Christliche Gedichte (z.B. Ostergedichte, Familiengedichte) und Lieder

Sünde / Gericht
Artikel verschiedener Autoren über den biblisch-christlichen Glauben

Das Alte u. Neue Testament: Ein Evangelium (Gospel) der Liebe

Tagesleitzettel - die tägliche Bibellese vom 16.10.2018

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Allmacht Gottes - auch über das Weltall hinaus!

Er ist ein lebendiger Gott, der ewig bleibt, und sein Reich ist unvergänglich, und seine Herrschaft hat kein Ende. Er ist ein Retter und Nothelfer, und er tut Zeichen und Wunder im Himmel und auf Erden.

Daniel 6,27-28

Alle Macht ist Dir, HERR Jesus, gegeben,
drum sollen wir auch im Gehorsam leben,
denn Du wirst dann auch für uns sorgen:
Nicht nur heute, sondern auch morgen!

Frage: Sind Sie sich der gewaltigen Aussage des obigen Verses bewusst?

Tipp: Sicher kennen wir alle Jesu Missionsauftrag auf Grundlage dieser Worte: „Mir ist gegeben alle Gewalt im Himmel und auf Erden. Darum gehet hin und lehret alle Völker“ (Matth. 28,18-19a). Könnte es sein, dass Glaube und Vertrauen zu Jesus Christus zu klein sind und wir uns der Dimension nicht recht bewusst sind? Der einleitende Bibelvers spricht nicht nur von der Macht Gottes Zeichen und Wunder zu tun, sondern auch Zeit bzw. Ewigkeit seiner Allmacht an. Sollten wir dem allmächtigen Gott nicht voller Vertrauen treu dienen und Jesus Christus folgen wohin ER geht (Off. 14,4)? Lasst uns dies ab heute tun und Jesus Christus um Mut und Glaubensstärke dazu bitten!

Sünde / Gericht

Inhalt

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Gott straft das Böse!



Dies ist das Wort des HERRN, das zum Propheten Jeremia geschah wider die Philister, ehe denn Pharao Gaza schlug....

Jeremia 47, 1-7 (Luther 1912)


Oft genug erscheint es uns, als würde das Böse obsiegen: Geschäftsleute, die keinerlei Skrupel kennen, scheinen die Erfolgreichsten zu sein. Schlimmer noch: Drogendealer, gewalttätige Zuhälter, Schutzgelderpresser nehmen große Summen ein, und es geht ihnen deshalb materiell sehr gut. In der organisierten Kriminalität werden Summen umgeschlagen, die selbst für Großbanker schwindelerregende Höhen erreichen. Diejenigen, die förmlich über Leichen gehen, machen augenscheinlich schneller und steiler Karriere als die, welche sich von ihrem Gewissen und von ethischen Werten leiten lassen. Bedauerlicherweise ist der Satz - "Die Welt, sie will betrogen sein!" - gar nicht mal so falsch: Obwohl die Meisten sich über unehrliche Wahlversprechen beschweren, wollen die Wenigsten die Wahrheit hören. Im Grunde wissen wir, dass unser Selbstbetrug oft schlimmer ist als die Unaufrichtigkeiten der Anderen.

Sehen wir dazu die vielen Diktaturen, in denen die Menschenrechte mit Füßen getreten werden, hören wir von Gewaltverbrechen und Kriegen, von Korruption und von Pfusch am Bau, der Menschenleben gekostet hat, dann fragen wir uns unwillkürlich, wo Gott ist und was Er dagegen tut. Es scheint, als würde das Böse recht behalten und siegreich sein. Ich selbst bekomme die Krise, wenn ich all das Üble sehe, und doch weiß ich, dass ich mich dabei immer zuerst an die eigene Nase packen und vor der eigenen Haustüre kehren muss, und es ist nicht so, dass ein Gott von Ferne zuguckt und nichts gegen das Böse tut. Doch es ist zugleich ein Faktum, dass wir Menschen einen freien Willen haben: Letztendlich ist es doch unsere eigene Entscheidung, ob wir das Gute wollen oder das Böse tun.

Schauen wir in die Geschichte, so sehen wir, dass einst blühende Hochkulturen vergangen sind: Ägypter, Babylonier, antike Griechen, das Römische Imperium, die Inka und Maya stehen stellvertretend für Viele. Auch der einstige Ostblock stürzte über sein eigenes, diabolisches Regime, an deren Folgen besonders die Rumänen heute noch sehr zu leiden haben durch Armut und Perspektivlosigkeit. Das Dritte Reich stürzte halb Europa in den Ruin, und Deutschland war ein einziges Trümmerfeld. Das Böse des Faschismus hatte sich gerecht. Aber leider bleiben bei alledem sehr viele Unschuldige mit auf der Strecke.

Das bedeutet dennoch nicht, dass Gott wegschaut. Eines Tages werden alle vor Ihm stehen und sich für das, was sie getan oder unterlassen haben, verantworten müssen. Wie die einst so mächtige Armee des Pharaos, die in den Fluten des Roten Meeres ertrank, wird Er die gottesfeindlichen und damit bösen Systeme früher oder später wegwischen: Die Philister sind nicht die einzigen, die das zu spüren bekamen. Am Ende der Zeiten, am Jüngsten Tag, wird Gott das Endgericht halten. Wohl dem, welchem die Sünden durch Christus Jesus vergeben sind!


(Autor: Markus Kenn)


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