Christliche Gedichte (z.B. Ostergedichte, Familiengedichte) und Lieder

Leben als Christ
Artikel verschiedener Autoren über den biblisch-christlichen Glauben

Das Alte u. Neue Testament: Ein Evangelium (Gospel) der Liebe

Tagesleitzettel - die tägliche Bibellese vom 17.11.2017

Tagesleitzettel-Feeds RSS-Feed Tagesleitzettel druckenDruck Tagesleitzettel (Bibellese / Kurzandacht) per Newsletterabonnement täglich erhaltenEMail-Abo.
Der richtige Blick und die richtige Richtung sind sehr wichtig in unserm Leben!

Ich hebe meine Augen auf zu den Bergen. Woher kommt mir Hilfe? Meine Hilfe kommt vom Herrn, der Himmel und Erde gemacht hat.

Psalm 121,1-2

Wie ein Kind so will ich glauben,
nur auf meinen Gott vertraun,
wenn der Feind mir das will rauben,
brauch` ich nur auf Jesus schaun.

Frage: Welches ist dann die richtige Blickrichtung in unserem Leben, dass wir das richtige Ziel nicht verpassen?

Vorschlag: Die Bibel sagt: Alle Augen schauen auf dich. Der lebendige Gott ist allein derjenige, der uns wahrhaft helfen kann. Er ist voll Liebe und Leidenschaft für uns, seine Geschöpfe. Er hat uns so lieb, dass er seinen einzigen Sohn dahingab, damit alle, die an ihn glauben, nicht verloren gehen, sondern das ewige Leben haben (Johannes 3,16).

Leben als Christ, Nachfolge Jesu, Glaubensleben

Inhalt

1

2

3

4

5

6

7

8

9

10

11

12

13

14

15

16

17

18

19

20

21

22

23

24

25

26

27

28

29

30

31

32

33

34

35

36

37

38

39

40

41

42

43

44

45

46

47

48

49

50

51

52

53

54

55

56

57

58

59

60

61

62

63

64

65

66

67

68

69

70

71

72

73

74

75

76

77

78

79

80

81

82

83

84

85

86

87

88

89

90

91

92

93

94

95

96

97

98

99

100

101

102

103

104

105

106

107

108

109

110

111

112

113

114

115

116

117

118

119

120

121

122

123

124

125

126

127

128

129

130

131

132

133

134

135

136

137

138

139

140

141

142

143

144

145

146

147

148

149

150

151

152

153

154

155

156

157

158

159

160

161

162

163

164

165

166

167

168

169

170

171

172

173

174

175

176

177

178

179

180

181

182

183

184

185

186

187

188

189

190

191

192

193

194

195

196

197

198

199

200

201

202

203

204

205

206

207

208

209

210

211

212

213

214

215

216

217

218

219

220

221

222

223

224

225

226

227

228

229

230

231

232

233

234

235

236

(Mit obiger Navigationsleiste kann innerhalb des Glaubensleben-Menüs geblättert werden)


Achte auf Deine Worte!



Wo viel Worte sind, da geht's ohne Sünde nicht ab; wer aber seine Lippen hält, ist klug.

Sprüche 10, 19 (Luther 1912)


Der Böse wird gefangen in seinen eigenen falschen Worten; aber der Gerechte entgeht der Angst.

Sprüche 12, 13 (Luther 1912)

Wer seinen Mund bewahrt, der bewahrt sein Leben; wer aber mit seinem Maul herausfährt, der kommt in Schrecken.

Sprüche 13, 3 (Luther 1912)

Narren reden tyrannisch; aber die Weisen bewahren ihren Mund.

Sprüche 14, 3 (Luther 1912)

So sich jemand unter euch läßt dünken, er diene Gott, und hält seine Zunge nicht im Zaum, sondern täuscht sein Herz, des Gottesdienst ist eitel.

Jakobus 1, 26 (Luther 1912)

Gerade Politiker, Gebrauchtwagenhändler und Versicherungsvertreter sind bekannt dafür, viele Worte machen zu können: Alles klingt plausibel, durchdacht, ausgepfeilt. Schnell schenkt man Vertrauen und merkt sehr bald: Nicht alles ist Gold, was glänzt! Je mehr Worte gemacht werden, umso weniger ist dran an einer Sache. Wer allzu wortreich eine Sache lobt, ist sich ihrer nicht ganz sicher. Ein Autohändler zum Beispiel, der von der Qualität seiner Fahrzeuge überzeugt ist, redet meistens nicht lange, sondern lässt den potentiellen Käufer den Wagen gründlich anschauen, probefahren und gewährt Garantien.

