Christliche Gedichte (z.B. Ostergedichte, Familiengedichte) und Lieder

Christ werden
Artikel verschiedener Autoren über den biblisch-christlichen Glauben

Das Alte u. Neue Testament: Ein Evangelium (Gospel) der Liebe

Tagesleitzettel - die tägliche Bibellese vom 25.11.2017

Tagesleitzettel-Feeds RSS-Feed Tagesleitzettel druckenDruck Tagesleitzettel (Bibellese / Kurzandacht) per Newsletterabonnement täglich erhaltenEMail-Abo.
Dann  jauchzt mein Herz dir grosser Herrscher zu: Wie gross bist du!

Die Himmel erzählen die Ehre Gottes und die Feste verkündigt seiner Hände Werk.

Psalm 19,2

Herr, hilf, dass wir nicht vergessen,
du bist`s der alles schafft!
Niemand kann, mein Gott, ermessen.
deine Grösse, deine Kraft!

Frage: Was ist wahre Anbetung Gottes?

Vorschlag: Gott mit reinen Händen und Lippen - gereinigt durch das Blut Jesu zu loben, ihm zu danken für alle Segensströme und ihm unser Leben zum Dienst zu weihen. Ehre sei dem Vater und dem Sohne und dem Heiligen Geiste, amen!

Christ werden, Umkehr, Glauben wagen

Inhalt

1

2

3

4

5

6

7

8

9

10

11

12

13

14

15

16

17

18

19

20

21

22

23

24

25

26

27

28

29

30

31

32

33

34

35

36

37

38

39

40

41

42

43

44

45

46

47

48

49

50

51

52

53

54

55

56

57

58

59

60

61

62

63

64

65

66

67

68

69

70

71

72

73

74

75

76

77

78

79

80

81

82

83

84

85

86

87

88

89

90

91

92

93

94

95

96

97

98

99

100

101

102

103

104

105

106

107

108

109

110

111

112

113

114

115

116

117

118

119

120

121

122

123

124

125

126

127

128

129

130

131

132

133

134

135

136

137

138

139

140

141

142

143

144

145

146

147

148

149

150

151

152

153

154

155

156

157

158

159

160

161

162

163

164

165

166

167

168

169

170

171

172

173

174

175

176

177

178

179

180

181

182

183

184

185

186

187

188

189

190

191

192

193

194

195

196

197

198

199

200

201

202

203

204

205

206

207

208

209

210

211

212

213

214

215

216

217

218

219

220

221

222

223

224

225

226

227

228

229

230

231

232

233

234

235

(Mit obiger Navigationsleiste kann innerhalb des Christwerden-Menüs geblättert werden)


Dem Herr unbedingt folgen!



Ich war vierzig Jahre alt, da mich Mose, der Knecht des HERRN, aussandte von Kades-Barnea, das Land zu erkunden, und ich ihm Bericht gab nach meinem Gewissen. Aber meine Brüder, die mit mir hinaufgegangen waren, machten dem Volk das Herz verzagt; ich aber folgte dem HERRN, meinem Gott, treulich.

Josua 14, 7-8 (Luther 1912)


Wer heutzutage sein Leben nach christlichen Werten ausrichtet, bemerkt sehr bald, dass seine Umgebung die Nase über ihn rümpft und er Gegenstand von feinem bis hin zu einem recht derben Spott wird. In den Massenmedien wird ebenfalls sehr viel dafür getan, dass wiedergeborene Christen als lächerlich erscheinen: Evangelikale werden mit Radikalinskis jeder Coleur gleich gesetzt und oft als ebenso gefährlich eingestuft wie religiöse Terroristen, die sich in die Luft sprengen und dabei erpicht darauf sind, möglichst Viele "Ungläubige" mit in den Tod zu reißen. Auch mit Rechtsextremisten wird man in einen Topf geworfen, und wer es wagt, darauf hinzuweisen, dass Homosexualität aus biblischer Sicht eine Sünde ist, erntet den Vorwurf der Diskriminierung und der Homophobie.

Schon Josua spürte, dass es nicht Viele sind, die treulich dem lebendigen Gott folgen: Während er das Land Kanaan erkundete und einen sehr genauen Bericht nach besten Wissen und Gewissen gab, machten seine Brüder dem Volk das Herz verzagt, sodass sie sich zunächst nicht trauten, jenes verheißene, gelobte Land einzunehmen wie der Herr es befohlen hatte. Solche Situationen sind nicht einfach, weil jeder Einwand uns in der Ausführung des göttlichen Willens langsamer macht und beständige Gegenrede bei einem selbst früher oder später Zweifel aufkommen lässt. Es ist daher sehr wichtig, in einer lebendigen, beständigen Beziehung zu Gott zu leben, also im Gebet, in der Bibellese und in der Gemeinschaft mit Glaubensgeschwistern. Hilfreich ist aber auch das Lesen entsprechender Sekundärliteratur, also die Auslegungen über die Schriften.

