Christliche Gedichte (z.B. Ostergedichte, Familiengedichte) und Lieder

Die Bibel
Artikel verschiedener Autoren über den biblisch-christlichen Glauben

Das Alte u. Neue Testament: Ein Evangelium (Gospel) der Liebe

Tagesleitzettel - die tägliche Bibellese vom 26.04.2019

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Klagen wir unsere Nöte dem allmächtigen Gott, der uns hilft.

Warum sorgt ihr euch um die Kleidung? Schaut die Lilien auf dem Feld an, wie sie wachsen: Sie arbeiten nicht, auch spinnen sie nicht. Ich sage euch, dass auch Salomo in all seiner Herrlichkeit nicht gekleidet gewesen ist, wie eine von ihnen.

Matthäus 6,29

Danke für das Essen und das Trinken,
für das Tragen meiner Not und Sorgen.
Herr, in deine Arme lass mich sinken,
für alle Zeiten - heute wie auch morgen!

Frage: Bringt uns das tägliche Sorgen weiter und ändert das etwas an unserer Lage?

Vorschlag: Nein, mitnichten! Die Bibel sagt: niemand kann seines Lebens Länge eine Elle zusetzen. Richten wir uns doch allezeit nach dem Bibelbuch. Wenn uns Zukunftsängste plagen wollen, dann bringen wir diese Nöte unserm Herrn im Gebet, er wird uns versorgen und uns innerlich still machen. Ich bin diesen Weg schon oft gegangen und mir ist geholfen worden.

Die Bibel - das Buch der Bücher

Inhalt

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Rundblick, Weitblick, Ausblick, neuer Horizont



Diese aber waren edler denn die zu Thessalonich; die nahmen das Wort auf ganz willig und forschten täglich in der Schrift, ob sich's also verhielte.

Apostelgeschichte 17,11 (Luther 1912)


Es gibt kein Leben als Christ und auch kein Entrinnen vor den Gefahren der Endzeit ohne Kenntnis des Wortes Gottes, das diese Gefahren entlarvt und den Ausweg zeigt. Die Bibel ist wie ein Kompass, der uns Orientierung schenkt. Die prophetischen und apokalyptischen Kapitel sollten heute in Predigten, Bibelstunden und Hauskreisen vermehrt betrachtet werden. Doch sollten wir uns mit dem Verstehen dessen begnügen, was der HERR uns zuteilt, und keinen gewagten Spekulationen verfallen. Wir sollten nichts zur Schrift hinzutun, nichts von ihr wegnehmen und keine Stellen aus dem Zusammenhang reißen. Das Gebet um das rechte Verständnis ist gerade bei den apokalyptischen Schriften das A und das O.

Es dürfte selbstverständlich sein, dass sich echte Kinder Gottes das Wort Gottes durch eine vom Unglauben gespeiste Bibelkritik nicht rauben lassen, sondern die reale Erfüllung der prophetischen und endzeitlichen Aussagen erwarten. Den Spöttern, die fragen: "Wo bleibt denn die Verheißung Seines Kommens?" antwortete bereits der Apostel Petrus: "Der HERR verzögert nicht die Verheißung, wie es einige für eine Verzögerung halten; sondern Er hat Geduld mit euch und will nicht, dass jemand verloren werde, sondern dass jedermann zur Buße finde" (2. Petrus 3,3 f.9).

Das Wort Gottes schenkt uns den rechten Rundblick: Wir erkennen, was in der Welt um uns herum geschieht. Es schenkt uns den rechten Weitblick: Wir schauen über das Vordergründige hinaus zum Ziel, über das Vorletzte hinaus zum Letzten. Und es schenkt uns den rechten Ausblick: über die antichristliche Zeit hinaus zum wiederkommenden HERRN.

Rundblick, Weitblick, Ausblick, neuer Horizont,
neue Perspektive, Hoffnung, die sich lohnt.
Einblick, Durchblick, Aufblick hin zu Gottes Thron.
Ihm wollen wir dienen: Jesus, Gottes Sohn.

Wir blicken über das hinaus, was unsre Augen seh' n,
und nehmen viele Dinge wahr, die wir noch nicht versteh`n.
Denn Gott, der diese Welt erschuf, wirkt Wunder ohne Zahl,
hält Mensch und Tier in Seiner Hand und lenkt das Weltenall.

Wir blicken über das hinaus, was uns den Atem raubt,
weil Hoffnung dem verheißen ist, der an den Retter glaubt.
Der Retter kam von Gottes Thron herab in unsre Welt.
Ja, Jesus Christus, Gottes Sohn, ist's, der uns trägt und hält.

Wir blicken über das hinaus, was unsre Zeit begrenzt,
weil schon am roten Horizont die neue Schöpfung glänzt.
Ja, diese Erde wird vergeh`n, doch Gott hält schon bereit
ein Leben, das nicht enden wird in seiner Ewigkeit.


(-Autor: Lothar Gassmann)


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