Christliche Gedichte (z.B. Ostergedichte, Familiengedichte) und Lieder

Leben als Christ
Artikel verschiedener Autoren über den biblisch-christlichen Glauben

Das Alte u. Neue Testament: Ein Evangelium (Gospel) der Liebe

Tagesleitzettel - die tägliche Bibellese vom 03.06.2020

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Wir brauchen immer wieder die Reinigung unserer Füße durch Jesus Christus

darauf goss er Wasser in das Becken und fing an, den Jüngern die Füße zu waschen ... Jesus spricht zu ihm: Wer gebadet ist, hat es nicht nötig, gewaschen zu werden, ausgenommen die Füße, sondern er ist ganz rein.

Joh. 13,5a + 10a

Lasst uns nach der Heiligung beständig streben,
danach trachten, im Gehorsam stets zu leben!
Und sollten wir mal fehlen, ungehorsam sein,
gilt’s zu Jesus eilen: Er macht von Schuld uns rein!

Frage: Wann haben Sie Jesus Christus das letzte Mal für unbedachte Worte, böse Gedanken etc. um Vergebung gebeten?

Tipp: Wie wäre es, wenn es keine Müllabfuhr gäbe und all der anfallende Unrat im Haus bliebe - wie würde das wohl stinken? Ähnlich ist es bei Menschen die sich nicht waschen. So wie immer erneut neu entstandener Müll entsorgt werden muss und auch regelmäßige Körperreinigung nötig ist, so muss auch immer wieder die Sündenschuld von Jesus weggenommen werden – sonst brauchen wir uns nicht wundern, wenn Gottes Segen ausbleibt! Jesus brachte es in dem Bild auf den Punkt: Auch wenn wir durch Bekehrung und Wiedergeburt ganz gereinigt und geheiligt wurden, so laufen wir immer noch auf der sündenverseuchten Erde herum und machen unsere Füße schmutzig. Jakobus 3,2 sagt daher auch: „Denn wir alle verfehlen uns vielfach“. Lasst uns daher immer wieder vor Jesus Christus treten und wie David, der Mann nach dem Herzen Gottes es in Psalm 25,17 tut, bitten: „vergib mir alle meine Sünden!“

Leben als Christ, Nachfolge Jesu, Glaubensleben

Inhalt

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Nachfolge Jesu



Und da Jesus viel Volks um sich sah, hieß er hinüber jenseit des Meeres fahren....

Matthäus 8,18-22 (Luther 1912)

Es geschah aber, als sie ihre Reise fortsetzten, da sprach einer auf dem Weg zu ihm: Herr, ich will dir nachfolgen, wohin du auch gehst! Und Jesus sprach zu ihm: Die Füchse haben Gruben, und die Vögel des Himmels haben Nester; aber der Sohn des Menschen hat nichts, wo er sein Haupt hinlegen kann. Er sagte aber zu einem anderen: Folge mir nach! Der sprach: Herr, erlaube mir, zuvor hinzugehen und meinen Vater zu begraben! Jesus aber sprach zu ihm: Lass die Toten ihre Toten begraben; du aber geh hin und verkündige das Reich Gottes! Es sprach aber auch ein anderer: Herr, ich will dir nachfolgen; zuvor aber erlaube mir, von denen, die in meinem Haus sind, Abschied zu nehmen! Jesus aber sprach zu ihm: Niemand, der seine Hand an den Pflug legt und zurückblickt, ist tauglich für das Reich Gottes!

Lukas 9,57-62 (Luther 1912)

Jesus Christus hat nie jemanden etwas vorgemacht und tut dies auch jetzt nicht; deshalb weist er den Schrifgelehrten, der ihm folgen möchte, darauf hin, dass die Füchse und die Vögel unter dem Himmel Nester haben, der Menschensohn aber nichts hat, wo er sein Haupt hinlegen kann. Anders ausgedrückt: Wer sich auf Jesus einlässt, muss sich darüber im Klaren sein, dass er sein gewohntes Leben aufgibt und quasi in ein für ihn unbekanntes Land geht. Es ist ähnlich wie der Exodus, den die Hebräer zu überstehen hatten: Sie verließen die Fleischtöpfe Ägyptens und brachen auf in ein Abenteuer, dass sie nur mit einem starken Gottvertrauen bestehen konnten.

