Christliche Gedichte (z.B. Ostergedichte, Familiengedichte) und Lieder

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Das Alte u. Neue Testament: Ein Evangelium (Gospel) der Liebe

Tagesleitzettel - die tägliche Bibellese vom 16.01.2018

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Sehnsucht nach dem himmlischen Jerusalem!

Denn wir haben hier keine bleibende Stadt, sondern die zukünftige suchen wir.

Hebr. 13,14

Meine Heimat ist dort in der Höh,
wo man nichts weiß von Trübsal und Weh,
wo die heilge unzählbare Schar
jubelnd preiset das Lamm immerdar.
In der Höh, in der Höh,
meine Heimat ist dort in der Höh.

Frage: Richten Sie sich hier „häuslich ein“ oder sehen Sie sich nur auf der Durchreise zum himmlischen Jerusalem?

Tipp: Es macht letztlich den Unterschied zwischen törichten und klugen Jungfrauen in Matth. 25: Ist man irdisch gesinnt und setzt seine Prioritäten und Kräfte in Karriere, Wohlstand, bequemes Leben etc. – oder ist man von Sehnsucht nach der himmlischen Heimat erfüllt und lebt zu Gottes Ehre? Wer nur auf der Durchreise ist hat stets den Aufbruch und das „Loslassen“ vor Augen. Der Blick ist auf das Ziel gerichtet und hinderlicher „Ballast“ wird auf dem Weg vermieden. Leben Sie entsprechend? Apostel, der Märtyrer Stephanus usw., sie alle können uns Vorbilder sein, weil ihr ganzes Sehnen und trachten darin bestand Gott zu dienen und einmal bei Jesus zu sein. Weil sie die irdische Zeit als unbedeutend gegenüber der zukünftigen Herrlichkeit ansahen waren sie sogar bereit ihr Leben zu lassen! Lasst uns von ihnen lernen und auf das herrliche und große Ziel sehen und die Prioritäten entsprechend in unserem Leben setzen!

verschiedene christliche, geistliche Gedichte

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Wiener Elegie 1683

Gedicht


Von ferne dröhnt der Schritt der Janitscharen,
laut schallt des Krieges schmetternd Horn.
Wer kann jetzt noch die schöne Stadt bewahren,
vor der Osmanen mörderischem Zorn?

Konstantinopel fiel einst in ihre Hände
und weiter westwärts zog der hochgerüstet Tross.
Von Sieg zu Sieg, bis Kara Mustafa am Ende,
die Stadt umgab und sich zum Sturm entschloss.

Schon einmal war die Belagerung gescheitert,
am harten Widerstand christlicher Heere.
Doch ward islamisch Macht seitdem erweitert,
zu Lande und auf dem großen Mittelmeere.

Doch heuer sollten Wiens Mauern fallen,
todesverachtend rannten Osmans Söhne an.
Bei Tag und Nacht hörte man die Waffen hallen,
erbittert rangen Mann für Mann.

Schon hatten Mustafas Mineure
Tunnel gegraben und Mauern aufgesprengt,
marschierten vor in blanker Wehre,
die Wiener wichen, hart bedrängt.

War jetzt das christlich Wien am Ende?
Dem Sieger grausam preisgegeben?
Wer konnte hoffen auf die Wende?
Wer Widerstand noch neu beleben?

Als die Gefahr am größten war,
da zogen christlich Truppen rasch herbei.
Der Polenkönig führte eine große Schar,
zur Schlacht gegen den osmanisch Bey.

Vom Kahlenberge aus stürzten die Panzerreiter,
auf Kara Mustafa und seine Horden
überrannten sie und stürmten weiter,
am Ende war’s ein blutig Morden.

Geschlagen zogen die Osmanen
nach Osten ab, Mann für Mann.
Die Sieger stimmten, wie einst ihre Ahnen,
ein machtvolles „Te Deum“ an.

(von lat.: Te Deum laudamus, „Dich, Gott, loben wir“)


(Gedicht, Autor: Johannes Kandel)


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