Christliche Gedichte (z.B. Ostergedichte, Familiengedichte) und Lieder

Leben als Christ
Artikel verschiedener Autoren über den biblisch-christlichen Glauben

Das Alte u. Neue Testament: Ein Evangelium (Gospel) der Liebe

Tagesleitzettel - die tägliche Bibellese vom 17.11.2017

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Der richtige Blick und die richtige Richtung sind sehr wichtig in unserm Leben!

Ich hebe meine Augen auf zu den Bergen. Woher kommt mir Hilfe? Meine Hilfe kommt vom Herrn, der Himmel und Erde gemacht hat.

Psalm 121,1-2

Wie ein Kind so will ich glauben,
nur auf meinen Gott vertraun,
wenn der Feind mir das will rauben,
brauch` ich nur auf Jesus schaun.

Frage: Welches ist dann die richtige Blickrichtung in unserem Leben, dass wir das richtige Ziel nicht verpassen?

Vorschlag: Die Bibel sagt: Alle Augen schauen auf dich. Der lebendige Gott ist allein derjenige, der uns wahrhaft helfen kann. Er ist voll Liebe und Leidenschaft für uns, seine Geschöpfe. Er hat uns so lieb, dass er seinen einzigen Sohn dahingab, damit alle, die an ihn glauben, nicht verloren gehen, sondern das ewige Leben haben (Johannes 3,16).

Leben als Christ, Nachfolge Jesu, Glaubensleben

Inhalt

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Nicht leichtfertig reden



Wenn einer lang geredet, muß er nicht auch hören? Muß denn ein Schwätzer immer recht haben?...

Hiob 11, 1-9 (Luther 1912)


Hiob war verbittert und er haderte mit Gott. Schließlich war sich Hiob keiner Schuld bewusst, denn er war ja immer ein frommer, gottesfürchtiger Mann gewesen, der die Gebote Gottes ernst nahm, regelmäßig opferte und den Armen gab. Für die Witwen war er wie ein Gatte und für die Waisen wie ein Vater. Anders ausgedrückt: Als es ihm selbst noch gut ging und er reich war, hat er sich um die Armen gekümmert. Das war für ihn selbstverständlich. Nun hatte er nicht nur sein ganzes Vermögen, sondern auch alle seine Kinder verloren. Ein solcher Verlust ist sehr bitter und traumatisierend. Menschen, die am Grab ihrer Kinder stehen, kann man nicht trösten. Trotz aller negativen Erfahrungen - und diese waren bei mir wirklich nicht wenige - möchte ich nicht mit all den Eltern tauschen, die ihr eigenes Kind beerdigen mussten oder müssen.

Und doch mahnt Zophar von Naema, ein Freund Hiobs, dass Hiob nicht leichtfertig reden soll. Viele Worte geben einem nämlich noch lange nicht recht, und wer redet, der muss auch bereit sein, einmal selbst stille zu werden und zuzuhören. In der Regel ist es bereichernd, wenn man die An- und Einsichten anderer Menschen hört. Jeder hat einen anderen Blickwinkel, andere Erfahrungen, andere Überzeugungen, zumindest in Nuancen. Wer selbst vor wichtigen Entscheidungen steht, tut gut daran, sich ausgiebig zu beraten. Ein Familienrat, der in einigen Familien nicht nur bei wichtigen Entscheidungen, sondern regelmäßig zusammen kommt, ist deshalb ein gutes Mittel, um gemeinsam nach Lösungen für die anstehenden Probleme zu finden. Das stärkt den Gemeinschaftssinn, das Zusammengehörigkeitsgefühl und nimmt zugleich jeden in die Verantwortung. Weil jeder etwas einbringen kann, stehen die Entscheidungen deshalb auf gesunden Füssen.

