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Jesus antwortete ihnen: Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Jeder, der die Sünde tut, ist der Sünde Knecht.
Johannes 8,34
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Mein Gewissen quält mich nicht,
will mich das Gesetz verklagen;
der mich frei und ledig spricht,
hat die Schulden abgetragen,
dass mich nichts verdammen kann:
Jesus nimmt die Sünder an.
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Frage:
Bin ich denn immer noch ein Knecht der Sünde?
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Zum Nachdenken: Oh, wie betrübt mich dieses Wort von Jesus. Ich bin ein Knecht der Sünde.
Immer wieder gebe ich Versuchungen nach. Immer wieder drücken mich meine Lieblingssünden. Immer wieder schafft es der Teufel, dass ich sündige; ein falsches Wort, begehrliche Blicke, schlechte Gedanken, unerträgliche Sorgen um Mitmenschen und irdische Dinge; ganz zu schweigen von den großen Sünden. Oh, wie brauche ich Jesus und Sein Erbarmen. Oh, wie brauche ich Seine Vergebung.
Nur Seiner Liebe und unermesslichen Geduld habe ich es zu verdanken, dass ich reuig zu IHM umkehren kann; ohne Scheu, ohne Selbstmitleid. Mit offenen Armen empfängt ER mich, wenn ich zu IHM umkehre. Vertuschen und Schönreden helfen mir nicht. Jesus schenkt mir ein offenes Herz und die Kraft umzukehren, um befreit zu leben. |
| Leben als Christ, Nachfolge Jesu, Glaubensleben | (Mit obiger Navigationsleiste kann innerhalb des Glaubensleben-Menüs geblättert werden)
| Gott sorgt für uns
Wer gestohlen hat, der stehle nicht mehr, sondern bemühe sich vielmehr, mit den Händen etwas Gutes zu erarbeiten, damit er dem Bedürftigen etwas zu geben habe. Epheser 4,28 (Schlachter 2000) |
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Als Christen sollen wir nicht stehlen, sondern ein ehrliches Leben führen. Mit unseren eigenen Händen sollen wir unseren Lebensunterhalt erarbeiten. Dabei sollen wir unsere Mitmenschen nicht vergessen. Das Ziel der Arbeit ist die Fürsorge für den Nächsten. Dahinter haben alle anderen Beweggründe und Ziele zurückzutreten. Der Christ soll arbeiten, aber nicht nur für sich selbst, sondern auch, um mit dem anderen, dem Bedürftigen teilen zu können.
Manchmal wird behauptet, die Bibel verdamme den Reichen und spreche dem Armen die Seligkeit zu. Das ist in dieser Einfachheit nicht richtig. Die Bibel verdammt den Reichen dann, wenn er den Reichtum ausschließlich für sich anhäuft und den Bedürftigen dabei vergisst. Sie verdammt ihn vor allem dann, wenn er bei seinem dauernden Streben nach "Mehr" Gott vergisst (man vergleiche die Erzählung vom reichen Mann und armen Lazarus, Lukas 16,19 ff). Wenn aber ein Mensch durch Fleiß und Anstrengung zu Besitz kommt, Gott dafür dankt und diesen Besitz für Aufgaben im
Reiche Gottes - z. B. Diakonie und Mission - investiert, kann großer Segen darauf liegen (man vergleiche z. B. Abraham und Hiob).
Auf der anderen Seite wird der materiell Arme nicht automatisch selig, sondern nur dann, wenn er zugleich ein "geistlich Armer" (im Sinne von Matthäus 5,3) ist - und das heißt: wenn er sich seiner Abhängigkeit von Gott bewusst ist und an Ihn glaubt.
Viele Christen haben die Erfahrung gemacht: Wenn ich anderen etwas abgebe, bekomme ich es von Gott wieder - immer in Form von Glaubenssegnungen, manchmal aber auch ganz materiell. Zur Ehre des HERRN möchte ich es hier sagen: Vor einiger Zeit spendeten wir einer Diakonisse einen bestimmten Geldbetrag. Damals war ich arbeitslos und die Spende bedeutete ein wirkliches Opfer. Und was geschah einige Tage später? Wir erhielten von einer unbekannten Dame einen Scheck, der weit über dem gespendeten Betrag lag. Gott hatte uns nicht im Stich gelassen. Und solche
Segnungen haben wir häufig erlebt.
Wenn ein solches Teilen auch im größeren Maßstab gelänge - zwischen Armen und Reichen, zwischen Ländern der "ersten, zweiten und dritten Welt" - wie anders könnte es auf diesem Globus aussehen!
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Gott sorgt für uns. Wir müssen uns nicht plagen,
denn Seine Fülle reicht für alle aus.
Gott sorgt für uns. Wir müssen nicht verzagen.
Für den, der kommt, ist Platz in Gottes Haus.
Die Vögel unterm Himmel - sie säen und ernten nicht,
denn Gott der Vater stellt ihr Mahl bereit.
Die Lilien auf dem Felde - sie nähen selber nicht,
denn Gott der Vater webt ihr schönes Kleid.
Gott sorgt für Seine Schöpfung, für Gras und Baum und Tier.
Was atmen kann, stimmt Ihm ein Loblied an.
Und dankt Ihm Seine Schöpfung, um wie viel mehr dann wir,
denn wie viel mehr hat Gott für uns getan!
Gott, der es gar nicht nötig hatte, kam für uns zur Welt.
Er wurde selbst für uns zu Wein und Brot.
Der Satte bleibt doch hungrig, der bei Gott nicht Mahlzeit hält.
Der Hungrige wird satt allein bei Gott.
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(-Autor: Lothar Gassmann) |
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