Christliche Gedichte (z.B. Ostergedichte, Familiengedichte) und Lieder

Christlicher Glaube
Artikel verschiedener Autoren über den biblisch-christlichen Glauben

Das Alte u. Neue Testament: Ein Evangelium (Gospel) der Liebe

Tagesleitzettel - die tägliche Bibellese vom 20.07.2018

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Viele Menschen sind Sklaven der Sünde!

Da sprach Jesus zu ihm: Stecke dein Schwert an seinen Platz! Denn alle, die zum Schwert greifen, werden durch das Schwert umkommen!

Matth. 26,52

Viel Gewalt gibt es in der ganzen Welt,
mit ihr ist es nicht zum Besten bestellt!
Denn genauso damals wie auch heute
sind „Sklaven“ der Sünde viele Leute!

Frage: Würden Sie gegen Freunde eine Waffe für Geld einsetzen?

Tipp: Eine Studie zeigte erschreckend auf, welch hoher Prozentsatz der Menschen weltweit für entsprechend viel Geld ohne zu zögern selbst dem besten Freund ins Bein schießen würden! Wie satanisch diese Gesinnung ist zeigt sich, wenn man weiterdenkt: Zum einen zählt Vertrauen und Freundschaft offenbar bei vielen Menschen nichts mehr sobald es um den „verfluchten Mammon“ geht. Aber der Freund könnte genauso gekauft worden sein und aus Reflex gleich, dann aber mit tödlicher Folge, zurück schießen! Welcher Wahnsinn! Wie leicht haben es Despoten also mit Geld Terror zu säen und Menschen teuflisch wie Marionetten zu steuern! Wie leicht wird es der Antichrist haben die ganze Welt unter seine Gewalt zu bringen! Im scharfen Kontrast zu vielen lieblosen Menschen heute hat Jesus seine Liebe darin erzeigt, dass er sein Leben für uns gab um uns zu erretten! Lasst uns Jesus Christus dafür von ganzem Herzen ehren, lieben und preisen!

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Wen erwählt Gott?


"Nicht hat euch der HERR angenommen und erwählt, weil ihr größer wäret als alle Völker - denn du bist das kleinste unter allen Völkern -, sondern weil Er euch geliebt hat."

5. Mose 7,7 f.

Wen erwählt Gott? Erwählt Er den Großen und Starken, der scheinbar alles kann? Erwählt Er den Muskelprotz, Supermann oder Angeber? Erwählt Er den Gebildeten, der Menschenklugheit besitzt? Welches Volk erwählt Gott? Das Mächtige, das ein großes Heer, viele Waffen und Panzer besitzt? Das Reiche, das allen Wohlstand verwirklichen kann?

Nichts von alledem! Gott erwählt das Geringe, Kleine, Unscheinbare, Demütige. Er hat das Volk erwählt, das unter allen das geringste und verachtetste ist: Israel. Auch die Führer dieses Volkes, die bleibende positive Bedeutung behielten, erwählte Gott nicht mit den Augen der Menschen, sondern Er sah das Herz an. So gehen, als Samuel einen Sohn Isais zum König salben soll, alle sieben prächtigen, imponierenden Söhne Isais vorüber, aber keiner ist der Erwählte, sondern der Jüngste: der kleine David (1. Samuel 16). Und schließlich erwählt Gott als Seinen Gottesknecht den Allerverachtetsten, mit Speichel und Schmach Bedeckten; ja, Er selbst entäußert sich in Ihm und nimmt Knechtsgestalt an.

Warum handelt Gott so? Weil Er nur mit dem, der sich vor Ihm demütigt, etwas anfangen kann und will. Wer sagt: "Ich bin groß und stark, ich bin mein eigener HERR", der setzt sich selbst von Gott ab. Dagegen: seine eigene Kleinheit und Verlorenheit erkennen, sich ganz Gottes Gnade öffnen - das ist das Geheimnis der Erwählung und Errettung.

Haben wir den HERRN schon um die rechte Demut des Herzens gebeten? Wir gelangen nur dorthin durch den Zerbruch unseres alten, stolzen Wesens. Das schmerzt. Aber dieser Schmerz ist heilsam und rettet uns, falls er uns zur Umkehr bewegt, für die Ewigkeit. Wir beten:

Von ganzem Herzen will ich Dank Dir bringen
und vor den Menschen will ich Dir lobsingen.
Vor Deinem heiligen Tempel will ich niederfallen.
Für Deine Gunst und Treu' soll Deinem Namen Dank erschallen.
Denn herrlich, herrlich, herrlich ist Dein Name über allen.

Wenn ich zu Dir ruf`, weiß ich: Du wirst hören
und meiner Seele große Kraft bescheren.
HERR, alle Herrscher auf dem Erdball sollen Dich preisen,
dass Du sie leiten willst und unterweisen.
Doch Du allein, HERR, sollst "der Höchste" heißen.

Nur Du bist mächtig und so hoch erhaben.
Wer niedrig ist, den wird Dein Beistand tragen.
Den Stolzen aber kennst Du nur von weitem.
Und muss ich mitten durch die Not und Trübsal schreiten,
wirst Du des Segens Flügel um mich breiten.
Amen.


(-Autor: Lothar Gassmann)


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