Insbesondere sollten wir nicht wähnen, dass wir klüger als Gott sind: Selbst die geballte Intelligenz der Menschen kommt an die Großartigkeit göttlicher Weisheit und göttlichen Intellekts nicht einmal annähernd heran. Wir können kaum etwas über das Navigationssystem der Fledermäuse sagen, schon gar nicht sehr viel über das menschliche Gehirn, das trotz aller Forschungen auf diesem Gebiet ein weißer Flecken in der Wissenschaft ist. Schauen wir dann auf die unendlichen Weiten des Weltraums, dann müssen wir zugeben, dass es sehr wenig ist, was wir wissen. Sokrates sagte wenigstens einmal: "Ach, was ist doch viel verborgen, was der Mensch immer noch nicht weiß!" - Trotz aller phänomenalen Fortschritte in Wissenschaft und Technik ist und bleibt unser Wissen sehr beschränkt gegenüber dem, was wir nicht wissen, und als Menschen werden wir auch niemals allwissend werden, selbst in der gesamten Ewigkeit nicht.

Unser Reden soll in Anbetracht dieser Tatsachen nicht leichtfertig sein; schon gar nicht haben wir auch nur das geringste Recht, Gott zu kritisieren. Wir sollten und dürfen vielmehr froh sein, dass wir uns unter das Blut Jesu stellen dürfen. Dadurch wird all unsere Schuld abgewaschen und all unsere Sünde. Auch wenn unser Leben nicht so läuft wie wir uns das vorgestellt haben - welches Leben läuft denn schon so? -, dürfen wir Gott doch vertrauen. Und wenn wir ehrlich sind, haben wir uns doch in aller Regel die Suppe selbst eingebrockt und gehörig versalzen, die wir dann in der Konsequenz selbst auszulöffeln haben. Wer die Folgen eines Handelns nicht will, der darf auch die Tat nicht wollen. Lapidar ausgedrückt: Wer am nächsten Morgen nicht mit einem dicken Kater aufwachen will, der sollte sich abends zuvor auch nicht hemmungslos betrinken. Wer seinen Führerschein behalten will, tut gut daran, nicht in eine Fußgängerzone mit 180 Stundenkilometern hineinzurasen.

So soll es auch mit unserem Reden sein: Wir müssen nicht alles sagen, was wir wissen, aber wir tun gut daran, immer zu wissen, was wir sagen. Insbesondere im Gespräch mit und über Gott sollten wir uns überlegen, was wir sagen. Wir hören doch auch nicht denjenigen Menschen gerne zu, die nur meckern können, die aggressiv über alles schimpfen und deren Wortauswahl unter aller Würde ist. Es ist leider ein zum Alltag gehörender Widerspruch in sich, dass wir unseren Kindern bestimmte Worte zu Recht verbieten, sie selbst aber in den Mund nehmen. Gerade Gott gegenüber sollten wir Ehrfurcht und Respekt vor Seiner absoluten Heiligkeit walten lassen. Die Auswahl an Worten ist in jeder Sprache groß genug, dass man Fäkalausdrücke vermeiden kann. Dafür muss man auch kein Literaturnobelpreisträger sein.

Auch und gerade im Gespräch mit Gott ist es wichtig, auf das zu hören, was Gott uns sagt. Er spricht nicht mit einer lauten Stimme zu uns. Es ist kein Gespräch so, wie wir es mit einem Freund, mit unseren Ehegatten oder Gattinnen oder anderen Menschen führen, doch Gott gibt Antwort durch einen Gedanken, durch das Gewissen, durch eine Schriftstelle oder indem uns ein anderer Mensch einen Rat gibt. Wir dürfen Gott dankbar sein, dass Er, wenn wir unter dem Blut Jesu stehen, nicht unsere Sünden anrechnet. Und wir haben wirklich keinen Grund, Ihn anzuklagen. Nicht Gott macht uns Probleme, sondern wir uns selbst. Deshalb sollten wir umsichtig mit dem sein, was wir im Gebet sagen und was wir auch sonst über Gott von uns geben.


(Autor: Markus Kenn)


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