Mir selbst hat es zudem geholfen, mich mit den Biografien großer Glaubenshelden wie Livingstone oder George Müller zu lesen: Sie selbst erfuhren Prüfungen und Widerstände, ließen sich aber nicht beirren. Bereits die Bibel berichtet uns nicht nur bei Josua, dass sich Glaubensvorbilder nicht beirren ließen.

Vorher hat schon Noah unbeirrt über eine lange Zeit hinweg die Arche gebaut und dafür sehr viel Unverständnis und Spott geerntet: Niemand außer seiner Frau und seinen Söhnen mit ihren Gattinnen glaubten an eine große, bevorstehende und reinigende Flut. Noah baute überdies sehr lange an der Arche: Sicher hat auch er sich die Frage gestellt, ob er das Richtige tut, ob er Gott richtig verstanden hätte.

Bei der Mission geht es uns sicherlich ähnlich: Wir verteilen Traktate und stoßen ebenso auf Ablehnung und Unverständnis, und manchmal sind wir sehr lange im Glauben und erleben nicht, wie sich jemand aufgrund unseres Einsatzes bekehrt. Ich selbst weiß von keinem, der sich aufgrund meines Zeugnisses bekehrt hätte und habe mir oft genug die Frage gestellt, warum ich es tue. Dabei habe ich aber eingesehen, dass die Frage lauten muss, was ich besser machen kann und wo ich Jesus bitten muss, mich zu verändern, damit Menschen erreicht werden, die auf der Suche sind.

Es kommt darüber hinaus ja auch nicht darauf an, ob ich mitbekomme, dass sich jemand bekehrt: Wichtig ist, dass ich den Samen ausstreue so gut ich kann. Bei der US-Army hatte ich einen gläubigen Kollegen, der den Herrn vor mir bekannte, und in einer Stuttgarter Kirche fand ich einmal ein Chick-Traktat mit dem Titel "Warum weint Maria?" Weder mein Kollege noch derjenige, der das Chick-Traktat ausgelegt hatte, haben erfahren, dass ich mich bekehrt habe und sie maßgeblich daran mit beteiligt sind.

Oft verstehen wir nicht, warum Gott uns bestimmte, oft auch leidvolle Wege gehen lässt. Sicher wäre es für uns angenehmer, wenn alles um uns herum Friede, Freude, Eierkuchen wäre, wenn wir Erfolg hätten, wenn wir gesund blieben, wenn uns kein Schicksalsschlag treffen würde, doch wüssten wir, ob wir dann dem Herrn noch folgen würden? - Manchmal kommt Leid über uns, damit wir das Beten nicht verlernen. Auf jeden Fall weiß Gott, wie viel wir ertragen können und wacht darüber, dass wir nicht überfordert werden. Und natürlich hat Er das Große, Ganze im Blick, aber auch jedes noch so kleine, unbedeutende Detail. Er weiß also genau, warum Er uns diesen oder jenen Weg gehen lässt. Vielleicht erreichen wir durch eine Krankheit einen Arzt, eine Krankenpflegerin, eine Apothekenangestellte, einen Mitpatienten. Vielleicht sind wir in der Arbeitslosigkeit, um Zeugnis zu sein gegenüber anderen Betroffenen. Vielleicht gehen wir durch Trauer und merken eventuell selbst nicht, dass diejenigen, die uns trösten wollten und ganz sicher uns auch in dieser Situation getröstet haben, selbst gestärkt nach Hause gehen. - Gottes Wege sind wunderbar, auch wenn wir sie nicht oder zumindest nicht gleich und / oder nicht ganz verstehen, aber wie Noah und Abraham dürfen wir wissen, dass Gott mit uns ist.

