Christliche Gedichte (z.B. Ostergedichte, Familiengedichte) und Lieder

Sünde / Gericht
Artikel verschiedener Autoren über den biblisch-christlichen Glauben

Das Alte u. Neue Testament: Ein Evangelium (Gospel) der Liebe

Tagesleitzettel - die tägliche Bibellese vom 17.10.2018

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Gehorsam und Treu wird belohnt werden!

Dann werdet ihr wieder sehen, was für ein Unterschied besteht zwischen dem Gerechten und dem Gesetzlosen, zwischen dem, der Gott dient, und dem, der Ihm nicht dient.

Maleachi 3,18

Unfassbar, die Gnade, die mir großem Sünder widerfahren
durch Glauben an Jesus Christus und durch Sein kostbares Blut.
Auch wenn ich für Jesus Spott ertrage und freches Gebaren,
nichts hält mich ab, Ihm zu danken, Ihn zu lieben. Er ist so gut!

Frage: Bin ich bereit, als Zeuge Jesu Christi um seinetwillen Spott, Hohn und Leiden zu ertragen?

Tipp: Es gibt manchmal Situationen, in denen es vordergründig zwischen einem gerecht gesprochenen Gläubigen und einem Gottlosen keinen Unterschied gibt. Aber dann darf ich immer wieder erfahren, dass Jesus einen Unterschied macht. In meinem Herzen ist Frieden, auch wenn es stürmisch ist. In meinem Herzen ist Freude und Dank, auch wenn es mal durch Tränentäler geht. Ich vertraue auf Gott, dass Er immer wieder den Unterschied macht gemäß Seiner Verheißung.

Sünde / Gericht

Inhalt

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Herodes Aggrippa - Mächtig und doch verloren!



Herodes aber, der Vierfürst, da er von ihm gestraft ward um der Herodias willen, seines Bruders Weib, und um alles Übels willen, das Herodes tat,...

Lukas 3, 19-20 (Luther 1912)


denn er, Herodes, hatte hingesandt und Johannes gegriffen und ihn gebunden im Gefängnis, wegen der Herodias, der Frau seines Bruders Philippus, weil er sie geheiratet hatte; denn Johannes hatte dem Herodes gesagt: „Es ist dir nicht gestattet, die Frau deines Bruders zu haben.“ Aber die Herodias hatte es auf ihn abgesehen und wollte ihn töten, und sie konnte nicht, denn Herodes fürchtete den Johannes, da er wusste, dass er ein gerechter und heiliger Mann war. Und er schützte ihn. Und wenn er ihn gehört hatte, tat er vieles. Und er hörte ihn gern. Und es kam ein gelegener Tag, als Herodes an seinem Geburtstag seinen Großen und den Befehlshabern und den Ersten von Galiläa ein Mahl gab. Und es kam ihre, der Herodias, Tochter herein und tanzte und gefiel dem Herodes und denen, die mit zu Tisch lagen. Da sagte der König zu dem Mädchen: „Bitte mich, um was du willst, und ich werde es dir geben!“ Und er schwor ihr: „Um was du mich auch bittest, ich werde es dir geben, bis zur Hälfte meines Königreiches!“
Und sie ging hinaus und sagte zu ihrer Mutter: „Um was soll ich bitten?“ Die sagte: „Um den Kopf des Johannes, des Täufers.“ Und sie ging sogleich mit Eile zum König hin und bat: „Ich will,“ sagte sie, „dass du mir sofort auf einer Platte den Kopf des Johannes, des Täufers, gibst.“ Und obwohl der König sehr betrübt wurde, wollte er sie nicht zurückweisen wegen der Eide und wegen derer, die mit zu Tisch lagen. Und sogleich sandte der König einen von der Leibwache und befahl, dass sein Haupt hereingebracht werde. Der ging hin und enthauptete ihn im Gefängnis. Und er brachte seinen Kopf auf einer Platte und gab ihn dem Mädchen, und das Mädchen gab ihn seiner Mutter. Und seine Jünger hörten es, und sie kamen und hoben seine Leiche auf und legten sie ins Grab.

