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Am Tag meiner Bedrängnis rufe ich dich an, denn du erhörst mich.
Psalm 86, 7
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Der mich bisher hat ernähret
und mir manches Glück bescheret,
ist und bleibet ewig mein.
Der mich wunderbar geführet
und noch leitet und regieret,
wird forthin mein Helfer sein.
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Frage:
Erhört Gott mein Gebet?
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Zum Nachdenken: Eine bedrohliche Unwetterfront zog wie aus dem Nichts auf. Ich war mit dem Fahrrad auf dem Heimweg und noch 1/2 Stunde von meinem Ziel entfernt. Ich weiß, dass Jesus mir immer nahe ist und so kam es mir in den Sinn, Ihn anzurufen. Ich betete und bat Ihn, mich vor dem Unwetter zu verschonen. Während ich zu Ihm sprach, konnte ich erkennen, dass ER die Unwetterfront buchstäblich an mir vorbeiziehen ließ. Ich bekam nur ein paar Regentropfen ab und erreichte unbeschadet mein Ziel.
Da ich trotzdem Zweifel hegte, ob ER auch bei diesem Ereignis mir Seine Güte vollends erweisen würde, habe ich bis an meine Belastungsgrenze in die Pedale getreten. Ich musste beschämt erkennen, dass wieder einmal meine Zweifel an Seinem Wirken völlig unbegründet waren: ER ließ exakt 7 Minuten verstreichen, ehe das Unwetter hereinbrach, nachdem ich zu Hause war. Ich hätte mich gar nicht selbst abmühen müssen! ER sorgt für mich! |
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| Ihr aber seid das auserwählte Geschlecht
Ihr aber seid das auserwählte Geschlecht, das königliche Priestertum, das heilige Volk, das Volk des Eigentums, daß ihr verkündigen sollt die Tugenden des, der euch berufen hat von der Finsternis zu seinem wunderbaren Licht; 1. Petrus 2,9 (Luther 1912) |
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Die christliche Gemeinde ist das Volk Gottes. Dieses Bild mit seinen zahlreichen verwandten Bildern (Tempel, Stadt Gottes, Priesterschaft, auserwähltes Geschlecht, zwölf Stämme u.a.) bringt die historische Verbindung mit dem Alten Bund, mit Israel zum Ausdruck. Während beim Sinai-Ereignis (2. Mose 19) noch das ganze Israel als Gottes Volk betrachtet wurde, ging diese Bezeichnung später auf den Rest über, der Gott treu geblieben war (Jesaja 1,9; 10,22). Dieser Restgedanke wiederum fand seine Erfüllung in der neutestamentlichen Gemeinde, die als "das auserwählte Geschlecht", "die königliche Priesterschaft" durch die Begnadigung in Christus das neue Volk Gottes darstellt.
Der Unterschied zwischen der christlichen Gemeinde und dem alten Bundesvolk Israel liegt z.B. in folgenden Punkten: Israels Berufung ist irdisch, die Berufung der Gemeinde ist himmlisch (Philipper 3,20); Israel betet Gott im Tempel an, die Gemeinde betet zu Ihm im Geist (3. Mose 17,8f.; Johannes 4,24); Israel erwartet seine Wiederherstellung im verheißenen Land, die Gemeinde wird beim HERRN sein allezeit (5. Mose 30,4f.; 1, Thessalonicher 4,17). Zwischen Israel und der Gemeinde besteht jedoch auch eine Kontinuität (eine Verbindung), weil viele Juden an Jesus als den Messias glauben und die Gemeinde sowohl aus bekehrten Juden als auch aus bekehrten Heiden besteht (Epheser 2,11ff.). Lasst uns deshalb das alt- und neutestamentliche Gottesvolk nicht auseinanderreißen, sondern für die endgültige Errettung Israels beten.
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Stadt aus Gold, Jerusalem, hell erstrahlt dein Licht.
Deine Mauern stehen fest. Sie zerbrechen nicht.
Alte Stadt Jerusalem, du bist wunderschön.
Keiner, der dein Glänzen sieht, kann dir widersteh' n,
Königsstadt Jerusalem, David war dein Sohn.
Der Messias kommt zu dir, sitzt auf deinen Thron.
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(-Autor: Lothar Gassmann) |
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