Böse Menschen hingegen sind in ihren eigenen falschen Worten gefangen: Sie brauchen ein sehr gutes Gedächtnis, um nicht allzu schnell aufzufallen und doch ist es nur eine Frage der Zeit, bis die Menschen merken, dass sie von ihnen betrogen werden. Ganze Branchen und letztendlich auch die Politik sind in Verruf geraten, weil hier Einzelne im buchstäblichsten Sinne nach Teufel komm raus gelogen haben, dass sich die Balken nicht nur gebogen haben, sondern durchbrochen sind! Lügen haben kurze Beine.

Falsche Worte zerstören Vertrauen und belasten das menschliche Zusammenleben aufs Schwerste: Kinder, die von ihren Eltern immer wieder belogen wurden, entwickeln oft ein sehr starkes Misstrauen bis hin zu sozialen Phobien. Oft leiden sie an Depressionen und fassen beruflich wie gesellschaftlich nur schwer Fuß, weil auch ihr Selbstvertrauen angeknaxt ist. Wer selbst immer wieder lügt, läuft darüber hinaus Gefahr, früher oder später jeglichen Realitätssinn zu verlieren. Am Ende glaubt man selbst die Lügen, die man vorgebracht hat. Wie weit das gehen kann, zeigt sich im unappetitlichen und höchst kriminellen Bereich von Kindesmissbrauch: Jene, die sich sexuell an Kindern und Säuglingen vergangen haben, geben allen Ernstes von sich, dass die Kinder dies ja gewollt hätten und eigentlich sie, die Täter, die Opfer seien. Hier führen falsche Worte nicht nur zum endgültigen Realitätsverlust, sondern zu den schlimmsten Verbrechen, zu denen Menschen bedauerlicherweise fähig sind.

Durch falsche Worte, durch verlogene Propaganda, wurden Revolutionen und Kriege entfacht, die zahlreichen Menschen Gesundheit, Eigentum und Leben raubten, und auch der Holocaust an Juden, Sinti, Roma, Slawen, Behinderten, psychisch Kranken, politischen Gegnern und vielen Anderen im Dritten Reich begann damit, dass man sie als lebensunwert, als Ungeziefer darstellte, die der Gemeinschaft zur Last fallen würden. Diese Liste lässt sich beliebig fortsetzen und mündet in die heutige Abtreibungspraxis mit ihren katastrophalen Auswirkungen auf die demografische Entwicklung, wodurch wieder falsche Worte entstehen, um so Pflegebedürftige und Alte "human sterben zu lassen", damit man die Sozialkassen entlasten kann.

Deshalb ist es wichtig, dass wir - jeder Einzelne von uns - seine Zunge im Zaum hält und seine Lippen bewahrt: Statt vieler Worte sollen wir immer auf das Wesentliche, auf den Punkt kommen. Lange Reden sagen in der Regel auch nicht mehr aus als kurze; vielmehr langweilen Erstere die Zuhörer. Der etwas ironische Kommentar, in dem es heißt, dass man vor Inbetriebnahme des Mundwerks erst das Gehirn einschalten sollte, hat sehr viel für sich. Wie oft ist es uns peinlich, wenn wir bemerken, welchen Stuss wir von uns gegeben haben, nur weil der Mund schneller war als unser Hirn. Das ist auch der Grund, warum sich Toren oft um Kopf und Kragen reden.

Worte können sehr verletzend sein; sie sind schärfer als ein Messer und treffen meistens. Eine chinesische Weisheit besagt deshalb: "Zungen haben keine Knochen, können aber Knochen brechen!" Wie viel Elend haben üble Gerüchte schon über Menschen gebracht? Mancher kam dadurch in Verruf, und manch gesundes Unternehmen, das schlecht geredet wurde, musste aufgrund überflüssiger Tratschereien die Pforten für immer schließen. Man kann alles kaputt reden.

Abwägen und die Wahrheit sagen, so muss die Devise lauten. Ein großer Mann hat einmal gesagt: "Man soll zwar nicht immer alles sagen, was man weiß, aber immer wissen, was man sagt!" Dies stimmt mit den biblischen Ratschlägen überein. Wenn wir sie beherzigen und unsere Zunge im Zaum halten, dann verletzen wir weitaus weniger, und die Menschen bemerken, dass das, was wir sagen, Hand und Fuß hat.
Auch unsere Wortwahl soll uns als Kinder Gottes ausweisen. In unserem Mund haben abscheuliche Begriffe nichts zu suchen; sie sind primitiv und ein Armutszeugnis, mit dem wir nicht nur unseren Sprachlehrer, sondern auch uns selbst in Verruf bringen. Wer eine gewalttätige Sprache hat, der schlägt auch mit den Fäusten leichter zu.