Markus 6, 17-29
Üsg.: Thomas Jettel u. Herbert Jantzen

Es hörte Herodes, der Vierfürst, alles das, was von ihm geschah, und er war in Verlegenheit, weil von einigen gesagt wurde, Johannes sei von den Toten erweckt worden, von einigen, Elia sei erschienen, von anderen, einer von den alten Propheten sei aufgestanden. Und Herodes sagte: „Johannes ließ ich enthaupten. Aber wer ist dieser, von dem ich solches höre?“ Und er suchte, ihn zu sehen.

Lukas 9, 7-9
Üsg.: Thomas Jettel u. Herbert Jantzen

Am selben Tage kamen einige Pharisäer heran: Sie sagten zu ihm: „Geh hinaus und zieh fort von hier, weil Herodes dich töten will.“ Und er sagte zu ihnen: „Geht hin und sagt diesem Fuchs: Siehe! Ich treibe Dämonen aus und vollbringe Heilungen heute und morgen, und am dritten Tage werde ich ans Ziel gebracht. Doch heute und morgen und am Tage darauf muss ich voranziehen, weil es nicht angeht, dass ein Prophet außerhalb Jerusalems umkomme.“

Lukas 13, 31-33
Üsg.: Thomas Jettel u. Herbert Jantzen

Als Pilatus „Galiläa“ hörte, fragte er sie, ob der Mensch ein Galiläer sei. Und als er vernahm, dass er aus dem Regierungsbereich des Herodes sei, schickte er ihn hin zu Herodes, der auch selbst während dieser Tage in Jerusalem war. Herodes freute sich sehr, als er Jesus sah, denn er wünschte schon seit geraumer Zeit, ihn zu sehen, weil er vieles über ihn gehört hatte, und er hoffte, irgendein Zeichen durch ihn geschehen zu sehen. Er befragte ihn mit vielen Worten, aber er antwortete ihm nichts. Da standen die Hohen Priester und die Schriftgelehrten auf. Mit anhaltender Nachdrücklichkeit klagten sie ihn an. Nachdem Herodes mit seinen Kriegsleuten ihn geringschätzig behandelt und verspottet hatte, warf er ihm ein prächtiges Gewand um und schickte ihn dem Pilatus zurück. An demselben Tage wurden Pilatus und Herodes Freunde miteinander; denn vorher waren sie in Feindschaft gegeneinander.

Lukas 23, 6-12
Üsg.: Thomas Jettel u. Herbert Jantzen

Um jene Zeit legte der König Herodes Hand an, um etliche von der Gemeinde zu misshandeln. Jakobus, den Bruder des Johannes, brachte er mit dem Schwert um. Als er sah, dass es den Juden angenehm war, fuhr er fort und nahm auch Petrus fest es waren aber die Tage der ungesäuerten Brote, den er, als er ihn festgenommen hatte, vier Abteilungen von je vier Soldaten zur Bewachung übergab und ins Gefängnis setzte in der Absicht, ihn nach dem Passa dem Volk vorzuführen. Petrus wurde also im Gefängnis verwahrt. Aber seitens der Gemeinde geschah intensives und nachhaltiges Gebet für ihn zu Gott. Als Herodes im Begriff war, ihn vorzuführen, befand sich Petrus in jener Nacht schlafend zwischen zwei Soldaten, mit zwei Ketten gebunden, und Wächter vor der Tür bewachten das Gefängnis.

Und – siehe! – ein Bote des Herrn stand da, und Licht leuchtete in der Zelle. Er schlug Petrus an die Seite, weckte ihn und sagte: „Stehe schnell auf!“ Und die Ketten fielen ihm von den Händen. Der Bote sagte zu ihm: „Umgürte dich und binde deine Sandalen unter!“ Er machte es so. Und er sagt zu ihm: „Wirf dein Oberkleid um und folge mir!“ Und er ging hinaus und folgte ihm. Und er wusste nicht, dass es Wirklichkeit war, was durch den Boten geschah. Er meinte, ein Gesicht zu sehen. Sie gingen durch die erste und die zweite Wache und kamen an das eiserne Tor, das in die Stadt führte, welches sich ihnen von selbst öffnete. Und nachdem sie hinausgegangen waren, gingen sie eine Straße weit vor. Und sogleich schied der Bote von ihm.

