott gläubig wurden, darauf bedacht sind, eifrig gute Werke zu tun. Dies ist gut und nützlich für die Menschen.

Titus 3,8

Jesus ist das Wort!
Es gilt an jedem Ort
und zu jeder Zeit
bis in alle Ewigkeit!

Frage: Glauben wir der Bibel als das vollkommene und unfehlbare Wort Gottes oder nagen bei uns Zweifel?

Guter Rat: Bibelkritiker werfen der Bibel vor, sich zu widersprechen, können aber keinen Beweis dafür erbringen. Auffällig ist auch, dass sich die Bibelkritiker selbst beständig widersprechen. Bibelkritikern kann man nicht vertrauen, aber man ist gut beraten, der Bibel zu vertrauen: Sie ist absolut wahr!

Leben als Christ, Nachfolge Jesu, Glaubensleben

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Zunge im Zaum halten



Aus deinen Worten wirst du gerechtfertigt werden, und aus deinen Worten wirst du verdammt werden.

Matthäus 12,37 f. (Luther 1912)


Kürzlich hörte ich am Telefon über einen Mann (nennen wir ihn Herrn Schulze), den ich bisher sehr schätzte, ein übles Gerücht: Er hätte dies und jenes getan. Ich fragte den Anrufer, woher er das wisse. Antwort: Das hat mir Frau X gesagt, das sei so. Aber damit gab ich mich nicht zufrieden. Also rief ich Frau X an.
Ergebnis: Sie hat es von Herrn Y.
Woher dieser das wisse: von Frau Z.
Anruf bei Frau Z: Kein Anschluss unter dieser Nummer.
Als ich schließlich mit Herrn Schulze selber sprach, stellte sich alles in einem ganz anderen Licht dar: Ja, es gab tatsächlich Schuld, aber nicht in der Weise, in der dies in vielfach gesteigerter Weise bei mir angekommen ist. Jeder Erzähler hatte noch etwas hinzugedichtet - und durch die Übertreibungen kam zum Schluss ein Schreckensgemälde heraus, das mit dem ursprünglichen Geschehen kaum noch etwas zu tun hatte (dies ist leider keine erfundene Geschichte).

Gerüchte, Verleumdungen, üble Nachrede, Hinzudichtungen, Verdrehungen der Wahrheit, Lügen - mit solchen Dingen werden wir häufig, ja manchmal fast täglich konfrontiert. Auch in christlichen Kreisen sind solche Erscheinungen keine Seltenheit. Wie aber gehe ich selber als Christ damit um? Gibt es ein "Gegenmittel" gegen üble Gerüchte. Ja, und dies lautet so: Gutes vom anderen reden und füreinander beten. Das heißt konkret: Ich überdenke mehr meine eigenen Fehler als die Fehler anderer. Ich leihe übler Nachrede kein offenes Ohr. Ich mache bei Tratsch und Klatsch nicht mit. Ich fordere den Verleumder auf, seine Behauptungen dem Verleumdeten direkt zu sagen. Meist hört der Klatsch dann schnell auf. Ich betrachte auch die guten Seiten im Leben des anderen. Ich bete für den anderen, danke für ihn und rede Gutes über ihn. Ich bringe die Sünden und Nöte des anderen vor Gott und nicht vor Dritte. Nur so kann geistliche Veränderung und Heilung geschehen.

Wir beten: Lieber HERR Jesus Christus, bitte hilf mir, meine Zunge im Zaum zu halten und zu segnen, statt zu fluchen. Amen.


(-Autor: Lothar Gassmann)


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