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Wenn der Christus, euer Leben, offenbart werden wird, dann werdet auch ihr mit ihm offenbart werden in Herrlichkeit.
Kolosser 3,4
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Jesum laß ich nicht von mir,
geh Ihm ewig an der Seiten;
Christus wird mich für und für
zu der Lebensquelle leiten.
Selig, wer mit mir so spricht:
Meinen Jesum laß ich nicht!
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Frage:
Wie kann es sein, dass mein Leben mit Jesus anderen verborgen ist?
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Zum Nachdenken: Irgendwie ist doch die lebendige Beziehung, die ich zu Jesus haben darf, meiner Umwelt und meinen Mitmenschen verborgen. Bestenfalls spüren meine Mitmenschen, dass ich anders reagiere auf irdische Themen. Sie wundern sich vielleicht, dass ich nicht alles, was der Zeitgeist zu bieten hat, mitmache; dass ich mich absondere. Damit erfahre ich aber Ablehnung, Spott und stehe in mancherlei Anfechtung. Das ist sehr bitter.
Aber ich erlebe in dem Austausch mit Jesus und durch Sein Wort Ermutigung und einen kleinen Vorgeschmack auf das, was Er für mich bereithält. Es schmerzt, wenn andere aus der eigenen Familie nicht den nötigen Ernst in ihrem Herzen haben und sich Jesus nicht anvertrauen wollen. Andererseits bin ich dankbar, dass ich immer zu Jesus fliehen und mich bei Ihm bergen kann.
Gott selbst wird sich dieser Welt sehr bald offenbaren und für viele Mitmenschen kommt Er zum Gericht. |
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| Hör´, wie laut die Feinde toben!
Als sie aber weggezogen waren, siehe, da erscheint ein Engel des Herrn dem Joseph im Traum und spricht: Steh auf, nimm das Kind und seine Mutter mit dir und fliehe nach Ägypten und bleibe dort, bis ich es dir sage; denn Herodes will das Kind suchen, um es umzubringen! Matthäus 2,13 (Schlachter 2000) |
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In der Passionszeit werden wir in besonderem Maße an das Leiden und Sterben unseres HERRN Jesus Christus erinnert. Heute und in den nächsten Tagen wollen wir fragen, welche Leiden Jesus Christus auf sich genommen hat und warum er diesen schweren Weg gegangen ist.
Jesus Christus hat für uns gelitten. Und dieses Leiden beginnt nicht erst am Kreuz von Golgatha. Dort findet es seine Krönung und Vollendung. Das Leiden Jesu beginnt in der Krippe von Bethlehem und endet am Kreuz vor Jerusalem. Der Weg des Erlösers führt von der Krippe zum Kreuz - und vom Kreuz zur Krone. Bei einer Betrachtung dieses Weges gilt mehr als bei allen anderen Themen dieser Welt: Man kann über Gottes Taten nicht reden, ohne Ihn dabei anzubeten.
Die Leiden Jesu beginnen bereits bei seiner Geburt. Seine Mutter Maria und ihr Mann Joseph finden im überfüllten Ort Bethlehem keinen Wohnraum in einem Haus, in dem das Kind zur Welt kommen kann, sondern lediglich einen Stall. Der Erlöser der Welt wird unter ärmlichsten Verhältnissen geboren und in eine Futterkrippe gelegt (Lukas 2,7). Viehhirten, ein damals verachteter Berufsstand, und Fremde aus Babylonien sind die ersten, die Ihm Huldigung bringen (Lukas 2,8-20; Matthäus 2,1-12). Der Besuch der "Weisen aus dem Morgenland" beim jüdischen König Herodes mit der Proklamation des "neugeborenen Königs der Juden" löst dessen Hass und eine furchtbare Verfolgungswelle aus: Herodes "ließ alle Knäblein zu Bethlehem töten und in der ganzen Gegend, die da zweijährig und darunter waren" (Matthäus 2,16). Joseph und Maria müssen mit Jesus in ein fremdes Land - nach Ägypten - fliehen, aus dem sie erst nach dem Tod des Herodes zurückkehren können (Matthäus 2,14 f.). So erfährt Jesus in frühester Kindheit Armut, Hass, Verfolgung, Bedrohung seines Lebens und die Flucht in ein fremdes Land. Seine Kindheit war keineswegs so romantisch, wie es im Lichte heutiger Krippendarstellungen erscheinen möchte.
Hör', wie laut die Feinde toben! Sieh', wie Hass Dein Volk bedroht!
Doch Dein Arm, HERR, ist erhoben. Wir vertrauen Dir, oh Gott.
Tröste uns und sei uns gnädig! Lass uns seh' n Dein Angesicht! Schenke, HERR, uns Deinen Frieden! Führe uns aus dem Gericht!
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(-Autor: Lothar Gassmann) |
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