Und als Petrus zu sich gekommen war, sagte er: „Nun weiß ich in Wahrheit, dass der Herr seinen Boten aussandte und mich für sich herausnahm und mich entriss aus der Hand des Herodes und der ganzen Erwartung des Volkes der Juden.“ Er besann sich und ging zum Hause Marias der Mutter des Johannes, der zusätzlich Markus genannt wurde, wo viele versammelt waren und beteten. Als Petrus an die Tür des Toreingangs klopfte, kam eine Magd namens Rhode hin, um zu horchen. Und als sie die Stimme des Petrus erkannte, öffnete sie vor Freude nicht den Toreingang, sondern lief hinein und berichtete, Petrus stehe vor dem Toreingang. Sie sagten zu ihr: „Du bist von Sinnen.“ Aber sie behauptete fest und steif, es sei so.

Sie sagten: „Es ist sein Engel.“ Petrus fuhr aber fort zu klopfen. Sie öffneten – sahen ihn – und gerieten außer sich! Er winkte ihnen aber mit der Hand, sie sollten schweigen, und erzählte ihnen, wie der Herr ihn aus dem Gefängnis herausgeführt hatte. Er sagte: „Berichtet dieses Jakobus und den Brüdern.“ Und er ging hinaus und zog an einen anderen Ort. Als es Tag geworden war, war eine nicht geringe Erregung unter den Soldaten, was denn aus Petrus geworden sei. Als Herodes nach ihm verlangte und ihn nicht fand, verhörte er die Wächter und befahl, sie abzuführen. Und er ging von Judäa hinab nach Cäsarea und hielt sich dort auf. Herod es war sehr aufgebracht gegen die Tyrer und Sidonier. Aber sie kamen einmütig hin zu ihm und baten, nachdem sie Blastus, der über die Schlafkammer des Königs gesetzt war, gewonnen hatten, um Frieden, weil ihr Land von dem des Königs ernährt wurde. Am festgesetzten Tag zog Herodes königliches Gewand an, setzte sich auf die Tribüne und richtete eine öffentliche Rede an sie.

Da rief das Volk wiederholt aus: „Eines Gottes Stimme und nicht eines Menschen!“ Auf der Stelle schlug ihn ein Bote des Herrn – dafür, dass er nicht Gott verherrlichte und ihm die Ehre gab. Er wurde Würmerfraß und verschied. Aber das Wort Gottes wuchs und mehrte sich immerfort. Nachdem sie den Dienst erfüllt hatten, kehrten Barnabas und Saulus von Jerusalem zurück und nahmen auch Johannes, der zusätzlich Markus genannt wurde, mit sich.

Apostelgeschichte 12, 1-25
Üsg.: Thomas Jettel u. Herbert Jantzen

Im Römischen Reich war ein Statthalter, der über eine Provinz herrschte, quasi ein Diktator in diesem Gebiet: Was er sagte, hatte Gültigkeit. Statthalter hatten die Macht über Leben und Tod, sie waren Richter und konnten bestimmen, wer zum Tode verurteilt oder begnadigt werden durfte. In den Amphitheatern der Provinzen, in denen man dem Volk Brot und Spiele bot, waren diese Spiele oft blutig, grausam und brutal; die Gladiatoren, die im buchstäblichsten Sinne um ihr leben kämpften, begrüssten den Kaiser oder den Statthalter mit den Worten: "MORITURI TE SALUTANT! - Die Totgeweihten grüssen Dich!"