Wir dürfen Gott also folgen. Dies ist aber kein blindes Folgen, kein Kadavergehorsam, keine büro- und technokratische Pflichterfüllung von Krämerseelen. Jesus hat uns ja gezeigt, dass wir mit gesundem Menschenverstand an die Aufgaben, die Er uns stellt, heran gehen sollen. Der Sabbat ist für den Menschen da, nicht umgekehrt. Sprich: Die Gebote sind für uns Menschen gemacht worden und nicht wir Menschen für die Gebote. Da müssen wir die Prioritäten richtig setzen, und Jesus hat uns das vor gemacht: Natürlich war und ist Er dagegen, dass wir den Tag des Herrn kommerzialisieren; dennoch dürfen wir an Seinem Tag Gutes tun, etwa Kranke besuchen, einen lieben Freund anrufen, einen Einsamen mal zum Essen oder Grillen einladen usw. Jesus hat ja auch darauf hingewiesen, dass Priester am Sabbat durch den Gottesdienst arbeiten und einen Knaben beschneiden, der dann acht Tage alt ist, ohne dadurch in Sünde und Schuld zu fallen. Auch David geriet mit seinen Leuten nicht in Sünde und Schuld, als er die Schaubrote aß, die den Priestern vorbehalten gewesen sind und jeder Andere mit dem Tod bestraft wurde, der sie unberechtigt aß. Doch aufgrund der Gegebenheiten hatten David und seine Männer keine andere Möglichkeit, ihren Hunger zu stillen und waren deshalb ohne Sünde.

Das heißt: Bei dem Tun des göttlichen Willens ist es nicht verboten, das Gehirn einzuschalten, ja, Gott erwartet das von uns sogar. Wir sind als Christen also gut beraten, wenn wir unseren Verstand nicht an der Garderobe abgeben. Gott verlangt von uns nicht, dass wir alle Genies dieser Welt übertreffen, und nicht jeder hat dieselbe Intelligenz wie der Andere, aber das Potential, welches wir haben, dürfen wir einsetzen, ja, Gott will das sogar. Dort, wo es uns an Weisheit mangelt - und wem von uns mangelt es nicht an Weisheit? - schenkt uns Gott das, was uns noch fehlt. Das gilt auch in allen anderen Bereichen. Deshalb können wir Ihm auch unbedingt folgen, allen Zweifeln und Widerständen zum Trotz.


(Autor: Markus Kenn)


  Copyright © by Markus Kenn, www.christliche-themen.de
  Dieser Inhalt darf unter Einhaltung der Copyrightbestimmungen kopiert und weiterverwendet werden


Ähnliche Artikel, Gedichte etc. auf www.christliche-themen.de:
Die Reifeprüfung (eine wahre Geschichte) (Themenbereich: Gehorsam)
Der Prophet Jona und ich (Themenbereich: Gehorsam)
Die Entscheidung (Themenbereich: Aktiv sein)
Von Jetzt auf Sofort! (Themenbereich: Gehorsam)
Zwischen Hosianna! und Kreuziget Ihn! (Themenbereich: Verfolgung)
Ist Jesus wirklich Dein Herr? (Themenbereich: Gehorsam)
Aktiv sein (Themenbereich: Aktiv sein)
Nur frommer Schein? (Themenbereich: Aktiv sein)
Infos, große Linklisten etc. auf www.bibelglaube.de zu weiteren Artikeln, Gedichten, Liedern usw.:
Themenbereich Anfeindungen
Themenbereich Gehorsam
Themenbereich Aktiv sein



Gottesbotschaft
Bibel & Glauben
Christliche Gedichte und Lieder
Christliche Gedichte & Lieder
Christliche Themen

Christliche Lyrik

Christliche Kinderwebsite mit Kindergedichten und Spielen
Christliche Kinderwebsite
Tagesleitzettel, die tägliche Bibellese
tägliche Bibellese
Christen heute
Christen heute
Christliche Unternehmen stellen sich und ihre Leistungen vor
Christliches Branchenverzeichnis
Web-Verzeichnis zum biblisch-christlichen Glauben
Christliches Web-Verzeichnis

Rettung finden

Jesus Christus ist in die Welt gekommen, Sünder zu erretten!

1. Timotheus 1,15

Topaktuelle Bibelarbeiten

Bibelarbeiten mit Fragen und Antworten zu topaktuellen endzeitlichen Themen:

Das Zeichen des Menschensohn
Das Zeichen des Menschensohns

Offenbarung 12 und der vergangene 23.09.2017

Die 7 Sendschreiben Jesu an die Endzeitgemeinden

Die Bedeutung der Sterne in der Zeit des Endes

Das Gleichnis von den zehn Jungfrauen (Matth. 25,1-13)

Vorbereitung gläubiger Christen auf die Erstlings-Entrückung

Das Preisgericht

Die Hochzeit des Lammes

Das neue Jerusalem

Buß-Aufruf


www.die10gebotegottes.de

Umfrage

Umfrage

Die Zeichen mehren sich, dass Entrückung, 3 1/2 Jahre Trübsalzeit und 1000-jähriges Reich kurz bevor stehen.
Aber was kommt dann?

Was wissen Sie über die zukünftige ewige Herrlichkeit im Himmel?

Zur Umfrage