Christliche Gedichte (z.B. Ostergedichte, Familiengedichte) und Lieder

Gottes Handeln und Wirken
Artikel verschiedener Autoren über den biblisch-christlichen Glauben

Das Alte u. Neue Testament: Ein Evangelium (Gospel) der Liebe

Tagesleitzettel - die tägliche Bibellese vom 11.12.2018

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Sehnsucht nach Jesus Christus!

Und er nahm von den Steinen jenes Orts und legte sie unter sein Haupt und legte sich an dem Ort schlafen. Und er hatte einen Traum; und siehe, eine Leiter war auf die Erde gestellt, die reichte mit der Spitze bis an den Himmel. Und siehe, auf ihr stiegen die Engel Gottes auf und nieder. Und siehe, der HERR stand über ihr

1. Mose 28,11b-13a

Bricht mir wie Jakob dort
Nacht auch herein,
find ich zum Ruheort
nur einen Stein,
ist auch im Traume hier
mein Sehnen für und für.
Näher, mein Gott zu dir,
näher zu dir!

Frage: Sehnen Sie sich auch danach endlich die Himmelsleiter der Entrückung zum Herrn der Herrlichkeit erklimmen zu dürfen?

Tipp: Welch anschauliches Bild gibt uns hier die Bibel: Eine Himmel und Erde verbindende Leiter und darauf auf und absteigend „dienstbare Geister, ausgesandt zum Dienst um derer willen, welche das Heil erben sollen“ (Hebr. 1,14). Ganz oben steht der HERR der Herrlichkeit. Wir wissen dass die Bibel das Bild der Brautgemeinde und des Bräutigams Jesus verwendet. Noch besteht eine räumliche Trennung wie bei Verlobten – aber jedes Gotteskind muss die Sehnsucht haben endlich bei Jesus Christus zu sein. Lasst uns darum beten, dass Jesus endlich nach seiner Verheißung kommt und die Himmelsleiter „ausgefahren wird“ um uns zu holen!

Gottes Handeln und Wirken

Inhalt

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Fürchte Dich nicht!



Aber du, mein Knecht Jakob, fürchte dich nicht, und du, Israel, verzage nicht! Denn siehe, ich will dir aus fernen Landen und deinem Samen aus dem Lande seines Gefängnisses helfen, daß Jakob soll wiederkommen und in Frieden sein und die Fülle haben, und niemand soll ihn schrecken. Darum fürchte dich nicht, du, Jakob, mein Knecht, spricht der HERR; denn ich bin bei dir. Mit allen Heiden, dahin ich dich verstoßen habe, will ich ein Ende machen; aber mit dir will ich nicht ein Ende machen, sondern ich will dich züchtigen mit Maßen, auf daß ich dich nicht ungestraft lasse.

Jeremia 46, 27-28 (Luther 1912)


Immer wieder spricht Gott den Seinen Mut zu und fordert sie auf, sich nicht zu fürchten, sondern auf Ihn zu vertrauen. Uns Menschen fällt dies allerdings oft schwer in den Widernissen des Lebens: Der Existenzkampf war immer schon hart, die Hebräer erlebten wiederholt Fremdherrschaft, Sklaverei und Zerstreuung, und auch als Christen wissen wir, dass nicht alles eitel Sonnenschein ist. Als Christen gehören wir sogar zu der am Meisten verfolgten Gruppe der Welt; Verfolgung und Folter gibt es nicht nur in der arabischen Welt, sondern auch in Diktaturen.

Zum Glück haben wir in den westlichen Industrienationen noch weitestgehend Freiheit, aber auch hier ist Christ sein nicht unproblematisch: Schnell wird man in den Kreis von Spinnern und Extremisten gestellt, und der Vergleich zu religiösen Terroristen wird schnell gezogen. Wer Kreationist ist, wird als ungebildet, ignorant und unwissenschaftlich gebrandmarkt und ausgegrenzt; selbst moralische Werte wie Treue und Aufrichtigkeit, Tapferkeit und Mut, Pünktlichkeit und Fleiß werden angegriffen. Diejenigen, die jungfräulich in die Ehe gehen wollen, werden ausgelacht. Arbeitslosigkeit, Altersarmut und prekäre Arbeitsverhältnisse treffen Christen genauso wie den Rest der Welt. Sorgen macht man sich auch um die Kinder, die es immer schwerer haben, überhaupt einen Ausbildungsplatz zu finden, und selbst in den Zukunftsindustrien ist ein guter Berufsabschluss längst keine Garantie für Übernahme oder gar einer längerfristigen Beschäftigung. Zeitverträge und angespannte Wirtschaftsdaten, Finanzkrise und Leistungsdruck sind weitere Belastungen, denen wir auch als Christen ausgesetzt sind. Wir sind zwar nicht von dieser Welt, doch mitten in ihr. Wie sollte man sich da nicht fürchten?

Ja, auch ich mache mir Sorgen, auch wenn ich selbst keine Familie und somit keine Kinder habe. Manchmal bin ich nahe daran zu verzweifeln. Doch die Worte Gottes machen mir Mut: Er selbst beschreibt ja in den beiden oben zitierten Versen, dass Er unsere Situation ganz genau kennt und weiß, dass wir als Menschen dies allein nicht buckeln können. Er ist bei uns und steht uns in allen noch so widrigen Lebenssituationen bei. Wir brauchen uns also nicht zu fürchten, stehen die Zeichen auch auf Sturm. Am Ende gewinnt Gott, am Ende werden wir bei Ihm sein. Wir dürfen wissen, dass Er all unser Leid nimmt, dass wir zwar mit Tränen säen, aber mit Freuden ernten werden.


(Autor: Markus Kenn)


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