Deshalb war auch der Landes Herodes sehr mächtig: Verhängte er ein Todesurteil, dann waren für den Betreffenden die Stunden gezählt. Das musste auch Johannes der Täufer erfahren: Weil er es gewagt hatte, Herodes wegen Herodias anzusprechen, welche Herodes geheiratet hatte, obwohl sie die Gattin seines Bruders gewesen war, hatte Johannes sich die Feindschaft des Herodes zugezogen, welcher ihn ins Gefängnis warf. Das war ein Akt der Strafunrechtspflege, denn Johannes hatte ja nichts als die Wahrheit gesagt, eine Wahrheit, die allseits bekannt war, die aber niemand auszusprechen wagte. Damit zeigte Herodes, dass ihm nichts an der Wahrheit gelegen war, wenn sie ihn nicht weiterbrachte, wenn sie ihn seiner Ruhe und in seinem Lebensgenuss störte. Moral, Ethik und Anstand bedeuteten ihm nur so viel, wie sie seiner Macht und seinem Einfluss dienlich waren und seine irdischen Güter mehrten.

Sogar zur Ermordung des Johannes ließ er sich hinreißen: Salomé, die Tochter der Herodias, in die Herodes mit Sicherheit verliebt war und sicher auch sexuelle Kontakte hatte, tanzte bei einem Fest für Herodes und durfte sich etwas wünschen. Weil sie selbst nicht wusste, was sie vorbringen sollte, fragte sie die Mutter, die den Kopf des Johannes forderte. Herodes war zwar traurig darüber, doch er hatte vor allen anderen geschworen und wollte nicht als Lügner da stehen. Das hätte ihn in Verruf gebracht. Sein guter Leumund, sein Einfluss bedeuteten ihn mehr als ein Menschenleben, selbst wenn ein völlig Unschuldiger dafür sterben musste. Doch allen Skrupeln zum Trotz - ob er überhaupt welche hatte, darf bezweifelt werden - ließ er Johannes, den Täufer köpfen.

Doch ganz unsensibel scheint Herodes nicht gewesen zu sein: Wie wir aus Lukas 9, 7-9 erfahren, kam ihm ja das Wirken Jesu zu Ohren, und er fürchtete, dass Johannes wieder auferstanden war. Völlig ungläubig war er also nicht, und seine bösen Taten schienen ihn doch zu beschweren. Alle bösen Menschen tragen eine schwere Hypothek mit sich herum: Sie können ihr Gewissen abstumpfen und vielleicht zum Schweigen bringen, aber die Folge ihrer Boshaftigkeit ist Angst, Verfolgungswahn und cholerischer Hass gegen alles. Die Sünde, das Böse vernichtet nicht nur die Anderen, denen man dies antut, sondern stets auch den Täter; die Sünde und das Böse sind Bumerangs, die mit doppelter Wucht zurück kommen.

Herodes Wunsch erfüllte sich: Als Jesus für unsere Sünden sterben musste, wurde er von Pontius Pilatus zu Herodes, der ebenfalls an jenem Tag in Jerusalem weilte, geschickt, denn Jesus war Galiläer. Herodes hatte ohnehin schon Jesus nach dem Leben getrachtet, denn Jesus wurde von den Pharisäern gewarnt und gebeten zu fliehen, damit Er nicht in die Hände des Herodes fiel. Aber Herodes war - wie alle bösen Menschen - im Grunde ein feiger Mann; zwar verspottete er Jesus, aber er schickte ihn zu Pilatus zurück. Selbst wollte er sich die Hände nicht schmutzig machen. Dabei klebte schon recht viel Blut an seinen Händen. Nichts desto trotz wurden Herodes und Pilatus an diesem Tag Freunde.

Das Böse verbindet sich und schadet sich am Ende doch selbst. Selbst die grössten Weltreiche und die am weitesten entwickelten Hochkulturen sind an ihrer eigenen Unmoral untergegangen. Wer einmal ein Mafiosi geworden ist, kommt meistens nur noch tot daraus. Die Terroristen der RAF konnten aus ihr auch nicht einfach so austreten; die offizielle Trennung davon wäre einem Selbstmord gleich gekommen. Das Böse ist daher immer destruktiv und richtet selbst dann großen Schaden an, wenn es sich dabei um Bagatellen handelt. Hochstapler und Versicherungsbetrüger, Heiratsschwindler wie Steuerhinterzieher haben auch mit kleinsten Lügen angefangen. Demoralisierung ist die stärkste Waffe in einem Krieg, und weil wir in einem Krieg zwischen Licht und Finsternis stehen, versucht uns der Teufel, durch die Verführung zur Sünde zu demoralisieren, und es gelingt ihm leider immer öfter.

