Christliche Gedichte (z.B. Ostergedichte, Familiengedichte) und Lieder

Warnung / Irrlehre
Artikel verschiedener Autoren über den biblisch-christlichen Glauben

Das Alte u. Neue Testament: Ein Evangelium (Gospel) der Liebe

Tagesleitzettel - die tägliche Bibellese vom 26.04.2019

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Klagen wir unsere Nöte dem allmächtigen Gott, der uns hilft.

Warum sorgt ihr euch um die Kleidung? Schaut die Lilien auf dem Feld an, wie sie wachsen: Sie arbeiten nicht, auch spinnen sie nicht. Ich sage euch, dass auch Salomo in all seiner Herrlichkeit nicht gekleidet gewesen ist, wie eine von ihnen.

Matthäus 6,29

Danke für das Essen und das Trinken,
für das Tragen meiner Not und Sorgen.
Herr, in deine Arme lass mich sinken,
für alle Zeiten - heute wie auch morgen!

Frage: Bringt uns das tägliche Sorgen weiter und ändert das etwas an unserer Lage?

Vorschlag: Nein, mitnichten! Die Bibel sagt: niemand kann seines Lebens Länge eine Elle zusetzen. Richten wir uns doch allezeit nach dem Bibelbuch. Wenn uns Zukunftsängste plagen wollen, dann bringen wir diese Nöte unserm Herrn im Gebet, er wird uns versorgen und uns innerlich still machen. Ich bin diesen Weg schon oft gegangen und mir ist geholfen worden.

Warnung / Irrlehre

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Sich selbst nicht für weise halten.



Siehst du einen Mann, der in seinen Augen weise ist, – für einen Törichten gibt es mehr Hoffnung als für ihn.

Sprüche 26,12 (Jettel/Jantzen-Übersetzung)


Gerade in der heutigen Zeit hält sich der Mensch für furchtbar weise: Schließlich leben wir im Zeitalter der bemannten Raumfahrt, wir lüften scheinbar die letzten Geheimnisse der Natur, und täglich gibt es eine Flut an technischen und wissenschaftlichen Innovationen. So verdoppelt sich unser elektronisches Wissen in weniger als 3 Jahren. Wozu - so fragen sich Viele - brauchen wir da noch Gott?

Gegenfrage: Sind wir wirklich so weise? Trotz der Fortschritte in der Landwirtschaft verhungern täglich Tausende von Menschen, darunter Säuglinge und Kinder. Trotz unserer Hochleistungsmedizin sterben Menschen auf der Welt an Krankheiten, die wir leicht heilen könnten. Trotz unserer Intelligenz und aller Bemühungen sind wir nicht in der Lage, die hohe Arbeitslosigkeit in den Griff zu bekommen. Trotz unserer psychologischen Möglichkeiten steigt Kriminalität und Gewalt. Trotz aller Friedensbemühungen toben weltweit so viele bewaffnete Konflikte wie je zuvor. Der Mensch ist des Menschen größter Feind!

Wirkliche Weisheit beginnt nicht mit Abitur und Studium, auch wenn gegen eine gute Ausbildung wirklich nichts einzuwenden ist, ganz im Gegenteil, doch ohne Gottesfurcht bringt sie nichts. Verstand ohne Verständnis und Wissen ohne Weisheit ist wie eine Oase, in der es kein Wasser gibt. Gottesfurcht aber ist der Beginn aller Weisheit. Durch Gottesfurcht können wir die Dinge in die richtige Reihenfolge bringen und wirklich richtig beurteilen. Wer Gott ausblendet, schneidet sich selbst von der Quelle ab. Letztendlich führt es dazu, dass wir unseren Lebensnabel abschneiden, denn ohne Quelle trocknet selbst das grösste und wasserreichste Meer aus. Nur auf der Grundlage der Gottesfurcht sind wir wirklich weise.


(Autor: Markus Kenn)


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