Sünde / Gericht

Artikel verschiedener Autoren über den biblisch-christlichen Glauben

Tagesleitzettel - die tägliche Bibellese vom 27.10.2020

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Jesus ist Herr über Naturgewalten.

Da sagt er zu ihnen: Ihr Kleingläubigen, warum seid ihr so furchtsam?, und stand auf und bedrohte den Wind und das Meer; und es ward eine große Stille.

Matthäus 8,26

Feuer, Sonne, Sturm und Wind,
müssen folgen Deinem Willen,
weil sie Deine Schöpfung sind,
Du beherrschst sie, kannst sie stillen!

Frage: Die furchtsamen Jünger im Schiff befürchteten, dass dies ihre Todesstunde sei, und dass sie jetzt ertrinken müssten. Sind wir auch oftmals so ratlos und furchtsam?

Vorschlag: Jesus ist der HERR. Keine Notlage, und sei sie noch so schlimm, bringt Ihn in Verlegenheit. Rufen Sie aufrichtig Seinen heiligen Namen an. Bekennen Sie Ihm, dass Sie hilflos sind und an Seine Macht glauben. Lassen Sie Jesus in Ihrem Leben der Herrn sein, der sie führt und Ihr Leben bestimmt! Wer Ihn mit bußfertigem Herzen als Retter annimmt und sich von der Sünde abkehrt, erlebt das Wunder Seiner Liebe. Er ist der HERR!

Sünde / Gericht

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Sünde führt zur Katastrophe



Er aber sprach zu mir: Siehe, ich will dir Kuhmist für Menschenmist zulassen, darauf du dein Brot machen sollst. Und sprach zu mir: Du Menschenkind, siehe, ich will den Vorrat des Brots zu Jerusalem wegnehmen, daß sie das Brot essen müssen nach dem Gewicht und mit Kummer, und das Wasser nach dem Maß mit Kummer trinken, darum daß es an Brot und Wasser mangeln und einer mit dem andern trauern wird und sie in ihrer Missetat verschmachten sollen.

Hesekiel 4, 15-17 (Luther 1912)


Heutzutage wird kaum noch über die Sünde gesprochen, und wenn man über sie spricht, dann wird sie selbst in christlichen Kreisen verharmlost. Dies oder Jenes sei angeblich eine Todsünde wert, und in der Werbung wird uns suggeriert, wir könnten ja eine kleine Sünde straflos begehen: Es sei ja nichts dabei. Letztendlich ist es doch wie in einem Schlager, der erklärt, dass wir zwar alle kleine Sünderlein sind, aber dennoch in den Himmel kämen.

Dabei wird Gottes grenzenlose Heiligkeit übersehen, die in Seiner Nähe keine Sünde erträgt. Das war und ist auch die Urkatastrophe des ersten Menschenpaares gewesen: Alles war im Überfluss da, sowohl Obst als auch Gemüse. Die Qualität der Speisen war im Garten Eden weitaus besser, als wir es uns trotz aller Modernität in der Landwirtschaft und in der Lebensmittelproduktion vorstellen können. Dennoch ließ sich Eva von der Schlange verführen und verführte dann ihren Mann, von der verbotenen Frucht zu essen. Weil es genug von allem gab, hätten sie die verbotene Frucht nicht nötig gehabt: Dennoch nahmen sie davon.

Faktisch war das ein "kleiner" Diebstahl: Kaum ein Staatsanwalt würde deswegen ein Verfahren einleiten. Gott aber vertrieb die Menschen aus dem Paradies, doch das hat mit Spießigkeit und Kleinkariertheit überhaupt nichts zu tun. Wie eingangs gesehen, ist Gott absolut heilig. Er kann deswegen nicht zulassen, dass Sünde ungestraft, ungesühnt bleibt, sei sie auch noch so klein.

Jede Sünde gebiert ohnehin eine neue Sünde: Deshalb ist sie, ganz gleich, wie "klein" sie auch sein mag, stets ein Dammbruch. Auch die grössten Verbrecher haben - um es recht einfach auszudrücken - ganz klein angefangen. Die dicksten Lügen waren auch erst ganz banale Unaufrichtigkeiten.

Die Sünde ist auch deshalb ein Dammbruch, weil sie nicht isoliert betrachtet werden kann: Ganz gleich, ob ich lüge oder stehle, ob ich meine Eltern nicht ehre oder Ehebruch begehe oder sonst eine Sünde durchführe, - stets steckt dahinter Unglaube und Ungehorsam gegen Gott, unserem Schöpfer. Vor allem stumpft unser Gewissen mit jeder Sünde ein Stück mehr ab. Das ist eine erschreckende Form der Desensibilisierung.

Mit anderen Worten: Erst mobbt man, dann droht man, dann schlägt man und irgendwann mordet man. Sicher wird nicht aus jedem Mobber ein Drohender, ein Schläger oder gar ein Mörder, aber es fängt in diesem Rahmen an. Wer ab und zu eine Büroklammer mitgehen lässt, wird über kurz oder lang immer "mutiger" und stiehlt mehr und Grösseres.

Wer eine Sünde begeht, rechtfertigt sich selbst und beginnt damit, nicht nur sich selbst zu betrügen, sondern auch, sich selbst abzustumpfen, bis man irgendwann selbst nicht mehr zwischen gut und böse unterscheiden kann. Man betrügt auch Andere, um nicht wegen eines Vergehens aufzufallen. Irgendwann verliert man dann selbst die Wahrheit aus den Augen und glaubt an die Märchen, die man erzählt. Weil in unserer Zeit so viel gelogen wird, haben wir auch in weiten Teilen einen so großen Realitätsverlust. Falsche Entscheidungen mit noch tieferen schlechten Konsequenzen werden getroffen.

Besonders traurig zeigt es unsere Abtreibungspraxis: Weil Kinder allein in Deutschland zu zigtausenden bereits im Mutterleib getötet werden, haben wir viele Frauen, die durch eben diese Abtreibung ein großes Trauma erleiden, und wir steuern auf eine demografische Katastrophe zu, vor dem einen angst und bange werden muss.

Das, was Gott zu Hesekiel gesagt hat, gilt auch heute noch und ist aktueller denn je. Mit jeder Sünde schaufelt der Mensch sich das eigene Grab.

Gut, dass wir Schutz und Zuflucht bei Jesus suchen und finden können.


(Autor: Markus Kenn)


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