Leben als Christ

Artikel verschiedener Autoren über den biblisch-christlichen Glauben

Tagesleitzettel - die tägliche Bibellese vom 24.10.2020

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Nachfolge heißt: Gott gegenüber gehorsam zu sein!

Und Noah tat alles, was ihm Gott gebot.

1. Mose 6,22

Ich möchte Gottes Willen tun,
möchte mehren Seinen Ruhm,
Seinen Geboten allzeit trauen
und eines nahen Tages schauen
Seine Majestät und Herrlichkeit
in der wunderbaren Ewigkeit!

Frage: Sind wir bereit, Gott mehr zu gehorchen als den Menschen?

Tipp: Noah baute damals gegen jede menschliche Vernunft die Arche. Abraham war bereit, seinen Sohn Isaak zu opfern. Aus der Apostelgeschichte wissen wir, dass die ersten Jünger gegen den Willen der religiösen und staatlichen Obrigkeit Jesus bekannt haben. Auch für uns stellt sich die Frage, ob wir bereit sind, Gott mehr zu gehorchen als den Menschen!

Leben als Christ, Nachfolge Jesu, Glaubensleben

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Sammelt Euch Schätze im Himmel!



Ihr sollt euch nicht Schätze sammeln auf Erden, da sie die Motten und der Rost fressen und da die Diebe nachgraben und stehlen....

Matthäus 6, 19-20 (Luther 1912)


Ich stand vor dem Grab eines reichen Mannes: Er hatte alles gehabt: Häuser, Aktien, Investmentfonds, Immobilien, eine Luxusvilla, die mit exklusiven Möbeln, Kunstschätzen und Antiquitäten vollgestopft war. Er leistete sich mehrere teuere Urlaube im Jahr, ihm gehörte eine Binnen- und eine Hochseeyacht mit allen Schikanen, er fuhr einen dicken Wagen mit allen Extras. Er hatte eine teuere Uhr ums Handgelenk, trug Maßanzüge und maßangefertigte Schuhe. Selbst seine Kinder trugen Designerklamotten. Schlicht: Er hat alles gehabt! Und jetzt?

Nein, ich bin nicht neidisch, ich bin nicht eifersüchtig auf seinen Besitz, und ich gönne den Menschen, wenn sie wohlhabend oder besser noch reich sind. Doch einmal war ich in einem Seniorenheim beschäftigt. Viele der Menschen, die dort leben, weil sie auf Pflege angewiesen sind, hatten auch alles gehabt und hatten jetzt nur noch Taschengeld, von dem sie den Frisör, die Praxisgebühr und die Zuzahlungen für die Rezepte bezahlen müssen. Ein Leben lang haben sie gearbeitet, haben sich angestrengt, waren fleissig, zuverlässig und haben qualitativ Hochwertiges geschaffen. Und nun, am Ende ihres Lebens, stehen sie vor dem Nichts. Das ist bitter, aber es soll nicht heissen, dass wir nicht arbeiten sollen, und natürlich dürfen wir uns auch selbst Freuden machen und uns, wenn wir es uns leisten können, auch etwas Schönes kaufen oder uns einen Urlaub buchen. Aber wir sollten nicht vergessen, dass unser irdisches leben nur kurz ist, nicht dauerhaft. Und vor allem: Es gibt ein Danach!

Wir werden also eines Tages loslassen müssen, ob wir wollen oder nicht. Dann stehen wir vor unserem Schöpfer. Haben wir, die wir Lebensversicherungen, Sparverträge und Riesterrente abgeschlossen haben, die wir uns vielleicht ein Haus gebaut und in Fonds investiert haben, um es eines Tages besser zu haben, um im Alter reisen und das Leben geniesen zu können, auch daran gedacht, Schätze für die Ewigkeit zu sammeln?

Wenn wir vor Gott stehen, dann stehen wir als Schuldner vor ihm: Wehe uns dann, wenn wir in die Hände Seiner Gerechtigkeit fallen!

Aber einer hat unsere Schuld gesühnt am Kreuz von Golgatha: Jesus Christus! Wir dürfen uns vertrauensvoll an Ihn wenden, Ihn im Glauben in unser Leben einladen. Dann ist unsere Schuld getilgt, der Schuldschein zerrissen. Wir sind frei für immer! Und dann können wir Schätze sammeln, Schätze für immer und ewig, dort, wo sie kein Dieb holen und keine Motten fressen können, wo sie nicht verfallen. Das "Aktiendepot", das wir bei Jesus haben, kennt keine Börsencrashs, keine Inflation, keine Wirtschaftskrisen, keine Depression, keine Flaute, kein Verschwinden der Kaufkraft.

Wenn wir Ihn als unseren ganz persönlichen Erretter und Erlöser angenommen haben, dann wird alles, was wir in Seinem Namen tun, uns auf dem grossen Bankkonto unseres Retters gut geschrieben. Am Ende unseres Lebensweges, wenn wir eingehen zu Seiner Freude und in Seine Herrlichkeit, dann werden wir keine Sorgen mehr haben; jede Träne wird uns abgewischt. Es wird keine Not mehr sein - weder seelisch noch materiell - und kein Tod. Wir werden nicht mehr krank sein. Selbst wenn wir hier auf der Erde die ärmsten Bettler gewesen sind, wenn wir hier Hunger und Durst haben leiden müssen und allenfalls zerlumpte Kleidung gehabt haben: In Seinem Königreich werden wir in einer Wohnung leben, hinter denen aller irdische Reichtum, aller Prunk, aller Pomp nicht einmal ein Schatten dessen ist, was wir dort haben werden. Goldene Strassen werden unser Weg sein und Tore aus reinen Edelsteinen.

Deshalb kann ich nur jedem empfehlen, Christ zu werden. Ich habe am 03. September 1991 Jesus in mein Leben aufgenommen. Sicher: Ich habe viele Krisen durchlebt, manchen Kampf ausgestanden und werde mich wohl noch mit allerlei Widernissen herumschlagen müssen, doch an all dem werde ich nicht zerbrechen: Ich weiss, dass am Ende meines Lebens mich etwas erwartet, was mehr ist als es sich die klügsten und kreativsten Köpfe vorstellen können. Es ist weit mehr, als man verlangen kann. Sollte ich da noch den Kopf in den Sand stecken?

Also, liebe Leserin, lieber Leser: Werde auch Du Christ! Es erwartet Dich das Königs- und Friedensreich Jesu Christi, das keine Wünsche mehr offen lässt!


(Autor: Markus Kenn)


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