Christliche Gedichte (z.B. Ostergedichte, Familiengedichte) und Lieder

Christ werden
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Das Alte u. Neue Testament: Ein Evangelium (Gospel) der Liebe

Tagesleitzettel - die tägliche Bibellese vom 24.02.2018

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Josua stellte unmissverständlich klar, dass er allein dem lebendigen Gott dienen möchte.

Gefällt es euch aber nicht, dass ihr dem Herrn dienet, so erwählet euch heute, wem ihr dienen wollt: Den Göttern, denen eure Väter gedient haben jenseits des Stroms oder den Göttern der Amoriter, in deren Lande ihr wohnet. Ich aber und mein Haus wollen dem Herrn dienen.

Josua 24,15

Ein Kapitän, der fuhr zur See,
macht` eine lange Reis` - ich seh`,
die Lebensfahrt ist ähnlich dem
s` ist niemals leicht - oft unbequem,
sehr wichtig ist`s, wer dein Schiff führt,
ob er dein Herz bewahrt, berührt,
nimm Jesus als dein Steuermann,
ans rechte Ziel kommt dein Schiff - dann!

Frage: Wem wollen wir in unserm Leben dienen? Wer soll unser Schiffsführer oder Kapitän sein?

Vorschlag: Josua, der weise Gottesmann, der mit dem Volk Israel die vierzigjährige Wüstenwanderung mitgemacht - und Gottes Durchhilfe so oft miterlebt hatte, der versprach Gott jetzt, auch in Zukunft ihm dienen zu wollen. Wollen wir das auch? Wohl uns! (Liebe Leser, bitte bewahren Sie den heutigen Tagesleitzettel auf oder machen Sie eine Kopie davon. In fünf Abschnitten wird an fünf Tagen eine packende Geschichte erzählt, die uns sehr zum Segen werden kann).

Christ werden, Umkehr, Glauben wagen

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Gerettet oder verloren?


Nach dem grauenvollen Untergang der Titanic wurden an dem Gebäude der Reederei White Star Line in Liverpool zwei Tafeln aufgehängt, über denen geschrieben stand "Saved" für "Gerettet" und "Losed" für verloren: Je nachdem, auf welche der beiden Tafeln ein Name geschrieben stand, war es Anlass für Tränen der Freude oder der Trauer. Bei Gott ist es ähnlich: Auch bei Ihm hängt es ab, auf welcher "Tafel" unser Name geschrieben steht, ob wir im Buch des Lebens stehen oder nicht. Dazu heißt es in Offenbarung 20,11-15:

... Und ich sah die Toten, Groß und Klein, stehen vor dem Thron, und Bücher wurden aufgetan. Und ein andres Buch wurde aufgetan, welches ist das Buch des Lebens. Und die Toten wurden gerichtet nach dem, was in den Büchern geschrieben steht, nach ihren Werken. ... Und wenn jemand nicht gefunden wurde geschrieben in dem Buch des Lebens, der wurde geworfen in den feurigen Pfuhl."

Offenbarung 20,11-15

Was müssen wir tun, um gerettet zu werden? Es sind nicht eine große Zahl von guten Taten: Diese geschähen ja nur aus Berechnung, um in den Himmel zu kommen und wären daher in Gottes Augen aufgrund der dahinter stehenden eigennützigen Motivation nicht mehr als rein zu bewerten. Auch für Opfer und Gebete, die aus diesen Gründen gesprochen werden, gilt dasselbe. Dennoch haben wir die Möglichkeit, gerettet zu werden; wie auf der Titanic müssen wir in das "Rettungsboot".

Auf der Titanic gab es bedauerlicherweise zu wenige Rettungsboote. Die ersten, die zu Wasser gelassen wurden, waren allerdings nur bis zur Hälfte besetzt, weil man sich auf der Titanic sicherer fühlte in der irrigen Annahme, das Schiff sei trotz der gerade geschehenen Kollision mit dem Eisberg und den voll laufenden Kammern unsinkbar. Dies erinnert an das Leben und die Ansichten der meisten Menschen um uns; sie handeln nach der Devise: "Tue Recht und scheue niemand!" Dabei vergessen sie, dass wir alle Sünder sind, dass wir Böses tun. Hier ist es ein hässlicher Gedanke, da ein böses Wort, dort ein kleiner Diebstahl, woanders eine Lüge. Die Liste lässt sich beliebig fortsetzen. Und selbst das eigentlich Richtige tun wir ja deshalb, weil es sich ja so gehört oder weil wir um unseren guten Ruf fürchten, nicht aber aus der Überzeugung heraus, dass man das Richtige deshalb zu tun hat, eben weil es richtig ist.

Unsere Gottlosigkeit nimmt überhand, und wir bemerken nicht, dass auch unsere Kammern mit Wasser voll laufen und wir unser Lebensschiff unter gehen lassen. Die Wasser, das in unsere Lebenskammern fließen, sind steigende Arbeitslosigkeit, Zunahme seelischer Erkrankungen, Auseinanderbrechen der Familien, Zunahme von Gewalt, eine katastrophale demografische Entwicklung und so fort. Wir müssen zurück zu Gott, wir müssen in das "Rettungsboot", das Gott uns zur Verfügung stellt.

Dort gibt es keine begrenzte Anzahl von Plätzen, dort ist Platz für jeden, und wir brauchen dabei nicht nach dem Grundsatz zu handeln: "Frauen und Kinder zuerst!" Jeder Mensch ohne Ansicht seiner Person, seines Standes, seiner Sprache, seiner Ethnie, seiner Rasse, seiner Hautfarbe, seines Berufes, seiner Schicht kann hier "einsteigen". Das Rettungsboot ist Jesus Christus. Er bietet die Rettung jedem Menschen an.

Aber weil die Menschen in ihrer Mehrheit dies nicht glauben, nicht annehmen wollen, bleiben sie auf der Titanic ihres Lebens. Deshalb steht in Matthäus 10,14 geschrieben: "Wie eng ist die Pforte und wie schmal der Weg, der zum Leben führt, und wenige sind's, die ihn finden!"
Das ist der traurige Grund, warum am Ende die Wenigsten gerettet sein werden und die Meisten ertrinken werden, also verloren gehen. Wer Jesus angenommen hat, ist dagegen auf der absolut sicheren Seite. Der ist gerettet und wird sich eines Tages darüber freuen, in Sein Reich eingehen und mit Ihm herrschen zu dürfen. Dafür gibt es biblische Belege:

Und wie Mose in der Wüste die Schlange erhöht hat, so muss der Menschensohn erhöht werden, damit alle, die an ihn glauben, das ewige Leben haben...

Johannes 3,14

"Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wer mein Wort hört und glaubt dem, der mich gesandt hat, der hat das ewige Leben und kommt nicht in das Gericht, sondern er ist vom Tode zum Leben hindurch gedrungen."

Johannes 5,24

"Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wer glaubt, der hat das ewige Leben."

Johannes 6,27

"Wer da glaubt und getauft wird, der wird selig werden; wer aber nicht glaubt, der wird verdammt werden."

Markus 16,16

... Und er sprach: Jesus, gedenke an mich, wenn du in dein Reich kommst! Und Jesus sprach zu ihm: Wahrlich, ich sage dir: Heute wirst du mit mir im Paradies sein."

Lukas 23,39-43

Handeln wir nicht so leichtsinnig wie die Erbauer, Betreiber, Besatzung und die Passagiere der Titanic, sondern nehmen wir die angebotene Rettung durch Jesus Christus an! Unser ewiges Heil hängt davon ab!


(Autor: Markus Kenn)


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