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..die durch Glauben Königreiche bezwangen, Gerechtigkeit wirkten, Verheißungen erlangten, der Löwen Rachen verstopften, ..
Hebräer 11,33
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Auf meinen lieben Gott
trau ich in Angst und Not;
der kann mich allzeit retten
aus Trübsal, Angst und Nöten,
mein Unglück kann er wenden,
steht alls in seinen Händen.
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Frage:
Was kann der Glaube an den Auferstandenen bewirken?
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Zum Nachdenken: Im 11. Kapitel des Hebräerbriefes werden uns die Segnungen, die durch den Glauben geschehen, vor Augen geführt. Der Glaube kann Berge versetzen. Durch meinen Glauben bin ich erlöst und errettet zum ewigen Leben. Der Glaube gibt Sicherheit in guten und in schlechten Zeiten. Dabei muss ich aber erkennen: Der Glaube erfüllt nicht alle meine Wünsche. Der Glaube erhört nicht alle meine Gebete. Der Glaube lässt nicht Anfechtungen, Probleme und Verwerfungen in meinem Leben aus.
Aber durch den Glauben stehe ich an Gottes Hand und ich darf mich auf Ihn verlassen, dass ER es gut mit mir meint. ER hat einen guten Plan für mein Leben. ER wird es wohl machen. Auch wenn ich Seine Wege nicht immer verstehe, so will ich mich doch an Ihn halten. Vielleicht kann ich es mit dem Wort `dennoch` am besten verstehen. |
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| Gibt es einen Sinn des Leidens?
Als aber die drei Freunde Hiobs von all diesem Unglück hörten, das über ihn gekommen war, kamen sie, jeder von seinem Ort, nämlich Eliphas, der Temaniter, und Bildad, der Schuchiter, und Zophar, der Naamatiter; diese verabredeten sich, miteinander hinzugehen, um ihm ihr Beileid zu bezeugen und ihn zu trösten.... Hiob 2,11.13 (Schlachter 2000) |
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Gibt es einen Sinn des Leidens? Gibt es Möglichkeiten, Leiden zu erklären? Ich möchte vorausschicken, dass viel Leid unerklärlich bleibt. Man denke z.B. nur an das Sterben Hunderttausender unschuldiger Kinder in den Kriegs- und Hungergebieten dieser Erde. Wird vom Sinn des Leidens geredet, ist daher stets auch seine Sinnlosigkeit in vielen Situationen mit zubedenken. Wir können als Menschen nicht alles erklären. Vor manchem Leid, das uns in der Welt und vielleicht auch ganz nahe in unserer Umgebung begegnet, müssen wir einfach verstummen - so wie es die Freunde Hiobs am Anfang ihres Besuches taten.
Aber dieses Verstummen lässt sich nicht verallgemeinern. Es kann für den Einzelnen manchmal durchaus eine Hilfe sein, wenn wir versuchen, einen Sinn - vor allem hinter dem ganz persönlichen Leid - zu entdecken. Im Wissen um die Beschränktheit unseres menschlichen Erkennens und in der gebotenen Zurückhaltung möchte ich heute und in den nächsten Tagen versuchen, einige Möglichkeiten der Sinndeutung für Leid zu nennen.
Die Erklärung, die manche Menschen am schnellsten bereit haben, die aber nur selten direkt zutreffen mag, lautet: "Leiden kommt als Strafe." So argumentierten bereits einige Freunde Hiobs. Sie unterstellten ihm, er müsse besonders viel gesündigt und sich falsch verhalten haben, dass so großes Leid über ihn hereingebrochen sei (vgl. Hiob 4; 8; 11). Diese Erklärung kann zwar manchmal zutreffen, greift aber in vielen Fällen zu kurz und wird dem betroffenen Menschen nicht gerecht. Damit soll die Möglichkeit, dass Leiden als Folge von Sünde auftreten kann, nicht bestritten werden. Man denke z. B. nur an den Verlust der Freiheit, den sich Menschen durch Verbrechen und die darauf folgende Gefängnisstrafe selber zuziehen. Oder an Geschlechtskrankheiten, die sich durch außereheliche Beziehungen verbreiten. Hier gilt in einem ganz plastischen und unmittelbaren Sinn: "Der Lohn der Sünde ist der Tod" (Römer 6,23) - oder eben die Krankheit als seine Vorstufe. Weitere Erklärungsmöglichkeiten werden wir in den nächsten Tagen kennenlernen.
Wir beten: HERR; Du weißt um mein Leiden. Du weißt auch um seine Ursache. Reinige und heilige mich durch Dein kostbares Blut, entsündige mich mit Ysop und erquicke mich mit Deinem guten Heiligen Geist. Amen
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(-Autor: Lothar Gassmann) |
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