Bei Herodes hatte der Teufel ebenfalls "Erfolg": Herodes suchte nicht die Ehre Gottes, sondern seine eigene, der Grundfehler von uns Menschen. Deshalb war es Herodes ein Herzensanliegen, die ersten Gemeinden in seinem Machtbereich zu verfolgen: Allzu bekannt war ihm seit der Predigt des Johannes des Täufers ihre Moral, die eindeutig war und ihn als den Bösen demaskierte. Deshalb tötete er Jakobus durch ein Schwert, und er war zornig auf die Einwohner in seinem Machtbereich. Am Ende aber musste Herodes sterben, von Würmern zerfressen und qualvoll.

Auch er musste vor dem Richterstuhl Jesu erscheinen wie alle Menschen; uns ist nun einmal der Tod gesetzt und danach das Gericht (vgl. Hebräer 9, 27). Dort musste sich Herodes verantworten: Da nutzte ihm sein hoher Rang nichts und auch nicht, dass es den Menschen gefallen hatte, dass er die Christen verfolgte. Herodes, der selbst Menschen verurteilte, stand vor dem höchsten Richter. Hier war er ohnmächtig: Sein Rang, seine Stellung nutzten ihn nichts mehr. Der einst so Mächtige, der vom Volk gefürchtet war, musste sich nun selbst fürchten und bemerkte: "Schrecklich ist's, in die Hände des lebendigen Gottes zu fallen." (Hebräer 10, 31). Nun bemerkte er: Verloren auf ewig!

Aber da war jede Träne über die eigene Schuld zu spät, jede Erkenntnis der eigenen Schuld nicht mehr der erste Schritt zur Besserung. Dabei war er gewarnt worden: Die Bußpredigt des Johannes und dessen direkte Kritik an ihm sind ein Beleg dafür, und sicher kannte Herodes die Lehre der Christen genau.

Und hier sehen wir etwas, was symptomatisch ist für unsere heutige Gesellschaft: Viele kennen die christliche Botschaft aus dem Schulunterricht, aus dem Kommunions-, Firm- oder Konfirmandenunterricht, und die Meisten von uns haben schon einen großartigen Jesusfilm zu Ostern gesehen. Beinahe in jedem Haus befindet sich eine Bibel. Vielleicht war jemand sogar bei einer Massenevangelisation oder schaut sogar Bibel-TV oder liest eine christliche Internetseite. Oder, oder, oder ...

Im Grunde wissen wir alle etwas über Jesus, über die Bibel und doch scheren sich die Wenigsten darum. Wie viele haben eine christliche Schrift in ihrem Briefkasten gefunden oder wurden von einem Christen schon direkt angesprochen. Niemand hat eine Ausrede, und doch geht es am Ende den Meisten von uns wie Herodes: Dabei hätte es bei Herodes nicht sein müssen und auch bei uns nicht.

Für uns Christen bedeutet es, ins Erntefeld zu gehen und das Reich Gottes zu lehren. Jede Seele, die gerettet wird, dient dem Lobe Gottes, und jede, die verloren geht, ist eine zu viel. An die Großen und Mächtigen richte ich die Mahnung: Auch Herodes war mächtig, auch die römischen Cäsaren waren mächtig. Auch Lenin, Hitler, Stalin, Pol Pot und Mao waren mächtig. Am Ende hilft uns aber nur die Tatsache, ob wir Jesus als unseren Retter angenommen haben. Wenn nicht, dann wird es für uns schrecklich sein, in die Hände des lebendigen Gottes zu fallen. Für uns, die wir gerettet sind, wird es dagegen eine Freude, ins Haus des Vaters zu gehen.


(Autor: Markus Kenn)


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