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Jesus sprach: Wahrlich, ich sage euch: Wenn ihr nicht umkehrt und werdet wie die Kinder, so werdet ihr nicht in das Reich der Himmel kommen!
Matthäus 18,3
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Lasst uns kindlich glaubend auf Gott schauen
und Seinem heil‘gen Wort ganz vertrauen.
Nur so wird uns Sein Wort aufgeschlossen
und Erkenntnis kommt uns zugeflossen!
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Frage:
Wie lesen Sie Ihre Bibel: wie ein Kind - oder wie ein kritischer Erwachsener?
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Aufruf: Vielleicht haben Sie es auch schon erlebt: Kindern, denen eine Geschichte vorgelesen wird, glauben nicht nur alles was vorgelesen wird, sondern steigen förmlich in die Geschichte ein und erleben die `Welt` darin damit ganz anders als Erwachsene, welche Geschichten mit skeptischem Abstand betrachten. Man kann es so vergleichen: Ein Erwachsener sieht einen Zug mit Abstand vorbeifahren und beobachtet diesen - ein Kind sitzt hingegen selbst im Zug!
Lasst uns die Bibel wie ein Kind lesen: Nicht nur theoretisch alles für Wahr halten, sondern die Bibel mit ganzem Herzen lieben und mit Herz und Seele in Gottes Wort einsteigen und jedes Detail aufmerksam beachten! Nur so wird uns der volle Segen von Gottes Wort zuteilwerden und die Erkenntnis zunehmen! |
| verschiedene christliche, geistliche Gedichte | (Mit obiger Navigationsleiste kann innerhalb des Gedichte-Menüs geblättert werden)
| Der Herbst Gedicht
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Der Hafer ist geschnitten
und die Trauben reifen noch.
Der Herbst fortgeschritten
als es schon nach Winter roch.
Da wanderte ich durch die Felder
inmitten rote Astern und Reseden.
Teils streifte ich die Wälder
und fing an mit lautem Reden:
"Ach Jahr, bist so schwer zu leiden.
Erst leuchtest du mit bunten Farben,
tust dich überschwenglich kleiden
doch bald muss ich darben.
Noch leuchten Blätter gelb und rot,
die Sonne verliert nun auch an Kraft.
Der Herbst ist da, mit großer Not
und nimmt uns jeden Lebenssaft".
Ich ging weiter an einem Bach,
mit Schwermut und mit Sorgen.
Mein Herz wirkte leer und brach,
an diesem kalten Oktobermorgen.
Das Jahr geht dem Winter entgegen,
kalt streifte der Wind mein Gesicht.
Mein Gemüt wurde erfasst vom Leben,
stille dachte ich an des Schöpfers Licht:
"Herr, vergib mir mein banges Fragen,
meine Zukunft liegt in Deiner Hand.
Du wirst mich sicher durch tragen
bis in Dein verheißenes Land.
Wenn der Frost die Trauben erreicht
und die allerletzte Resede erstarrt,
der Hafer längst schon ist gemäht
und der Boden unter den Astern hart.
Dann, Herr, beginnst Du von Neuem.
Du mischt die Farben meines Lebens
und bringst mich so zum Freuen.
Mein Hoffen war nicht vergebens.
Aus der scharlachroten Sündenfarbe
webst du mit edler und gerechter Hand
mit dem Sorgengrauen meiner Narbe
ein schneeweißes, sauberes Gewand."
So macht diese dritte Jahreszeit,
- die mir zuwider schien, kalt,
grau und fahl - sie macht mich bereit
für den Winter, wenn ich grau und alt.
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(Gedicht, Autor: Günther Höß) |
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