Christliche Gedichte (z.B. Ostergedichte, Familiengedichte) und Lieder

Sünde / Gericht
Artikel verschiedener Autoren über den biblisch-christlichen Glauben

Das Alte u. Neue Testament: Ein Evangelium (Gospel) der Liebe

Tagesleitzettel - die tägliche Bibellese vom 18.09.2019

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Wie bekommt man ein reines Herz?

Gott ist dennoch Israels Trost, für alle, die reinen Herzens sind.

Psalm 73,1

Bei Dir darf ich Trost empfinden,
mich in Deine Gnade binden,
Deiner Liebe starkes Licht,
schenkt dem Herzen Zuversicht.

Frage: Wie bekommt man ein reines Herz?

Vorschlag: Seit dem Sündenfall von Adam und Eva ist jeder Mensch mit Sünde belastet und hat die Neigung zum sündigen. Da Gott aber keine Gemeinschaft mit Sündern haben kann, weil er heilig ist, hat er uns seinen Sohn, Jesus Christus, in die Welt gesandt. Dieser nahm unsere Sünden auf sich und ließ sich an unserer Stelle ans Kreuz von Golgatha schlagen und töten. Weil er als unschuldiges Opferlamm unser Urteil getragen hat, geht jeder Mensch straffrei aus, wenn er seine eigene Sünde bereut und bekennt, wenn er Gott um Vergebung bittet und ihn als seinen Herrn anerkennt. Wer an Jesus glaubt, der wird gerettet und bekommt ein reines Herz. Jesus sagt: Selig sind, die reinen Herzens sind, denn sie werden Gott schauen!

Sünde / Gericht

Inhalt

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Der Gottlose weiß gar nichts



Der Gerechte berücksichtigt das Recht der Armen, der Gottlose aber ist rücksichtslos.

Sprüche 29,7 (Schlachter 2000)


Werk mit dem Titel "Antichrist" lehnte den christlichen Glauben und die christliche Ethik radikal ab. "Gott ist tot. Nun soll der Übermensch leben", lautete sein Motto.

An dieser Stelle möchte ich im Blick auf Nietzsche ein persönliches Erlebnis wiedergeben. Vor einigen Jahren besuchte ich das Nietzsche-Haus in Sils Maria inmitten der traumhaft schönen Landschaft des Oberengadins. Erschüttert stand ich vor den Fotografien, die Nietzsche in seiner über zehn Jahre bis zu seinem Tode währenden geistigen Umnachtung zeigen. Am Morgen hatte ich am Silser See auf dem dort befindlichen Nietzsche-Felsen das "trunkne Lied" aus dem "Zarathustra" gelesen: "O Mensch! Gib acht!/ Was spricht die tiefe Mittemacht?/ 'Ich schlief, ich schlief - / Aus tiefem Traum bin ich erwacht: / Die Welt ist tief,/ und tiefer als der Tag gedacht./ Tief ist ihr Weh - / Lust - tiefer noch als Herzeleid: / Weh spricht: Vergeh! / Doch alle Lust will Ewigkeit - / will tiefe, tiefe Ewigkeit'."

Unter dem Eindruck dieser Erlebnisse und dieses Gedichts schrieb ich in das im Nietzsche-Haus aufliegende Gästebuch: "O Mensch! Gib acht!/ Er starb in tiefer Nacht. / Welche Tragik, dass Nietzsche inmitten der Herrlichkeit dieser Schöpfung den Schöpfer nicht fand."

Der Mensch, der die Stelle Gottes einnehmen möchte, stürzt aus seiner scheinbaren Selbsterhöhung unmittelbar in den Abgrund - so wie die Engel, die vor der Erschaffung des Menschen bereits Gottgleichheit erstrebten und zu Dämonen wurden: "Gott hat selbst die Engel, die gesündigt haben, nicht verschont, sondern hat sie mit Ketten der Finsternis in die Hölle gestoßen und übergeben, damit sie für das Gericht festgehalten werden" (2. Petrus 2,4; vgl. Hesekiel 28,1 ff.; Jesaja 14,12 ff.; Judas 6). Das ist eine sehr ernste Warnung. Hierzu ein Bild zum Nachdenken:

Steine in die Luft geschleudert
werden zu Vögeln

Doch im nächsten Augenblick
holt sie die Wirklichkeit zurück.


(-Autor: Lothar Gassmann)


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