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Als Jesus diesen daliegen sah und wusste, dass es schon lange Zeit so mit ihm steht, spricht er zu ihm: Willst du gesund werden?
Johannes 5,6
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Regier du uns mit starker Hand,
auf dass dein Werk in uns erkannt,
dein Name durch glaubreich Gebärd
in uns heilig erweiset werd.
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Frage:
Was kann ich tun, wenn mich alte Verletzungen zu lange festhalten?
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Zum Nachdenken: Seelische Verletzungen, die Menschen einem antun, können viele Jahre mein Leben beherrschen und mich regelrecht krankmachen. Auch wenn wir vom Willen her den Menschen vergeben (siehe Vaterunser; Matth. 6,12) fällt es unsagbar schwer, diese loszuwerden; auch wenn man allerlei Versuche unternommen hat.
Jesus fragt in dem Gleichnis direkt, ob ich gesundwerden will. Will ich wirklich meine Verletzungen loslassen oder sollten sie weiterhin meine Identität bestimmen? Ich bringe meine Verletzungen zu Jesus und lege sie im Gebet am Kreuz ab. Ich flehe inständig um Seine Gnade die Befreiung schenkt. Jesus antwortet, indem ER mich von den Verletzungen befreit. ER stellt mich auf einen weiten Raum. ER nimmt mir meine Verletzungen ab und löst das Altvertraute das meine Seele gequält hat. Darauf vertraue ich. Ich kann wieder durchatmen. Und ich danke meinem Schöpfer für Seine befreiende Gnade. |
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| Die tun was!
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Ford warb vor vielen Jahren mit dem Slogan: "Ford: Die tun was!" Hier sollte die Servicebereitschaft und die Kundenorientierung genauso heraus gestellt werden wie die Innovationskraft des Unternehmens, denn schließlich möchte man ein gutes Image haben, um möglichst viele Wagen zu verkaufen. Das ist ja für ein Wirtschaftsunternehmen lebenswichtig.
Christen aber tun Vieles ohne jegliche Wirtschafts- und Gewinninteressen, auch wenn viele Menschen sehr schnell dabei sind, hier Geschäftemacherei zu vermuten. Ja, sicher: Christliche Krankenhäuser und Seniorenheime rechnen mit Sozialversicherungsträgern ab, und Spendenaufrufe sind auch bei christlichen Organisationen üblich, und keine christliche Wohlfahrtsorganisation wird sich gegen staatliche Zuwendungen wehren. Es gibt auch eine Reihe von christlichen Stiftungen, die Gewinne erwirtschaften. Doch irgendwie muss ja die Arbeit finanziert werden.
Und viele Christen greifen selbst tief in die Tasche, damit die Arbeit in den Wohlfahrtseinrichtungen weiter geht: Mancher bringt von zuhause noch Nahrungsmittel für Suppenküchen und Tafeln mit, andere fahren zu Freunden und Bekannten, um Kleider zu sammeln, und wieder andere bringen sich nicht nur ehrenamtlich ein, sondern geben auch das, was sie an Materiellem erübrigen können. Oft geschieht dies anonym.
Ja, Christen tun etwas: Heilsarmee, Innere Mission, Weihnachten im Schuhkarton werden von vielen freiwilligen Trägern und Mitarbeitern unterstützt. Ohne sie sähe die Welt ärmer aus. Christen tun wirklich was: Das durfte ich selbst erleben.
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(Autor: Markus Kenn) |
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