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Wer gern wohltut, wird reichlich gesättigt, und wer andere tränkt, wird auch selbst getränkt.
Sprüche 11,25
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Ach bleib mit deinem Segen
bei uns, du reicher Herr;
dein Gnad und alls Vermögen
in uns reichlich vermehr.
Ach bleib mit deiner Treue
bei uns, mein Herr und Gott;
Beständigkeit verleihe,
hilf uns aus aller Not.
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Frage:
Bist Du reich gesegnet?
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Zum Nachdenken: Ich weiß, dass Jesus Christus mich segnet aus der Fülle seiner Gnade und Barmherzigkeit. ER führt, leitet und bewahrt mich. Seine Liebe zu mir ist unermesslich groß. Unverdient stehe ich in seiner Gnade. Aber was tue ich mit all dem Segen, den ER mir schenkt? Auch hier führt und leitet ER mich in seiner Nachfolge.
Durch leise Impulse zeigt ER mir was ich tun kann. Es ist sein Wille, dass ich seinen Segen weitergebe. Er führt mich beispielsweise diese Tagesleitzettel zu schreiben. Es sind seine Impulse, die ich im Gehorsam niederschreibe. Und ich erlebe, dass genau dieses Schreiben und die von Ihm geführten Tagesleitzettel auch mir zum Segen werden. Ich erkenne, dass alles an Gottes Segen gelegen ist und dass ER der Herr aller Dinge ist. Ich möchte mit seiner Hilfe nicht kleinlich sein, seinen Segen weiterzugeben. |
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| Ich fürchte Gott!
Joseph sprach zu ihnen: Fürchtet euch nicht, denn ich bin unter Gott. 1. Mose 50,19 (Luther 1912) |
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Fürchtet euch nicht, denn ich bin unter Gott!,
erklärte Josef, der Sohn Israels, als er sich auf dem Höhepunkt seiner Karriere befand und als zweiter Mann nach dem Pharao in Ägypten galt.
Wenn wir seine Geschichte in 1.Mose Kapitel 30-50
lesen, sehen wir, dass sich Gottesfurcht wie ein roter Faden durch sein ganzes Leben zieht. Diese ehrfürchtige Beziehung zu Gott war der Grund dafür, dass Gott immer in der Nähe von Josef war. Gott war mit ihm immer dort, wo er war! Gottesfurcht unterschied ihn von seinen Brüdern und half ihm, dass er ihrem verbrecherischen Wesen und Einfluss widerstehen konnte. Sie brachte Josef durch alle Versuchungen und ermöglichte es ihm treu zu sein, Erfolg zu haben und bewahrte ihn vor der Sünde, unabhängig von den äußeren Umständen. Gottesfurcht gab ihm Kraft, in ausweglosen Situationen nicht zu verzweifeln und machte ihn fähig zu lieben und denen zu vergeben, die ihm viel Böses angetan hatten.
Die richtige gottesfürchtige Beziehung zu Gott bewirkte in Josefs Herzen eine Umwandlung, so dass er sich an seinen Brüdern für die langen Jahre voller Leiden nicht rächen wollte, als er seine hohe Position dazu nutzen konnte. Sein Herz wurde sogar voller Trauer und er weinte, als er sah, dass seine Brüder sich vor ihm fürchteten und von ihm Rache erwarteten. Dann sagte er ihnen diese Worte: „Ich fürchte Gott!“ Aber diese Worte gingen über ihren Verstand.
Die kennzeichnenden Merkmale für die moderne Gesellschaft sind die Ich-Bezogenheit und die Antiautorität, welche alle Autoritäten und auch Gott und seine Anbetung ablehnt.
Gottesfurcht ist heutzutage nicht „in“.
Dominierende Tendenzen der Gesellschaft erscheinen oft früher oder später auch in den christlichen Kreisen. Sie befallen die Fähigkeit der Gläubigen ihre eigene Beziehung zu Gott richtig zu verstehen und seine Gegenwart realitätsgetreu zu empfinden.
Der Beitrag wurde mit freundlicher Genehmigung der Zeitschrift "Evangelium hinter Stacheldraht" entnommen.
(Autor: Grigorij Jakimenkow) |
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