So ist es mit uns: Wir verlassen unsere Gewohnheiten und damit das, was uns sicher gibt. Doch den Hebräern gleich verlassen wir auch die Sklaverei, die lastend auf uns drückt: unser Ägypten ist die Sklaverei der Sünde. Aber genauso wie Gott die Hebräer versorgt und behütet hat, dürfen auch wir uns sicher sein, dass Er uns behütet, wenn wir Jesus als ganz persönlichen Retter annehmen, und ganz gleich, wie lange unsere Wüstenwanderung hier auf der Erde noch dauern wird: Am Ende unseres irdischen Lebens kommen wir in das gelobte Land Seines ewigen Königreichs.

Dieser Weg ist eine Herausforderung: Wir selbst wissen nicht, wo es lang geht und was uns alles begegnen wird. Wir müssen bereit sein, auf Gott unbedingt zu vertrauen und Ihm die Führung überlassen. Es muss uns klar sein, dass wir in dieser Welt keine Heimat mehr haben, also nichts, wo wir in dieser Welt unser Haupt hinlegen können. Besser ausgedrückt: Wir leben zwar noch mitten in dieser Welt, aber wir sind nicht mehr von dieser Welt.

Jesus fordert uns auf, Ihm nachzufolgen. Das hat auch Trennungen zur Folge. Wir gehören nicht mehr zu den Toten; tot sind in geistlicher Hinsicht nämlich alle, die Jesus nicht haben. Wir sind von den Toten zu den Lebendigen übergegangen. Wer sich zu Christus bekennt, wird manchen lieb gewonnenen Freund verlieren, und manchmal werden wir auch von der Familie missverstanden und ausgegrenzt. Es muss uns klar sein, dass das eindeutige Bekenntnis zu Christus Jesus eine Entscheidung ist, mit der wir anecken. Mögen die, welche wir kennen, in anderer Hinsicht noch so tolerant sein: Hier werden wir kaum Toleranz finden. Dabei müssen wir stark sein und Ausgrenzungen in Kauf nehmen. Die Entscheidung für Jesus fällt nämlich ganz oder gar nicht: Hier gibt es keine Halbheiten, keinen goldenen Mittelweg, keine Kompromisse. Entweder wir gehören zu Jesus oder nicht.

Wer sich auf die Nachfolge Jesu eingelassen hat, der darf nicht - wie einst die Hebräer beim Exodus - zurückschauen auf das, was hinter ihm liegt. Genau wie die Bauern, die, wenn sie pflücken, nach vorn zu schauen haben, müssen auch wir auf dem Ackerfeld Gottes nach vorne schauen, damit wir nicht das große Ziel aus den Augen verlieren. In Jesus, der uns von aller Schuld reingewaschen hat und reinwäscht, haben wir unsere Vergangenheitsbewältigung ja schon hinter uns. Sicher werden wir, wenn wir uns auf Jesus eingelassen und ein neues Leben in Ihm begonnen haben, uns bei manchen Menschen entschuldigen und das, was wir falsch gemacht haben, versuchen, wieder gut zu machen. Sprich: Wenn wir jemanden bestohlen oder betrogen haben, dann sollen wir, soweit es möglich ist, uns bei dem / der oder den Betreffenden entschuldigen und sehen, dass wir hier Ersatz leisten. Aber das hat nichts damit zu tun, dass wir zurückschauen und uns ausstrecken nach den Fleischtöpfen unseres Ägyptens. Wir dürfen nicht mehr in alten Gewohnheiten verhaaren, die vor Gott nicht in Ordnung sind. Es gilt, uns auf Sein Wort einzulassen und im Glauben voranzuschreiten.

Die Nachfolge Christi ist eine sehr ernste Angelegenheit. Sie bedarf allergrößter Konsequenz. Aber am Ende steht - wie schon gesagt - das gelobte Land: Im Hause des Vaters hat uns Jesus eine Wohnung bereitet.


(Autor: Markus Kenn)


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(Lukas 21,36)

Wirst Du entfliehen dürfen - oder zurückbleiben müssen?

Jesus DER Weg

Ich (Jesus Christus) bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater denn durch mich.

Johannes 14, 6