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Der Gerechte schlage mich, das ist Gnade; und er züchtige mich, das ist Öl für mein Haupt, und mein Haupt soll sich nicht dagegen sträuben, wenn es auch wiederholt geschieht; ich bete nur gegen ihre Bosheiten.
Psalm 141,5
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Erforsche mich, Jesu, mein Licht,
durchleuchte mein Innerstes mir!
Mein eignes Bemühen taugt nicht.
Ich nahe mich willig, ich nahe mich dir.
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Frage:
Kannst Du Dir von geistlichen Geschwistern etwas sagen lassen?
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Zur Selbstprüfung: Eigene Fehler erkennen wir oft nicht, weil wir uns nicht neutral betrachten können - ähnlich wie wir den Zustand unserer Frisur nicht sehen können: Wir brauchen einen Spiegel (geistlich: Gottes Wort) oder gar Mitmenschen, welche uns auf Mängel hinweisen (geistlich: Sünde/Lauheit etc.). Leider geht Zurechtweisung aber absolut gegen unsere fleischliche, stolze Gesinnung und viele Christen lehnen sie daher ab (zum eigenen Schaden)!
Ganz anders David, der Mann nach dem Herzen Gottes (Apg. 13,22) in heutigen Psalm: Er sah es sogar als Gnade an, von Gerechten zurechtgewiesen und gar gezüchtigt zu werden.
Lasst uns wie David gesinnt sein und danach trachten Gott wohlgefällig zu leben und daher nicht sogleich gegen Zurechtweisung rebellieren, sondern diese im Licht von Gottes Wort prüfen und ggf. Korrekturen bei uns vornehmen! |
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| Ich weiß, dass mein Erlöser lebt!
Ich weiß, daß mein Erlöser lebt, und zuletzt wird er sich über den Staub erheben. Hiob 19,25 (Schlachter 2000) |
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Manchmal müssen wir sehr lange auf das Eingreifen Gottes warten. Alle Hoffnung scheint zu entschwinden. Die Zunge klebt am Gaumen wegen des nicht enden wollenden Klagens. Hiob kann uns hier ein großes Vorbild sein, der inmitten tiefsten, unbeschreiblichen Leidens über die Nacht hinaufblickte zum Erlöser. Welch gewaltiger Trost zu wissen, dass über den dunklen Wolken der Eine thront, der die Wolken geschaffen hat, der sie entstehen, aber auch wieder vergehen lässt! Welch gewaltiger Trost zu wissen, dass über den Dunkelheiten der Vater des Lichts Seine Wohnung hat! Wir beten:
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Wie lange, wie lange vergisst Du mich, oh Gott,
und hältst Dein Gesicht von mir fern?
Wie lang soll ich leiden in Sorgen, Angst und Not,
verspottet von Feinden des HERRN?
Schau' her, hör' mein Flehen, erbarme Dich, mein Gott,
und schenk' meinen Augen Dein Licht!
HERR, lass mich nicht fallen in dunklen Schlaf und Tod!
Der Feind überhebe sich nicht!
Ich traue auf Dich, HERR, dass Du mich gnädig lenkst.
So froh ist mein Herz: Du hilfst gern.
Die Nacht geht vorüber, weil Du mir Leben schenkst.
Ich preise die Güte des HERRN.
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(-Autor: Lothar Gassmann) |
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