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Sollte ich wirklich Gefallen haben am Tod des Gottlosen, spricht der Herr, HERR, nicht vielmehr daran, dass er von seinen Wegen umkehrt und lebt?
Hesekiel 18,23
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Seele, dein Heiland ist frei von den Banden,
glorreich und herrlich vom Tode erstanden.
Freue dich, Seele, die Hölle erbebt!
Jesus, dein Heiland, ist Sieger und lebt!
Jesus, dein Heiland, ist Sieger und lebt!
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Frage:
Kurz vor der Entrückung - ist Gott die Verdammnis der Weltmenschen egal?
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Zum Nachdenken: Wir stehen unmittelbar vor der Entrückung. Ist es Gott egal, ob Menschen in die ewige Verdammnis gehen? Alle göttliche Prophetie ist erfüllt. Und ich erwarte jeden Tag, dass die Posaune ertönt und Jesus Seine Brautgemeinde zu sich entrückt.
Zuweilen wird das Warten für mich sehr anstrengend und ich möchte nicht mehr hier sein. Aber durch den heutigen Bibelvers ist mir klar geworden, dass Gott noch Gnadenzeit schenkt. Denn Er möchte nicht, dass Seine Geschöpfe verloren gehen. Immer wieder hat Er gezeigt, dass Er sehr langsam ist zum Zorn. Nach meinem Empfinden verzieht Er; aber ich vertraue auf Seinen einst vorherbestimmten göttlichen Zeitplan. Er kommt zur rechten Zeit. Und ich darf in Seiner Nachfolge getreu meinen Dienst tun; gerade so, wie Er es mir auf mein Herz legt. Und ich möchte an Seinem Herzen ruhen und Frieden bekommen in diesen letzten Tagen. |
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Es heisst: "Kleider machen Leute!" Und wir urteilen und beurteilen oft nur nach Äußerlichkeiten.
Das wurde einmal in einem Fernsehmagazin getestet: Ein Mann fragte - als Tippler verkleidet - nach zehn Pfennig, um telefonieren zu können; er stieß auf Ablehnung, und nur ganz, ganz wenige gaben etwas. Derselbe Mann mit demselben Auftreten war aber "erfolgreich", als er dasselbe Experiment im Nadelstreifenanzug wiederholte. Sind wir da nicht genauso?
Ich für meinen Teil muss zugeben: Leider lass ich mich auch von einem tollen Outfit beeinflussen, mir imponiert die goldene Uhr am Handgelenk, und ich würde mir - wenn ich könnte - auch lieber ein Luxusfahrzeug kaufen, weil ich weiss, damit Eindruck schinden zu können. Ist das aber gerecht?
Es kann und darf nicht sein, dass man als "Gleichmacher" verunglimpft wird, nur weil man Chancengleichheit einfordert; Chancengleichheit bedeutet nicht, dass man alle Menschen "gleichmacht"; sie bedeutet nur, dass das Kind aus einfachen Verhältnissen genauso das Anrecht auf bestmögliche Schul- und Berufsausbildung bis hin zu einem umfassenden Studium haben muss, wenn es die dafür erforderliche Eignung und Neigung hat. Und es ist ungerecht und auch unwirtschaftlich, wenn Menschen eine Arbeitsstelle nicht bekommen, nur weil sie in einer "schlechten" Wohngegend leben oder sogar leben müssen, während diejenigen in den ersten Wohnlagen überall hofiert werden.
Mich macht es zudem wütend, dass selbst an den Schulen ein solcher Ungeist eingezogen ist: Die Markenklamotten, nicht die Hilfsbereitschaft eines Kindes entscheiden darüber, ob es Freunde hat oder nicht. Das Handy mit viel überflüssigem Schnickschnack, der Gameboy und andere Äußerlichkeiten entscheiden darüber, ob jemand "cool" ist, nicht sein mutiges Auftreten und Eintreten für einen Schwachen oder Ausgestoßenen. Während meiner Schulzeit habe ich auch erlebt, dass die Kinder aus wohlhabenden Familien wohlwollender behandelt wurden als die aus den ärmeren Schichten. Das ist gemein und fügt Wunden zu.
Unsere Sprache verrät uns; wir sagen: "Er oder sie kommen aus einem guten Haus und guten, geregelten Verhältnissen!" Aber wir meinen damit: Es ist schlichtweg in der Familie "Kohle ohne Ende" vorhanden. Dann ist man ein Pferd aus einem guten Stall; oft wundern wir uns dann auch darüber, dass dieses Pferd dann doch den meisten Mist macht.
Sind geregelte Verhältnisse nicht etwas anderes? Ein gutes Haus sind für mich liebende Eltern und Geschwister, eine Familie, die zusammenhält. Ob arm oder reich ist nicht entscheidend.
Wichtig für mich ist eine wirklich christliche Einstellung, die Beziehung zu Jesus. Auf Ihn können wir uns verlassen. Deshalb habe ich mich für Ihn entschieden. Rasse, Herkunft und Nationalität sind unwichtig. Ich sehe in Alten und Kindern, in Reichen und Armen Brüder und Schwestern. Weil es auf Jesus ankommt. Am Ende des Lebens bleibt uns ohnehin nur Seine Erlösungstat; ansonsten sind wir verloren. Und auf Seine Rettung allein kommt es an. Das haben der arme Lazerus und der reiche Mann auch gesehen (Lukas 16).
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(Autor: Markus Kenn) |
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