Gepflegt - und das bedeutet keinesfalls geschwollen! - zu reden, erleichtert die Kommunikation vehement. Worte wie "Bitte" und "Danke" brechen niemanden einen Zacken aus der Krone. Ein Dozent auf einem Rhetorikseminar erklärte: "Es macht einen Unterschied, ob ich sage: 'Ich habe Sie nicht verstanden!' oder 'Red gefälligst Klartext, du Affe!' In beiden Fällen sagt man inhaltlich dasselbe, nämlich: 'Drück dich gefälligst deutlich aus!' Doch mit Ersterem kann jeder besser leben." Daran ist sehr viel. Dabei erinnere ich an eine meiner Deutschlehrerin, die es folgendermaßen ausdrückte: "Man kann sagen: 'Kommt bitte zu Tisch; das Essen ist fertig!' Oder: "Kommt endlich zum Fressen!' Wenn man sich nett ausdrückt, dann schmeckt es doch gleich viel besser!"

Viele Indianerstämme Nordamerikas sind hier sehr vorbildlich: Wenn man von ihnen auf einen Fehler aufmerksam gemacht wird, dann achten sie darauf, daß man dabei nicht bloß gestellt wird oder sich schlecht fühlt. Als Christen, die einen Herrn haben, der König aller Könige und Herr aller Herren ist, sollten wir uns auch königlich ausdrücken. Höflichkeit, die sich in einer gepflegten Sprache niederschlägt, baut Brücken und überzeugt. Wenn die Menschen merken, dass wir nicht schwätzen, sondern etwas zu sagen haben, dann hören sie uns auch zu.


(Autor: Markus Kenn)


  Copyright © by Markus Kenn, www.christliche-themen.de
  Dieser Inhalt darf unter Einhaltung der Copyrightbestimmungen kopiert und weiterverwendet werden


Ähnliche Artikel, Gedichte etc. auf www.christliche-themen.de:
Der Gottlose weiß gar nichts (Themenbereich: Hochmut)
In Christus liegen alle Schätze der Weisheit (Themenbereich: Weisheit)
Lies die Bibel ! (Themenbereich: Weisheit)
Wen erwählt Gott? (Themenbereich: Hochmut)
Die Furcht des Herrn ... (Themenbereich: Weisheit)
Die Macht der Zunge (Themenbereich: Worte)
Nicht viele Worte machen! (Themenbereich: Worte)
Stolz und Hochmut (Themenbereich: Hochmut)
Infos, große Linklisten etc. auf www.bibelglaube.de zu weiteren Artikeln, Gedichten, Liedern usw.:
Themenbereich Weisheiten
Themenbereich Hochmut
Themenbereich Worte



Gottesbotschaft
Bibel & Glauben
Christliche Gedichte und Lieder
Christliche Gedichte & Lieder
Christliche Themen

Christliche Lyrik

Christliche Kinderwebsite mit Kindergedichten und Spielen
Christliche Kinderwebsite
Tagesleitzettel, die tägliche Bibellese
tägliche Bibellese
Christen heute
Christen heute
Christliche Unternehmen stellen sich und ihre Leistungen vor
Christliches Branchenverzeichnis
Web-Verzeichnis zum biblisch-christlichen Glauben
Christliches Web-Verzeichnis

Rettung finden

Jesus Christus ist in die Welt gekommen, Sünder zu erretten!

1. Timotheus 1,15

Topaktuelle Bibelarbeiten

Bibelarbeiten mit Fragen und Antworten zu topaktuellen endzeitlichen Themen:

Das Zeichen des Menschensohn
Das Zeichen des Menschensohns

Offenbarung 12 und der vergangene 23.09.2017

Die 7 Sendschreiben Jesu an die Endzeitgemeinden

Die Bedeutung der Sterne in der Zeit des Endes

Das Gleichnis von den zehn Jungfrauen (Matth. 25,1-13)

Vorbereitung gläubiger Christen auf die Erstlings-Entrückung

Das Preisgericht

Die Hochzeit des Lammes

Das neue Jerusalem

Buß-Aufruf


www.die10gebotegottes.de

Umfrage

Umfrage

Die Zeichen mehren sich, dass Entrückung, 3 1/2 Jahre Trübsalzeit und 1000-jähriges Reich kurz bevor stehen.
Aber was kommt dann?

Was wissen Sie über die zukünftige ewige Herrlichkeit im Himmel?

Zur Umfrage